Rechtliche Hinweise

Die UniCredit Bank AG prüft und aktualisiert die Informationen auf ihren Webseiten ständig. Trotz aller Sorgfalt können sich die Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Internetseiten, auf die mit Hyperlinks verwiesen wird. Die UniCredit Bank AG ist für den Inhalt der Internetseiten, die per Hyperlinks erreicht werden, nicht verantwortlich. Zudem behält sich die UniCredit Bank AG das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen.

Inhalt und Aufbau der Internetseiten der UniCredit Bank AG sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial, bedarf der vorherigen Zustimmung der UniCredit Bank AG.


Sofern in diesem Internetauftritt von der FactSet Digital Solutions GmbH gelieferte Börsen - und Wirtschaftsinformationen, Kurse, Indizes, allgemeine Marktdaten und sonstige Inhalte zugänglich gemacht werden, ist die Weitergabe des Inhalts dieser Seiten und Informationen an Dritte (auch auszugsweise), insbesondere das Kopieren, Verwerten oder eine sonstige gewerbliche Nutzung für eigene oder fremde Zwecke untersagt.

© UniCredit Bank AG, München. Alle Rechte vorbehalten.

Nutzungsbedingungen
1. Nutzungserlaubnis

Die UniCredit Bank AG räumt natürlichen Personen, die diese Website besuchen (nachfolgend "User" genannt), eine widerrufliche, nicht exklusive, nicht übertragbare und beschränkte Erlaubnis zum Zugang zu und der Benutzung der Website sowie der auf ihr enthaltenen Informationen und Funktionalitäten ein.

2. Keine Gewähr für Inhalte

2.1 Genauigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte


Die UniCredit Bank AG prüft und aktualisiert die Informationen auf ihrer Website ständig. Trotz aller Sorgfalt können sich die Daten inzwischen verändert haben. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Internetseiten, auf die mit Hyperlinks verwiesen wird. Die UniCredit Bank AG ist für den Inhalt der Internetseiten, die per Hyperlinks erreicht werden, nicht verantwortlich.

2.2 Fremde Inhalte


Sofern im Nachfolgenden fremde Inhalte, z.B. von FactSet Digital Solutions GmbH gelieferte Börsen und Wirtschaftsinformationen, Kurse, Indizes, allgemeine Marktdaten und sonstige Inhalte zugänglich gemacht werden, dient dies lediglich der eigenverantwortlichen Information und stellt keine Beratung durch die UniCredit Bank AG dar. Leistungen, Empfehlungen oder Informationen erfolgen nicht im Namen oder Auftrag der UniCredit Bank AG und wurden von dieser nicht überprüft. Die UniCredit Bank AG übernimmt daher für fremde Inhalte keine Haftung, mit Ausnahme der korrekten Wiedergabe der Inhalte. Kurse werden grundsätzlich Neartime zur Verfügung gestellt.

2.3. Änderungen an der Website


Die UniCredit Bank AG behält sich das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen.

3. Disclaimer

Die Informationen auf dieser Website stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Informationen auf dieser Website stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt.


Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

4. Historische Wertentwicklung

Die auf dieser Website enthaltenen Informationen zur Wertentwicklung in der Vergangenheit bieten keine Gewähr für zukünftige Erträge. Die Wertentwicklung wird brutto ausgewiesen. Provisionen, Entgelte und sonstige Kosten wirken sich ertragsmindernd aus.

5. Urheberrechtsschutz

5.1. Vervielfältigung von Daten und Informationen
Inhalt und Aufbau der Internetseiten der UniCredit Bank AG sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial, bedarf der vorherigen Zustimmung der UniCredit Bank AG.

5.2. Informationen der FactSet Digital Solutions GmbH
Sofern in diesem Internetauftritt von der FactSet Digital Solutions GmbH gelieferte Börsen - und Wirtschaftsinformationen, Kurse, Indizes, allgemeine Marktdaten und sonstige Inhalte zugänglich gemacht werden, ist die Weitergabe des Inhalts dieser Seiten und Informationen an Dritte (auch auszugsweise), insbesondere das Kopieren, Verwerten oder eine sonstige gewerbliche Nutzung für eigene oder fremde Zwecke untersagt.

6. Verschiedenes

6.1. Änderungen der Nutzungsbedingungen
Die UniCredit Bank AG behält sich das Recht vor, diese Bedingungen jederzeit abzuändern und zu ergänzen.

6.2 Salvatorische Klausel
Sollte zu irgendeiner Zeit eine Bestimmung (oder ein Teil einer Bestimmung) dieser Bedingungen nach den Rechtsnormen einer Rechtsordnung rechtswidrig, unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so bleiben die Rechtmäßigkeit, Wirksamkeit oder Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen (oder der übrigen Teile dieser Bestimmung) dieser Bedingungen in dieser oder einer anderen Rechtsordnung davon unberührt.

7. Terms of use

Hinweis zur Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligung (Bail-in)

1. Grundsätzliches

Als Reaktion auf Erfahrungen in der Finanzkrise 2008 haben viele Staaten Regelungen erlassen, mit denen ausfallgefährdete Banken zukünftig ohne eine Beteiligung des Steuerzahlers geordnet abgewickelt werden können. Dies führt dazu, dass Anteilsinhaber und Gläubiger von Banken im Falle einer Abwicklung an deren Verlusten beteiligt werden können. Ziel ist es, die Abwicklung einer Bank ohne den Einsatz öffentlicher Mittel zu ermöglichen.

Die Europäische Union hat dazu folgende Rechtsakte verabschiedet:

  • die Sanierungs- und Abwicklungsrichtlinie (Bank Recovery and Resolution Directive, "BRRD") und
  • die Verordnung zur Festlegung einheitlicher Vorschriften und eines einheitlichen Verfahrens für die Abwicklung von Kreditinstituten und bestimmten Wertpapierfirmen im Rahmen eines einheitlichen Abwicklungsmechanismus und eines einheitlichen Abwicklungsfonds ("SRM-Verordnung").

Die BRRD sieht unter anderem vor, dass jeder EU-Mitgliedstaat eine nationale Abwicklungsbehörde einrichtet, die bestimmte Rechte zur Abwicklung und Sanierung von Kreditinstituten hat. Diese Maßnahmen können sich nachteilig auf Anteilsinhaber an und Gläubiger von Banken auswirken.

Die genaue Ausgestaltung der Maßnahmen auf nationaler Ebene, die Abwicklungsbehörden treffen können, kann sich im Detail unterscheiden. Im Folgenden erläutern wir die möglichen Abwicklungsmaßnahmen am Beispiel Deutschlands. Die Abwicklungsverfahren anderer, insbesondere auch nicht-europäischer Länder können auch abweichend und noch einschneidender ausgestaltet sein.

 

2. Wie kann ich betroffen sein?

Betroffen sein können Sie als Anteilsinhaber oder Gläubiger einer Bank, wenn Sie also von der Bank ausgegebene Finanzinstrumente halten (z.B. Aktien, Anleihen oder Zertifikate) oder als Vertragspartner der Bank Forderungen gegen die Bank haben (z.B. Einzelabschlüsse unter einem Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte).

Die Wertpapiere, die Sie als Kunde von Ihrer Bank im Depot verwahren lassen und die nicht von der depotführenden Bank emittiert wurden, sind nicht Gegenstand einer Abwicklungsmaßnahme gegen diese Bank. Im Fall der Abwicklung einer depotführenden Bank bleiben Ihre Eigentumsrechte an diesen Finanzinstrumenten im Depot davon unberührt.

