PSD2

PSD2 – Wie funktioniert Open Banking?

Zukünftig können Sie als HVB Kunde über Drittanbieter (Fintechs, andere Banken etc.) auf Ihr Konto zugreifen, um Kontoinformationen abzurufen oder Zahlungen auszulösen. Selbstverständlich nur, wenn Sie diesen Service nutzen wollen.

Was sind Drittanbieter?

  • Kontoinformationsdienstleister ermöglichen den Zugriff auf Kontostand, getätigte Transaktionen und Kontoinformationen.

  • Zahlungsauslösedienstleister ermöglichen das Auslösen einer Zahlung (Transaktion).

  • Zahlungsinstrumente ausgebende Dienstleister ermöglichen die Abfrage der Verfügbarkeit eines Geldbetrages auf einem Konto.

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Open Banking für HVB Kunden

Auch die HypoVereinsbank erweitert im Rahmen von PSD2 ihr digitales Angebot im Kontext des „Open Banking“. So können Sie als HVB Kunde voraussichtlich im Laufe von 2020 unter dem Stichwort „MultiBanking“ auch Konten bei anderen Banken in Ihr HVB Online Banking und in die HVB Mobile Banking App integrieren.
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Information for Third Party Providers / Informationen für Drittanbieter

UniCredit Group is proud to announce that since 14.03.2019 we are providing a pan-european dedicated interface to access online accounts in compliance with the PSD2.
Die Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen:
Was sind Drittanbieter (Third Party Provider)?

Dabei handelt es sich um Anbieter, die neben den etablierten Finanzdienstleistern wie Banken und Sparkassen auch Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste anbieten.

Drittanbieter können sein:

  • Kontoinformationsdienstleister erhalten mit Zustimmung Zugriff auf Kontostand, Transaktionshistorie und Kontoinformationen
  • Zahlungsauslösedienstleister können mit Zustimmung Zahlungen (Überweisungen) auslösen
  • Zahlungsinstrumentendienstleister dürfen nach Autorisierung durch Sie den Kunden Anfragen zu Ihrer zur Bonität des Kunden abfragen und die Verfügbarkeit eines Geldbetrages bestätigen.
Was dürfen diese Drittanbieter und welchen Service haben Sie dadurch?

Sie können zukünftig auch den Service eines Drittanbieters beanspruchen, um auf Ihr Zahlungskonto zuzugreifen und Kontoinformationen abzurufen oder Zahlungen auszulösen. Dadurch sind Drittanbieter berechtigt, Kontozugangsdaten, wie zum Beispiel PIN und TAN, abzufragen.

Den Zahlungsdienstanbietern ist es verboten, Zahlungsvorgänge oder Sicherheitsdaten zu speichern.

Müssen Drittanbieter auch regulatorische Anforderungen einhalten?

Natürlich müssen sich Drittanbieter auch an die regulatorischen Anforderungen halten. Drittanbieter benötigen eine Lizenz der BaFin (Bundesanstalt für Finanzaufsicht) bevor sie Zahlungsdienste anbieten dürfen. Vor dem Zugriff auf Konten müssen sie sich mit einem elektronischen Zertifikat gegenüber der Bank ausweisen.

Kann zukünftig jeder auf das Konto zugreifen?

Nur Sie können entscheiden, ob Sie über einen Drittanbieter auf Ihr Zahlungskonto zugreifen wollen. Darüber hinaus können Sie erteilte Berechtigungen im Online Banking bzw. Corporate Portal einsehen und bei Bedarf widerrufen.

Wie können Drittanbieter zugreifen?

Mit Inkrafttreten von PSD2 dürfen Drittanbieter auf online zugängliche Zahlungskonten ausschließlich über die von der Bank dafür zur Verfügung gestellte Schnittstelle zugreifen. Zugriffe über alternative Techniken oder Schnittstellen sind nicht erlaubt.

Auf welche Konten können Drittanbieter zugreifen?

PSD2 betrifft ausschließlich online zugängliche Zahlungskonten. Sparkonten oder Depots sind von der Änderung nicht betroffen.

Sie haben eine Frage? Wir stehen Ihnen zur Verfügung.
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Montag bis Freitag: 8–20 Uhr