3. Wer ist die Abwicklungsbehörde?

Um im Krisenfall eine geordnete Abwicklung zu ermöglichen, wurden Abwicklungsbehörden geschaffen. Die für die betroffene Bank zuständige Abwicklungsbehörde ist unter bestimmten Abwicklungsvoraussetzungen ermächtigt, Abwicklungsmaßnahmen anzuordnen.

Das Single Resolution Board ("SRB", deutsch "Einheitlicher Abwicklungsausschuss") und die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung ("FMSA") sind die in Deutschland zuständigen Abwicklungsbehörden. Aus Vereinfachungsgründen wird nachfolgend nicht mehr zwischen SRB und FMSA unterschieden.

4. Wann kommt es zu einer Bankenabwicklung bzw. Gläubigerbeteiligung?

Die Abwicklungsbehörde kann bestimmte Abwicklungsmaßnahmen anordnen, wenn folgende Abwicklungsvoraussetzungen vorliegen:

  • Die betroffene Bank ist in ihrem Bestand gefährdet. Diese Einschätzung erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben und liegt beispielsweise vor, wenn die Bank aufgrund von Verlusten nicht mehr die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung als Kreditinstitut erfüllt.
  • Es besteht keine Aussicht, den Ausfall der Bank durch alternative Maßnahmen des privaten Sektors oder sonstige Maßnahmen der Aufsichtsbehörden abzuwenden.
  • Die Maßnahme ist im öffentlichen Interesse erforderlich, d.h. notwendig und verhältnismäßig, und eine Liquidation in einem regulären Insolvenzverfahren ist keine gleichwertige Alternative.
5. Welche Maßnahmen kann die Abwicklungsbehörde ergreifen?

Liegen alle Abwicklungsvoraussetzungen vor, kann die Abwicklungsbehörde - bereits vor einer Insolvenz - umfangreiche Abwicklungsmaßnahmen ergreifen, die sich auf Anteilseigner und Gläubiger der Bank nachteilig auswirken können:

  • Das Instrument des sog. Bail-in (auch als sog. Gläubigerbeteiligung bezeichnet): Die Abwicklungsbehörde kann Finanzinstrumente von und Forderungen gegen die Bank entweder teilweise oder vollständig herabschreiben oder in Eigenkapital (Aktien oder sonstige Gesellschaftsanteile) umwandeln, um die Bank auf diese Weise zu stabilisieren.
  • Das Instrument der Unternehmensveräußerung: Dabei werden Anteile, Vermögenswerte, Rechte oder Verbindlichkeiten der abzuwickelnden Bank ganz oder teilweise auf einen bestimmten Erwerber übertragen. Soweit Anteilsinhaber und Gläubiger von der Unternehmensveräußerung betroffen sind, steht ihnen ein anderes bereits bestehendes Institut gegenüber.
  • Das Instrument des Brückeninstituts: Die Abwicklungsbehörde kann Anteile an der Bank oder einen Teil oder die Gesamtheit des Vermögens der Bank einschließlich ihrer Verbindlichkeiten auf ein sog. Brückeninstitut übertragen. Dies kann die Fähigkeit der Bank beeinträchtigen, ihren Zahlungs- und Lieferverpflichtungen gegenüber den Gläubigern nachzukommen, sowie den Wert der Anteile an der Bank reduzieren.
  • Das Instrument der Übertragung auf eine Vermögensverwaltungsgesellschaft: Dabei werden Vermögenswerte, Rechte oder Verbindlichkeiten auf eine Vermögensverwaltungsgesellschaft übertragen. Hierdurch sollen die Vermögenswerte mit dem Ziel verwaltet werden, ihren Wert bis zur späteren Veräußerung oder Liquidation zu maximieren. Ähnlich dem Instrument der Unternehmensveräußerung, steht einem Gläubiger nach Übertragung ein neuer Schuldner gegenüber.

Die Abwicklungsbehörde kann durch eine behördliche Anordnung die Bedingungen der von der Bank herausgegebenen Finanzinstrumente sowie der gegen sie bestehenden Forderungen anpassen, z.B. kann der Fälligkeitszeitpunkt oder der Zinssatz zu Lasten des Gläubigers geändert werden. Ferner können Zahlungs- und Lieferverpflichtungen modifiziert, u.a. vorübergehend ausgesetzt werden. Auch können Beendigungs- und andere Gestaltungsrechte der Gläubiger aus den Finanzinstrumenten oder Forderungen vorübergehend ausgesetzt werden.

6. Wann bin ich als Gläubiger von einem Bail-in betroffen?

Ob Sie als Gläubiger von der Abwicklungsmaßnahme des Bail-in betroffen sind, hängt von der Reichweite der angeordneten Maßnahme und davon ab, in welche Klasse Ihr Finanzinstrument oder Ihre Forderung einzuordnen ist. Im Rahmen eines Bail-in werden Finanzinstrumente und Forderungen in verschiedene Klassen eingeteilt und nach einer gesetzlichen Rangfolge zur Haftung herangezogen (sog. Haftungskaskade).

Für die Betroffenheit der Anteilsinhaber und Gläubiger der jeweiligen Klassen gelten folgende Prinzipien: Erst wenn eine Klasse von Verbindlichkeiten komplett herangezogen wurde und dies nicht genügt, um Verluste ausreichend zur Stabilisierung der Bank zu kompensieren, kann die in der Haftungskaskade folgende Klasse von Verbindlichkeiten herabgeschrieben oder umgewandelt werden.

Bestimmte Arten von Finanzinstrumenten und Forderungen sind vom Bail-in-Instrument gesetzlich ausgenommen. Dies sind beispielsweise durch das gesetzliche Einlagensicherungssystem gedeckte Einlagen bis EUR 100.000 und durch Vermögenswerte besicherte Verbindlichkeiten (z.B. Pfandbriefe).

Verbindlichkeiten, auf welche der Bail-in angewendet wird, werden auch als berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten bezeichnet.

In der Haftungskaskade einer in Deutschland ansässigen Bank sind ab dem 1. Januar 2017 folgende Klassen zu unterscheiden:

  1. Zunächst betreffen die Abwicklungsmaßnahmen das harte Kernkapital und somit die Anteilsinhaber der Bank (also Inhaber von Aktien und sonstigen Gesellschaftsanteilen).
  2. Danach werden die Gläubiger des zusätzlichen Kernkapitals in Anspruch genommen (Inhaber von unbesicherten unbefristeten nachrangigen Schuldverschreibungen und stillen Einlagen mit Umwandlungs- beziehungsweise Herabschreibungsklausel, die nachrangig gegenüber Instrumenten des Ergänzungskapitals sind).
  3. Hierauf folgt die Heranziehung des Ergänzungskapitals. Dies betrifft Gläubiger nachrangiger Verbindlichkeiten (z.B. Inhaber nachrangiger Darlehen).
  4. In der Haftungskaskade schließen sich die unbesicherten nachrangigen Finanzinstrumente/ Forderungen an, die nicht die Anforderungen an das zusätzliche Kernkapital oder das Ergänzungskapital erfüllen.
  5. Sodann folgen in der Haftungskaskade unbesicherte nicht-nachrangige Finanzinstrumente und Forderungen ("Sonstige unbesicherte Finanzinstrumente/ Forderungen").

a) Dies umfasst nicht-strukturierte Finanzinstrumente/ Forderungen wie

aa) nicht strukturierte Inhaberschuldverschreibungen, Orderschuldverschreibungen und diesen Schuldtiteln vergleichbaren Rechte, die ihrer Art nach am Kapitalmarkt handelbar sind, und

ab) Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen, soweit sie nicht als Einlagen  in Klasse (6) fallen oder vom Bail-in ausgenommen sind.

Hierzu zählen auch Finanzinstrumente und Forderungen, bei denen die Höhe der Zinszahlungen ausschließlich von einem festen oder variablen Referenzzins abhängt.

b) Zu dieser Gruppe gehören auch Verbindlichkeiten in Form von strukturierten, unbesicherten, nicht-nachrangigen Finanzinstrumenten und Forderungen ("Strukturierte Finanzinstrumente/ Forderungen"). Strukturierte Finanzinstrumente/ Forderungen werden innerhalb dieser Haftungsstufe erst nach den nicht-strukturierten Finanzinstrumenten/ Forderungen herangezogen. Bei strukturierten Finanzinstrumenten und Forderungen (z.B. Zertifikate auf Aktienindizes oder Forderungen aus Derivaten) hängt die Höhe der Rückzahlung oder Zinszahlung von einem unsicheren zukünftigen Ereignis ab oder die Erfüllung erfolgt auf andere Weise als durch Geldzahlung. Ferner gehören hierzu auch Einlagen über EUR 100.000 von Unternehmen, die nicht in Klasse (6) fallen.

6) Schließlich können auch Einlagen von Privatpersonen, Kleinstunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen in Anspruch genommen werden, soweit sie die gesetzliche Einlagensicherung von grundsätzlich EUR 100.000 übersteigen ("Sonstige Einlagen").

Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 gilt somit folgende vereinfacht dargestellte Haftungsreihenfolge (Pfeilrichtung), wobei eine untere Klasse erst zur Verlusttragung herangezogen wird, wenn die Heranziehung der ihr vorstehenden Klassen (beginnend mit dem harten Kernkapital) zur Verlusttragung nicht ausreicht:

 

Bankenabwicklung
7. Welche Folgen können die Abwicklungsmaßnahmen für mich als Gläubiger haben?

Wenn die Abwicklungsbehörde eine Maßnahme nach diesen Regeln anordnet oder ergreift, darf der Gläubiger allein aufgrund dieser Maßnahme die Finanzinstrumente und Forderungen nicht kündigen oder sonstige vertragliche Rechte geltend machen. Dies gilt solange die Bank ihre Hauptleistungspflichten aus den Bedingungen der Finanzinstrumente und Forderungen, einschließlich Zahlungs- und Leistungspflichten, erfüllt.

Wenn die Abwicklungsbehörde die beschriebenen Maßnahmen trifft, ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals der Anteilsinhaber und Gläubiger möglich. Anteilsinhaber und Gläubiger von Finanzinstrumenten und Forderungen können damit den für den Erwerb der Finanzinstrumente und Forderungen aufgewendeten Kaufpreis zuzüglich sonstiger mit dem Kauf verbundener Kosten vollständig verlieren.

Bereits die bloße Möglichkeit, dass Abwicklungsmaßnahmen angeordnet werden können, kann den Verkauf eines Finanzinstruments oder einer Forderung auf dem Sekundärmarkt erschweren. Dies kann bedeuten, dass der Anteilsinhaber und Gläubiger das Finanzinstrument oder die Forderung nur mit beträchtlichen Abschlägen verkaufen kann. Auch bei bestehenden Rückkaufverpflichtungen der begebenden Bank kann es bei einem Verkauf solcher Finanzinstrumente zu einem erheblichen Abschlag kommen.

Bei einer Bankenabwicklung sollen Anteilsinhaber und Gläubiger nicht schlechter gestellt werden als in einem normalen Insolvenzverfahren der Bank.

Führt die Abwicklungsmaßnahme dennoch dazu, dass ein Anteilsinhaber oder Gläubiger schlechter gestellt ist, als dies in einem regulären Insolvenzverfahren gegenüber der Bank der Fall gewesen wäre, führt dies zu einem Ausgleichsanspruch des Anteilsinhabers oder Gläubigers gegen den zu Abwicklungszwecken eingerichteten Fonds (Restrukturierungsfonds bzw. Single Resolution Fund"SRF"). Sollte sich ein Ausgleichsanspruch gegen den SRF ergeben, besteht das Risiko, dass hieraus resultierende Zahlungen wesentlich später erfolgen, als dies bei ordnungsgemäßer Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen durch die Bank der Fall gewesen wäre.

8. Wo kann ich mich noch informieren?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin"), die FMSA und die Deutsche Bundesbank haben Informationen zu den in Deutschland geltenden Sanierungs- und Abwicklungsregeln zur Verfügung gestellt. Einzelheiten erfahren Sie u.a. hier .

Die FMSA hat mit der BaFin und der Deutschen Bundesbank eine gemeinsame Auslegungshilfe veröffentlicht, die weitere Hinweise enthält, wie Geldmarktinstrumente zu bestimmen sind und welche Schuldtitel als strukturierte oder nicht-strukturierte Finanzinstrumente/ Forderungen in die Klasse (5)(a) oder (5)(b) fallen.

Sicherheit von Einlagen und depotverwahrten Wertpapieren

1. Hinweis

Mit dieser Zusammenfassung wollen wir unsere Kunden über die Regelungen zur Sicherheit ihrer Einlagen bei der UniCredit Bank AG (nachfolgend HypoVereinsbank) und ihrer bei der HypoVereinsbank verwahrten Wertpapiere informieren.

2. Einlagensicherung

Die Einlagen von Kunden der HypoVereinsbank werden durch folgende zwei Einlagensicherungssysteme geschützt:

  • die gesetzliche Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH gemäß dem Einlagensicherungssgesetz (EinSiG) und
  • die freiwillige Sicherung des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

Die gesetzliche Einlagensicherung nach dem neuen Einlagensicherungsgesetz (EinSiG)

Die HypoVereinsbank ist im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung unverändert der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) angeschlossen. Die Kunden werden daher im Falle eines Entschädigungsfalles von der EdB entschädigt.

Die gesetzliche Einlagensicherung wird seit dem 3.7.2015 durch das EinSiG geregelt.

Es gelten daher nun folgende Regelungen:

  • Sicherungsgrenze:

Unverändert beträgt die Sicherungsobergrenze für Kundeneinlagen grundsätzlich EUR 100.000. In besonderen Fällen sind Einlagen für eine Dauer von sechs Monaten ab Einzahlung des Betrages bis zu EUR 500.000 gesichert und zwar insbesondere bei Geldern aus dem Immobilienverkauf einer privat genutzten Immobilie sowie Guthaben im Zusammenhang mit besonderen Lebensereignissen (z.B. Heirat, Scheidung, Renteneintritt, Ruhestand, Kündigung, Entlassung, Geburt, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Invalidität, Behinderung, Tod). Mehrere Einlagen bei der HypoVereinsbank werden addiert und die Gesamtsumme unterliegt der Obergrenze von EUR 100.000.

  • Gemeinschaftskonten

Bei Gemeinschaftskonten gilt die Sicherungsgrenze von EUR 100.000 für jeden Einleger.

  • Geschützte Einlagen

Wie bisher werden Guthaben auf allen Arten von Konten gesichert. Mit dem EinSiG erweitert sich der Schutzumfang, da nun auch Fremdwährungskonten dem Schutz unterfallen. Die Entschädigung wird jedoch in Euro erfolgen.

  • Geschützte Einleger

Geschützt werden unverändert alle Privatpersonen. Darüber hinaus werden nun auch alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe geschützt. Nicht geschützt werden weiterhin institutionelle Einleger, wie z.B. Kreditinstitute, Finanzinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensions- und Rentenfonds sowie staatliche Stellen.

  • Entschädigung

Das Entschädigungsverfahren wird einfacher und schneller: Einleger müssen nun keinen Antrag auf Entschädigung mehr stellen. Die Frist für die Auszahlung beträgt ab dem 1. Juni 2016 nur noch 7 Arbeitstage (bis dahin unverändert 20 Arbeitstage).

  • Informationsrechte der Einleger:

Die Einleger erhalten weitergehende Informationen. Jeder Einleger wird auf seinen Kontoauszügen informiert, ob seine Einlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind. Zusätzlich erhält der Einleger jährlich einen Informationsbogen, der ihn über den Schutz seiner Einlagen und die zuständige Sicherungseinrichtung informiert.

Freiwillige Einlagesicherung  durch den  Einlagesicherungsfonds

Die HypoVereinsbank ist darüber hinaus Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Dieser schützt alle Verbindlichkeiten von Kunden (ausgenommen sind insbesondere Kreditinstitute), die in der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" auszuweisen sind. Hierzu gehören Sicht-, Termin- und Spareinlagen sowie auf den Namen des Einlegers lautende Sparbriefe.

Die Sicherungsgrenze beträgt seit dem 1. Januar 2015 20% der maßgeblichen Eigenmittel im Sinne von Art. 72 CRR (Capital Requirements Regulation - Verordnung (EU) Nr. 575/2013) der jeweiligen Bank. Die aktuelle Sicherungsgrenze für die Einlagen bei der HypoVereinsbank können bei dem Kundenbetreuer erfragt werden.

Die Sicherungsgrenze von 20% des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank gilt bis zum 31. Dezember 2019; sie wird dann weiter stufenweise herabgesetzt und damit ab dem 1.Januar 2020 15% und ab dem 1. Januar 2025 8,75% des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank betragen. Für Einlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 begründet wurden, gilt die Sicherungsgrenze von 30% des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank bis zur Fälligkeit oder bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin.

Weitere Informationen zum Einlagensicherungsfonds sind auch über den Bundesverband deutscher Banken e.V., Burgstraße 28, 10178 Berlin oder über das Internet unter  www.bdb.de zu erhalten. Insbesondere detaillierte Informationen zum Umfang der Einlagensicherung können § 6 des Statuts des Einlagensicherungsfonds sowie den "Fragen und Antworten" auf der Internetseite des Einlagensicherungsfonds  entnommen werden. 

Weitere Einzelheiten zur Einlagensicherung sind auch in Nr. 20 unserer AGB enthalten.

Nicht geschützte Forderungen

Von beiden Einlagensicherungssystemen nicht geschützt sind Inhaberschuldverschreibungen und andere Inhaberpapiere der Bank.

3. Sicherung von (depotverwahrten) Wertpapieren

Wertpapiere sind keine Einlagen. Im Depot verwahrte Aktien, Fondsanteile, Inhaberschuldverschreibungen (z. B. Anleihen, Zertifikate) und andere Inhaberpapiere (z. B. Optionsscheine, Genussscheine) werden daher von den Einlagensicherungssystemen nicht geschützt.

Als Einlage geschützt werden jedoch beispielsweise Verkaufserlöse aus der Veräußerung von Wertpapieren, die dem Konto des Kunden gutgeschrieben wurden.

Wertpapiere werden von der (Depot-)Bank treuhänderisch für den Kunden verwahrt und verbleiben im Eigentum des Kunden. Die Kunden können jederzeit die Herausgabe der Wertpapiere verlangen. Ihre Rechtsstellung im Hinblick auf die verwahrten Wertpapiere ist damit von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Depotbank unabhängig. Eine Sicherung ist deswegen grundsätzlich nicht erforderlich. 

Trotzdem regelt das neue Anlegerentschädigungsgesetz den Fall, dass eine Bank pflichtwidrig außer Stande ist, die Wertpapiere zurückzugeben, wie folgt: es besteht neben der Haftung der Bank im Entschädigungsfall ein Entschädigungsanspruch gegen die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Der Anspruch gegen die Entschädigungseinrichtung ist der Höhe nach begrenzt auf 90% des Wertes dieser Wertpapiere, maximal jedoch auf den Gegenwert von EUR 20.000.

Der Wert der Wertpapiere ist abhängig von der Bonität des jeweiligen Emittenten (Herausgebers).

Bei Pfandbriefen (Hypotheken-Pfandbriefen und öffentlichen Pfandbriefen) steht neben der Bonität des Emittenten (Herausgebers) zusätzlich eine Deckungsmasse als Sicherheit zur Verfügung. Wegen ihres geringen Ausfallrisikos sind Pfandbriefe per Gesetz mündelsicher und deckungsstockfähig.

Eine Aussage über die Bonität geben Ratings. Diese werden von unabhängigen Agenturen ermittelt und regelmäßig überprüft. Die aktuellen Ratings der HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG) bzw. ihrer Emissionen finden Sie hier .

Mistrade-Regelungen in Bezug auf die cats-Handelsplattform
1. Allgemeine Hinweise

Zwischen privaten Endkunden von Online Brokern oder Vermögensverwaltern und den Produktgebern in börsengelisteten oder ungelisteten Wertpapieren werden bilateral außerbörslich Wertpapiere gehandelt. Um diese Handelsgeschäfte voll automatisiert zu tätigen, führt die Börse Stuttgart cats GmbH die Handelsplattform cats.

Vorteile

  • Ein effizienter außerbörslicher Handel mit Emittenten von Zertifikaten und Optionsscheinen wird ermöglicht.
  • Keine Makler- und Börsencourtage für den Kunden.
  • Handelszeiten von 08:00 bis 22:00 Uhr, Montag bis Freitag.
  • Quotierung erfolgt in Echtzeit.
  • Große und niedrige Order-Volumina unterstützen den Handel.

Anlegerschutz für Privatkunden bei Wertpapiergeschäften (MiFID)

1. Was ist MiFID?

MiFID ist ein regulatorisches Rahmenwerk, das europaweit hohe Standards für den Anlegerschutz setzt. Darüber hinaus regelt und harmonisiert es den Handel in Finanzinstrumenten und damit auch Wertpapieren. MiFID II ist die Überarbeitung und Fortschreibung von MiFID I. Ziel ist es aufgrund veränderter Marktstrukturen, nicht zuletzt als Folge der Finanzkrise, die Transparenz in den Märkten sowie die Effizienz und Integrität der Finanzmärkte zu erhöhen.

Kundenbroschüre "Das Wichtigste rund um MiFID"

Kundenbroschüre "Important Aspects of MIFID"

2. Änderungen seit Januar 2018 für Sie im Überblick

Erweiterte Informationen zu Ihrem Depot, Produkten und Handelsplätzen

  • Regelmäßige Depotaufstellung

Jeweils zum Quartalsende erhalten Sie automatisch eine Depotaufstellung, sowie am Jahresende eine erweiterte Depotaufstellung inklusive Wertveränderung und Kostenübersicht. Nutzen Sie die Gelegenheit und analysieren Sie gemeinsam mit Ihrem Berater die Depotentwicklung.

  • Verlustmitteilung bei der Vermögensverwaltung oder Hebelprodukten

Sollte bei Hebelprodukten (das sind z.B. Optionsscheine oder Knock-out-Zertifikate) ein Verlust von mehr als 10 % oder ein Vielfaches hiervon eintreten, erhalten Sie von uns eine schriftliche Verlustmitteilung. In der Vermögensverwaltung informieren wir sie - ergänzend zum vierteljährlichen Bericht - wenn der Gesamtwert der Vermögensanlagen seit dem letzten Berichtstermin um die vertraglich vereinbarte Schwelle, um 10 % oder ein mehrfaches von 10 % gefallen ist.

  • Basisinformationsblatt für verpackte Anlageprodukte

In der Beratung und im beratungsfreien Geschäft erhalten Sie von uns ein Basisinformationsblatt für verpackte Anlageprodukte, insbesondere für Zertifikate und Versicherungsanlageprodukte. Das Basisinformationsblatt wird vom Hersteller eines Produktes nach einem von der europäischen Regelung vorgegebenen Standard erstellt. Sie können sich so noch genauer über das empfohlene Produkt informieren.

Details zum Basisinformationsblatt (PDF, 117 KB)

  • Zielmarkt für Finanzinstrumente

Für jedes Finanzinstrument wird ein Zielmarkt festgelegt. Dieser beschreibt innerhalb einer Kundengruppe den typischen Endkunden, an den sich ein Produkt richtet. So können bereits im Vorfeld Finanzinstrumente ausgefiltert werden, die nicht zu Ihren Bedürfnissen passen.

TIPP: Sie wollen das künftig höhere Papieraufkommen vermeiden?

Nutzen Sie Ihr Persönliches Postfach über das HVB Direct Banking. Schon heute können Sie sich Ihre Wertpapierabrechnungen, Steuerinformations- und Orderbelege und Berichte dort einstellen lassen. Künftig wird Ihr Persönliches Postfach noch wichtiger. Beispielsweise auch für eine verzögerungsfreie Bereitstellung der oben genannten Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte.

Am besten gleich unter Services aktivieren. Ihr HVB Berater hilft Ihnen bei Bedarf gerne.

Vorab-Kosteninformation mit Auswirkung auf Rendite

Während eines Beratungsgesprächs, aber auch bei einer beratungsfreien Wertpapierorder erhalten Sie eine Vorab-Kosteninformation. Produkt- und Dienstleistungskosten werden Ihnen vor Ordererteilung ebenso offengelegt wie die Auswirkung der Kosten auf die Rendite. Dadurch können Sie leichter nachvollziehen, wie sich einzelne Kostenblöcke zusammensetzen und wie sich diese Kosten auf die Wertentwicklung der gewünschten Anlage auswirken können.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf unser vereinfachtes und transparentes HVB Preismodell für Wertpapiere.

HVB Preismodell für Wertpapiere (PDF, 282 KB)

 

Besserer Schutz für Ihre Anlageentscheidung

  • Das Beratungsprotokoll wird zur Geeignetheitserklärung

In der Beratung löst die Geeignetheitserklärung das bisherige Beratungsprotokoll ab. Die wichtigsten Daten der Anlageberatung werden für Sie schriftlich festgehalten. Ebenso wird dokumentiert, dass die empfohlene Anlage für Sie geeignet ist.

  • Aufzeichnung von Telefongesprächen und weiteren elektronischen Kommunikationsmitteln

Wir sind jetzt verpflichtet, Ihre Gespräche mit uns aufzeichnen, sofern es sich bei den Gesprächen um eine Anlageberatung oder eine Ordererteilung im Bereich der Finanzinstrumente handelt. So können Sie später bei Bedarf die Kommunikation mit uns nachvollziehen.

TIPP: Sie wünschen keine Aufzeichnung?

Wenden Sie sich für Beratungsgespräche und Ordererteilungen an Ihren Berater. Alternativ steht Ihnen auch eine Ordererteilung über Ihr HVB Direct Banking zur Verfügung.

MIFID für CIB-Kunden

Allgemeine Informationen

MiFID / MiFIR ist ein regulatorisches Rahmenwerk, das europaweit hohe Standards für den Anlegerschutz setzt und darüber hinaus den Handel mit Finanzinstrumenten regelt und harmonisiert. MiFID II ist die Überarbeitung und Fortschreibung von MiFID I aufgrund veränderter Marktstrukturen als Folge der Finanzkrise und soll insbesondere die Transparenz in den Märkten sowie die Effizienz und Integrität der Finanzmärkte erhöhen.

Die MiFID II Richtlinie / MiFIR-Verordnung enthalten strengere Regeln für den Vertrieb von Finanzprodukten zum Schutz der Anleger und werden zum 3. Januar 2018 umgesetzt.

Es handelt sich nicht um Änderungen im Produkt- und Dienstleistungsangebot der UniCredit Bank AG.

Kosteninformation Professionelle Kunden und Geeignete Gegenparteien

Kostentransparenz im Zusammenhang mit der europäischen Finanzmarktregulierung (MiFID II)

Ab dem 03. Januar 2018 gelten für Kunden, die Geschäfte in Finanzinstrumenten tätigen wollen, neue Regelungen. Zielgruppe der folgenden Informationen sind professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien. Kosteninformationen für Anleger finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Gemäß der neuen MiFID II-Verordnung stellt Ihnen die UniCredit Bank AG im Folgenden eine Übersicht mit  Kosteninformationen zur Verfügung. Die Kosteninformationen sollen Sie vorab über alle Kosten und Nebenkosten informieren, die im Zusammenhang mit der Ausführung eines Geschäfts in Finanzinstrumenten zu erwarten sind. Diese ersetzen oder ändern in keiner Weise unsere  hier  verfügbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Offenlegung von Kosten und Nebenkosten

Kosten und Nebenkosten lassen sich unterteilen in:

  • "Kosten des Finanzinstruments"
  • "Kosten für Wertpapierdienstleistungen und/oder Nebenleistungen"
  • Zahlungen Dritter (Zuwendungen)

Sofern Zahlungen Dritter vorliegen, werden diese als Teil der Kosten für Wertpapierdienstleistungen gesondert ausgewiesen. Die aggregierten Kosten und Nebenkosten werden sowohl als Geldbetrag in Euro als auch als Prozentsatz angegeben, basierend auf einem angenommenen Nominalbetrag. Die Kosten sind in aggregierter Form dargestellt und lassen sich in anfängliche und laufende Kosten sowie Ausstiegskosten unterteilen.

Die Angaben zu Kosten und Nebenkosten basieren auf Schätzungen, die unter normalen Marktbedingungen gelten, und auf der Grundlage von Erfahrungen und Marktpraktiken der Vergangenheit ermittelt werden. Alle Informationen werden auf dem neuesten Stand gehalten.

Bei OTC-Derivaten beziehen sich die Kosten und Nebenkosten grundsätzlich nur auf die Kosten des Finanzinstruments. Laufende Kosten und Ausstiegskosten entfallen, da davon ausgegangen wird, dass OTC-Derivate bis zur Fälligkeit gehalten werden. Die Höhe der Kosten und Nebenkosten hängen davon ab, ob OTC-Derivate im Rahmen eines Besicherungsvertrags (besichert) oder unbesichert gehandelt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte Ihrem individuellen Besicherungsvertrag oder wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Ansprechpartner der UniCredit Bank AG.

Bei Investmentprodukten können Kosten und Nebenkosten im Zusammenhang mit Kosten des Finanzinstruments, Kosten für Wertpapierdienstleistungen und/oder Nebenleistungen entstehen. Ausstiegskosten fallen nur dann an, wenn das Finanzinstrument vor Endfälligkeit veräußert wird. Im Fall einer vorzeitigen Veräußerung/Rückgabe wird davon ausgegangen, dass Kosten, die hierbei entstehen den Anfänglichen Kosten entsprechen. Laufende Kosten können in Abhängigkeit des Finanzinstruments sowohl unter "Kosten des Finanzinstruments" als auch unter "Kosten der Wertpapierdienstleistung" anfallen.

Die Darstellung der kumulativen Auswirkungen der Kosten auf die Rendite beschreibt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Ihres Investmentprodukts. Wenn man beispielsweise von Gesamtkosten in Höhe von EUR 12.500 ausgeht, wäre die Gesamtrendite um EUR 12.500 (Gesamtkosten) bzw. 1,25% (Gesamtkosten in %) höher, ohne die Kosten im Verhältnis zum angenommenen Nominalbetrag (EUR 1.000.000) zu berücksichtigen.

In der Kostenübersicht unten finden Sie Tabellen zu allen Kosten und Nebenkosten, gegliedert nach Produktgruppen, Laufzeiten und Währungen. Die Kosten und Nebenkosten basieren auf dem jeweils in der Tabelle angegebenen Nominal bzw. Bezugsbetrag und gelten unter normalen Marktbedingungen.

Einen Gesamtüberblick finden Sie hier:

Gesamtübersicht

 

Für Informationen zu Kosten und Nbenkosten bestimmter Produktgruppen wählen Sie bitte hier die Produktgruppe aus:

Investmentprodukte

Anleihen

ETFs

Privatplatzierungen und Geldmarktpapiere

 

OTC-Derivate

Zinsderivate

Rohstoffprodukte

Kreditderivate

Aktienderivate

Fremdwährungsderivate

 

Sollten Sie weitere Informationen zu Produkten und Dienstleistungen benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Ansprechpartner der UniCredit Bank AG.

Kosteninformation Anleger

Kostentransparenz im Zusammenhang mit der europäischen Finanzmarktregulierung (MiFID II)

Für Anleger, die Devisentermingeschäfte und Devisenswapgeschäfte telefonisch tätigen möchten, gelten ab dem 03. Januar 2018 folgende Regelungen:

Gemäß der neuen MiFID II-Verordnung erhalten Sie als Anleger in der Regel vor jeder Transaktion eine transaktionsbasierte Kosteninformation. Für Devisentermingeschäfte und Devisenswapgeschäfte, die über das Telefon abgeschlossen werden (kurz "Telefon-Devisengeschäfte"), stellt Ihnen die UniCredit Bank AG vorab die nachfolgenden Kosteninformationen zur Verfügung, die sie über alle Kosten und Nebenkosten, die im Zusammenhang mit der Ausführung eines Telefon-Devisengeschäfts zu erwarten sind, informieren. Die Kosteninformationen ersetzen oder ändern in keiner Weise unsere  hier  verfügbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Zusätzlich zu dieser Kosteninformation gibt Ihnen ihr Ansprechpartner vor Geschäftsabschluss die transaktionsspezifischen Kosten telefonisch bekannt.

 

Offenlegung von Kosten und Nebenkosten

Kosten und Nebenkosten lassen sich unterteilen in

  • "Kosten des Finanzinstruments"
  • "Kosten für Wertpapierdienstleistungen und/oder Nebenleistungen"
  • Zahlungen Dritter (Zuwendungen)

Sofern Zahlungen Dritter vorliegen, werden diese als Teil der Kosten für Wertpapierdienstleistungen gesondert ausgewiesen. Die aggregierten Kosten und Nebenkosten werden sowohl als Geldbetrag in Euro als auch als Prozentsatz angegeben, basierend auf einem angenommenen Nominalbetrag. Die Kosten sind in aggregierter Form dargestellt und lassen sich in anfängliche und laufende Kosten sowie Ausstiegskosten unterteilen.

Die Angaben zu Kosten und Nebenkosten basieren auf Schätzungen, die unter normalen Marktbedingungen gelten und auf der Grundlage von Erfahrungen und Marktpraktiken der Vergangenheit ermittelt werden. Alle Informationen werden auf dem neuesten Stand gehalten.

Bei Devisentermingeschäften und Devisenswapgeschäften beziehen sich die Kosten und Nebenkosten grundsätzlich nur auf die Kosten des Finanzinstruments. Laufende Kosten und Ausstiegskosten entfallen, da davon ausgegangen wird, dass Devisentermingeschäften und Devisenswapgeschäften bis zur Fälligkeit gehalten werden. In der Kostenübersicht unten finden Sie die Tabelle zu allen Kosten und Nebenkosten, gegliedert nach den Produktgruppen "Devisentermingeschäfte" und "Devisenswapgeschäfte", Laufzeiten und Währungspaaren. Die Kosten und Nebenkosten basieren auf dem jeweils in der Tabelle angegebenen Nominal bzw. Bezugsbetrag und gelten unter normalen Marktbedingungen.

Die Gesamtübersicht finden Sie hier

Sollten Sie weitere Informationen zu Produkten und Dienstleistungen benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Ansprechpartner der UniCredit Bank AG.

Reporting
Grundsätze

Hier einige ausgewählte Grundsatzdokumente der UniCredit Bank AG zu wichtigen Themenbereichen der MIFID II Regulierung:

Generelle Regeln zum Umgang mit Interessenkonflikten

Ausführungsgrundsätze

Die Zuteilungsgrundsätze sind nur in englischer Sprache verfügbar und finden Sie hier .

Systematischer Internalisierer

Die UniCredit Bank AG ist systematischer Internalisierer (SI) gemäß Art. 4 Abs. 1 Nr. 20 MiFID II für die folgenden Gruppen von Finanzinstrumenten oder Untergruppen davon

  • Aktien (SHR): nur ausgewählte Aktien mit Zulassung an einem europäischen Handelsplatz
  • Verbriefte Derivate (SDR): alle von UniCredit Bank AG emittierten strukturierten Derivate
  • Anleihen (BON)
  • Strukturierte Finanzprodukte (SFP)

Dazu hat die UniCredit Bank AG die erforderliche Registrierung bei der BaFin vorgenommen.

Diese Finanzinstrumente sind über elektronische Handelsplattformen und/oder over-the-counter handelbar. Eine künftige Aufnahme von weiteren Produkten wird von der UniCredit Bank AG kommuniziert.

Die UniCredit Bank AG wird die regulatorischen Verpflichtungen zur Handelstransparenz über das APA/ARM Deutsche Börse sicherstellen (gemäß Delegierte Verordnung (EU) 2017/583 und 2017/587 der Kommission / Art. 20 und 21 MiFIR).

Die relevanten Kennungen der UniCredit Bank AG sind:

MIC Code: UCDE

LEI: 2ZCNRR8UK83OBTEK2170

Die Bedingungen und Zugang zu den Kursofferten nach Art. 14 und Art. 18 MiFIR wird durch folgende Geschäftspolitik geregelt:

Servicebeschreibung systematischer Internalisierer

Übermittlung von Orders

Nach Artikel 30 Absatz 1 MiFIR sind indirekte Clearingvereinbarungen für börsengehandelte Derivate zulässig, sofern durch diese Vereinbarungen i) das Risiko der Gegenpartei nicht steigt und ii) sichergestellt ist, dass die Gegenpartei einen ebenso hohen Schutz genießt, wie er direkten Kunden nach den Artikeln 39 und 48 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister (EMIR) garantiert wird.

FAQs

Weitere Informationen und FAQs finden Sie hier .

Legal information

Detailed information you will find here .

Disclaimer CIB
Information

Restrictions on the promotion, offering, distribution and sale of contingent convertible securities ("CoCos") to retail investors

Some regulatory authorities in various jurisdictions have adopted or published laws, regulations or guidances with respect to the offer and/ or sale of contingent convertible securities. In particular UniCredit Bank AG is required to comply with the rules set out in the Temporary Marketing Restriction (Contingent Convertible Securities) Instrument 2014, imposed by the U.K. Financial Conduct Authority, which took effect on 1 October 2014 (as amended or replaced from time to time, the "TMR Rules").

Under these rules certain contingent write-downs or convertible securities must not be sold to retail clients in the EEA. Furthermore, nothing may be done that would or might result in the buying of such securities or the holding of a beneficial interest in such securities by a retail client in the EEA (in each case within the meaning of the TMR Rules), other than in accordance with the limited exemptions set out in the TMR Rules.

When offering or selling the securities to you, UniCredit Bank AG will assume that,

  • you are not a retail client in the EEA (as defined in the TMR Rules);
  • whether or not you are subject to the TMR Rules, you will not sell or offer the securities to retail clients in the EEA or do anything (including the distribution of the attached document(s)) that would or might result in the buying of the securities or the holding of a beneficial interest in the securities by a retail client in the EEA (in each case within the meaning of the TMR Rules), other than in circumstances that do not give rise to a contravention of the TMR Rules and
  • you will at all times comply with all applicable laws, regulations and regulatory guidance (whether inside or outside the EEA) relating to the promotion, offering, distribution and/or sale of the securities, including any such laws, regulations and regulatory guidance relating to determining the appropriateness and/or suitability of an investment in the securities by investors in any relevant jurisdiction.

Where acting as agent on behalf of a disclosed or undisclosed client when purchasing, or making or accepting an offer to purchase, the securities from the Issuer and/or UniCredit, the foregoing assumptions will be made with respect to both the agent and its underlying client.

UniCredit Bank AG will assume the above whenever UniCredit Bank AG offers and/ or sells securities to you.

For the avoidance of doubt: UniCredit Bank AG is not liable for any decision and/or investment made by you and you should diligently explore how the securities work and what the related risks are. UniCredit Bank AG is subject to regulation by the European Central Bank and the Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

UniCredit Bank AG

PRIIPS - KIDs-OTC

Weitere Informationen finden Sie hier .

EMIR - Europäische Marktinfrastruktur Verordnung Obligatorische Publikationen

Hinweise

EMIR - Allgemeine Informationen:

UniCredit Bank AG ist eine finanzielle Gegenpartei im Sinne von EMIR mit der folgenden LEI (Legal Entity Identifier): 2ZCNRR8UK83OBTEK2170.

UniCredit Bank AG ist ein Finanzinstitut der Kategorie 1 im Sinne der Clearingpflicht für Zinsderivate in den Währungen EUR, GBP, JPY, USD, NOK, PLN und SEK. Sowie ein Finanzinstitut der Kategorie 2 im Sinne der Clearingpflicht für Kreditderivate.

Gemäß EMIR Artikel 36 (EU 2016/2251) erfüllt die UniCredit Bank AG ihre Ersteinschusspflicht ab 1. September 2018.

 

Schweizer FMIA
UniCredit Bank AG ist eine "Large Financial Counterparty (FC+)" im Sinne des "Swiss Federal Act on Market Infrastructures and Market Conduct in Securities and Derivatives Trading" vom 19. June 2015 ("FMIA").

 

Dodd-Frank

UniCredit Bank AG ist ein registrierter Swap Dealer ("SD") unter der Aufsicht der CFTC, sowie ein Mitglied der "National Futures Association" ("NFA").

EMIR Artikel 39

Die folgenden Informationen richten sich nicht an Privatpersonen - diese sind von EMIR ausgenommen - sie sind bestimmt für Gegenparteien im Sinne von Artikel 2 (8)-(10).

Im Rahmen der Europäischen Marktinfrastruktur Verordnung 648/2012 vom 4.07.2012 (EMIR) müssen zentrale Gegenparteien (CCPs) und ihre Clearingmitglieder (CPs) ihren Kunden (FCs, NFCs) mindestens die Wahl zwischen einer Omnibus-Kunden-Kontentrennung und einer Einzelkunden-Kontentrennung anbieten.

Auf dieser Webseite finden Sie Informationen über diese Arten der Kontotrennung, den Absicherungsgrad sowie die damit verbundenen Kosten, Gebühren und Risiken.

Die UniCredit Bank AG ist nach EMIR Art. 39 Abs. 7 dazu verpflichtet, diese Informationen öffentlich zugänglich zu machen. Diese Veröffentlichungen werden von Zeit zu Zeit aktualisiert.

Bitte kontaktieren Sie Ihren Kundenbetreuer, falls Sie hierzu Fragen haben.

Weitere Informationen:

Informationsdokument zu den rechtlichen Rahmenbedinungen für die Kunden-Konten-Trennung

Conditions and Pricing Guidelines for the Clearing of Listed Derivatives Products (ETD´s) under EMIR Articles 38(1) and 39(7) and Commission Delegated Regulation (EU) 2017/2154 supplementing Regulation (EU) No 600/2017(MIFIR-RTS)

 

EMIR Artikel 11

Pflichtveröffentlichung:
Angehängte gruppeninterne OTC-Derivate Geschäftsvolumen wurden von der Verordnung (EU) 648/2012 (Besicherungspflicht) nach  Art. 11, Abs. 6 EMIR   ganz befreit.

EMIR - European Market Infrastructure Regulation Mandatory publications

Further informations you will find here .

Steuern

Inländische Steuern

1. Investmentsteuerreform - wichtige Änderungen ab dem 1. Januar 2018
Die Besteuerung von Publikums-Investmentfonds und deren Anlegern unterliegt ab dem 1.1.2018 grundlegenden Änderungen. Alle wichtigen Informationen haben wir für Sie zusammengefasst:
Informationen zum Investmentsteuerreformgesetz

 

2. Abgeltungsteuer
Die Abgeltungsteuer gilt grundsätzlich für alle Kapitalerträge. Erfahren Sie jetzt mehr über die Besteuerung von Erträgen aus Kapitalvermögen.
Einführung seit 1.1.2009
Seit diesem Datum gilt grundsätzlich für alle Kapitalerträge die Abgeltungsteuer - eine Pauschalsteuer, die für Privatanleger abgeltend wirkt. Für verschiedene Anlageformen, die vor diesem Datum angeschafft wurden, gelten weiterhin die alten Regelungen bei Veräußerung oder Einlösung.

Wichtiges im Überblick

  • Einführung einer allgemeinen Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer
  • Einheitliche Besteuerung von Zinserträgen, Dividenden, Erträgen aus Investmentfonds, Zertifikatserträgen und Veräußerungsgewinnen aus Wertpapieren und Investmentanteilen
  • Inländische Banken führen direkt die Abgeltungsteuer ab
  • Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist
  • Wegfall des Halbeinkünfteverfahrens bei Aktien
  • Wegfall der Anrechenbarkeit von Werbungskosten

Weitere Informationen zum Downloaden:
Antrag zur Freistellung von Kapitalertragsteuerabzug

 

3. Steuerliche Bescheinigungen
Wir klären Ihre Fragen und geben Ihnen einen Überblick über die steuerlichen Bescheinigungen für das vorangegangene Jahr.
Welche steuerlichen Bescheinigungen gibt es für das vorangegangene Jahr?

  1. Bezeichnungen der steuerlichen Bescheinigungen
  2. Jahressteuerbescheinigung (JStB)
  3. Jahressteuerbescheinigung mit Verlustbescheinigung
  4. Zeitraumbezogene Steuerbescheinigung (ZStB)
  5. Einzelaufstellung (EA) zur JStB und ZStB
  6. Einzelsteuerbescheinigung (EstB)
  7. Erträgnisaufstellung (ERTA)
  1. Privatkunden (Steuerinländer)
  2. X
  3. X
  4.  
  5. X
  6.  
  7. X
  1. Privatkunden (Steuerinländer)
  2.  
  3.  
  4. X
  5. X
  6. X
  7. X
  1. Steuerausländer*
  2.  
  3.  
  4.  
  5.  
  6. X
  7. X

Zusätzliche Informationen zu den steuerlichen Bescheinigungen sowie Fragen & Antworten zu Themen wie:

  • Welche steuerlichen Bescheinigungen gibt es und wie erhalte ich diese?
  • Wann benötige ich eine Steuerbescheinigung und wann eine Verlustbescheinigung?
  • Muss ich diese beantragen oder wird sie mir automatisch zugestellt bzw. was kostet sie?

finden Sie im Downloadbereich

Steuerbescheinigungen generell
Häufig gestellte Fragen

4. Freistellungsauftrag

Möchten Sie Ihre Kapitalerträge vom Steuerabzug freistellen? Wir bieten Ihnen wichtige  Informationen sowie die Möglichkeit Ihren Freistellungsauftrag einfach und direkt abzuschließen.

Möchten Sie Ihre Kapitalerträge vom Steuerabzug freistellen

Die Basis für die Abgeltungsteuer sind die Brutto-Kapitalerträge abzüglich des Sparer-Pauschbetrags in Höhe von 801 Euro für Ledige (1.602 Euro für Zusammenveranlagte). Der Abzug tatsächlich angefallener Werbungskosten wie Depotgebühren, Vermögensverwaltungsgebühren oder Refinanzierungskosten ist seit Einführung der Abgeltungsteuer nicht möglich. Transaktionskosten bei der Veräußerung von Kapitalanlagen sind weiterhin bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns abzugsfähig.

Hinweis: Für Ihren Freistellungsauftrag benötigen Sie unbedingt Ihre Identifikationsnummer; siehe hierzu: "Antrag zur Freitstellung von Kapitalertragssteuerabzug"

Ihr Weg zum Freistellungsauftrag

Tipp: Eventuell kommt für Sie auch eine Nicht-Veranlagungsbescheinigung in Frage? Mit dieser lässt sich die Auszahlung von Kapitalerträgen ohne Abzug der Abgeltungsteuer erreichen. Beantragen Sie diese bei Ihrem Finanzamt!

Weitere Informationen zum Downloaden

Antrag zur Freistellung vom Kapitalertragsteuerabzug

 

5. Kirchensteuer

Seit dem 1. Januar 2015 wird die Kirchensteuer auf Kapitalerträge bei steuerpflichtigen Privatvermögen automatisch einbehalten und an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt.

5.1 Soll Ihre Kirchensteuer künftig automatisch abgeführt werden?

Für Kirchenmitglieder führen wir seit 1. Januar 2015 die Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer automatisch an das Finanzamt ab, sofern die Kapitalerträge den Sparerpauschbetrag (Ledige: 801 €, Zusammenveranlagte: 1.602 €) übersteigen. Zur Vereinfachung fragen wir Ihre Religionszugehörigkeit jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab. Wenn Sie der jährlichen Übermittlung Ihrer Religionszugehörigkeit durch das BZSt nicht zustimmen, können Sie der Datenweitergabe bis zum 30.06. eines Jahres beim Bundesministerium für Finanzen widersprechen ( www.formulare-bfinv.de , "Kirchensteuer"). Ein bereits beantragter Sperrvermerk gilt bis zu seinem Widerruf, wir führen dann keine Kirchensteuer ab. Im Folgejahr sind Sie dann zur Abgabe einer Steuererklärung zur Erhebung der Kirchensteuer verpflichtet.

Bitte lesen Sie die weiterführenden Informationen bzw. informieren Sie sich bei Ihrem Betreuer.

Informationen zur Kirchensteuer

 

5. Rechtliche Hinweise

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der o. g. Angaben kann nicht übernommen werden. Sie dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Wir weisen insbesondere darauf hin, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Finanzbehörden im Einzelfall eine andere rechtliche Beurteilung für zutreffend halten. Zudem kann die Rechtslage durch Rechtsprechung, Gesetzgebung oder Verwaltung verändert werden. Zur Beurteilung Ihrer persönlichen Verhältnisse empfehlen wir daher eine individuelle Beratung durch einen berechtigten Berufsträger.

Ausländische Steuern

1. Ausländische Quellensteuer

1.1 US-Quellensteuer

Natürliche Personen

Sie haben US-quellensteuerrelevante Wertpapiere im Depot?

Unter bestimmten Voraussetzungen können wir auf Dividenden und Zinsen aus US-Wertpapieren reduzierte US-Quellensteuersätze anwenden. Gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA werden z. B. 0 % auf Zinsen oder 15 % auf Dividenden statt generell 30 % Quellensteuer abgerechnet.

Welche (unterzeichneten) Dokumente benötigen wir von Ihnen?

  • Für die Dokumentation ist lediglich ein vollständig und korrekt ausgefülltes Formular W-8BEN notwendig
  • Bei Gemeinschaftsdepots ist für jeden Depotinhaber jeweils ein separates Formular auszufüllen und einzureichen

Auswirkungen:

  • Bis zur Einreichung der vollständigen Dokumentation werden alle Erträgniszahlungen für US-amerikanische Wertpapiere mit 30 % US-Quellensteuer abgerechnet
  • Sollten sich im Laufe der Zeit Änderungen an den Daten ergeben, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu informieren

Weitere Informationen zum Download:

Formular W8-BEN

Ausfüllhilfe zum Formular W8-BEN

1.3 Weitere Länder

Bei Erträgen und Erlösen aus Anlagen in ausländischen Wertpapieren weiterer Länder (exklusive USA) kann es auch zu Quellensteuerbelastungen kommen.

Durch Doppelbesteuerungsabkommen besteht ggf. die Möglichkeit einer Ermäßigung der anfallenden Quellensteuer durch einen Quellensteuervorabbefreiung bzw. -rückforderung.

Für einige Länder kann die HypoVereinsbank für Sie diese Reduzierung veranlassen.

Voraussetzung hierfür ist, dass Sie uns eine entsprechende Weisung erteilen.

Quellensteuervorabbefreiung

Quelllensteuerrückforderung

Internationales Steuerrecht

Als globaler Premium-Anbieter sind wir auch führend beteiligt an der Umsetzung des internationalen Steuerrechts in folgenden zwei Themengebieten:

1. FATCA
ist ein US-Steuergesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit bezüglich Auslandskonten von in den USA steuerpflichtigen Personen. Das Gesetz verlangt von ausländischen Finanzinstituten, steuerlich relevante Informationen über US-Personen an die US-Steuerbehörde zu melden. Primäre Zielsetzung des FATCA ist dabei, die korrekte Besteuerung von in den USA steuerpflichtigen Personen sicherzustellen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat in diesem Zusammenhang ein zwischenstaatliches Abkommen mit den USA abgeschlossen. Dieses Abkommen zielt auf den kundenbezogenen Informationsaustausch mit den Steuerbehörden ab. Daraus resultiert die Verpflichtung für deutsche Finanzinstitute, kundenbezogene Daten von in den USA steuerpflichtigen Personen an die deutsche Steuerbehörde (BZSt - Bundeszentralamt für Steuern) zu melden.

2. CRS
steht für Common Reporting Standard und ist ein EU-weites Gesetz zum automatischen Steuerdatenaustausch, das zum 1. Januar 2016 in Kraft tritt. Bekannt ist dieses Thema auch als AEOI (Automatic Exchange of Information).

Das Ziel vor CRS ist die Gewährleistung von Steuertransparenz auf globaler Ebene und die Implementierung eines einheitlichen Modells für einen internationalen steuerlichen Informationsaustausches zur Identifizierung von steuerpflichtigen Personen.

Somit verlangt CRS künftig die Identifizierung ausländischer Finanzkonten durch die Finanzinstitute und die anschließende Meldung dieser Konten an die lokale Steuerbehörde. Anschließend erfolgt ein multilateraler Austausch zwischen den einzelnen Steuerbehörden der teilnehmenden Mitgliedsstaaten.

Weitere Informationen