Tece Erfolgsstory

Das Badezimmer neu denken.

Erfahren Sie mehr von der Erfolgsstory von TECE.

Wer morgens sein Bad verlässt, wünscht sich das Wohlgefühl eines zivilisierten, tatkräftigen Menschen, dem die Welt offensteht – Wasser macht es möglich.

Wäre H2O vor Milliarden Jahren nicht mit Asteroiden auf die Erde gekommen, der Sanitärtechnikhersteller TECE aus Emsdetten wäre ein heißer Kandidat für diese Innovation gewesen, spekuliert André Welle, einer von drei Geschäftsführern des Unternehmens augenzwinkernd. “Wasser ist unsere Leidenschaft, wir unternehmen alles, damit es dahinfließt, wo es hin soll. Die Technik lässt sich im Badezimmer immer noch ein Stück verbessern. Das ist unser Antrieb“, beschreibt Welle die DNA des mittelständischen Unternehmens aus Emsdetten bei Münster.

Wasser marsch à la Münsterland: aus Emsdetten in viele Regionen der Welt.

Von Natur aus schwer zu bändigen, sprudelt Wasser in unseren Bädern wohldosiert aus Hähnen, Duschköpfen und Toilettenspülkästen. Und nach der Benutzung fließt es auf genauso kontrollierten Wegen über Siphons und Duschrinnen wieder ab. Dass es so perfekt funktioniert, ist auch 45 Entwicklungs-IngenieurInnen von TECE zu verdanken. Gründer Thomas Fehlings hatte einst mit der Entwicklung hochwertiger Rohrleitungen begonnen. In gut 30 Jahren seines Bestehens hat das Familienunternehmen eine Expertise im Wassermanagement erworben, die eine mittlerweile internationale Wachstumsstory treibt. In Deutschland, Europa und zunehmend weltweit setzen Planer und Installateure auch auf die Badezimmertechnologien aus dem Münsterland.

Alles fließt – das Badezimmer mit System.

Ob ArchitektInnen, PlanerInnen oder InstallateurInnen – das Wassermanagement für alle drei Zielgruppen perfekt zu durchdenken, lässt das Unternehmen TECE aus Emsdetten weltweit wachsen.

Wer ein Badezimmer betritt, sieht eine Welt makelloser Fliesen, Spiegelflächen und blitzender Armaturen. Wie komplex es jedoch ist, das Wasser ins Bad zu leiten, es zu regulieren, die perfekte Temperatur zu mischen und wieder abzuleiten – und das für eine Lebensdauer von 30 Jahren – wissen vor allem jene SpezialistInnen, die die Planung und Umsetzung von Bädern verantworten.

Für diese unterschiedlichen Zielgruppen entwerfen die Wasserspezialisten von TECE gezielt ihre Produkte und Lösungen. Das Emsdettener Unternehmen ist zu einer bevorzugten Marke im Baugewerbe geworden. In den meisten Absatzländern rangiert TECE auf Platz zwei oder drei – auch weil die Firma neben Duschrinnen, Betätigungsplatten, Spülkästen, Vorwandelementen und Rohrsystemen mittlerweile komplette, vorgefertigte Sanitärwände liefert, die aus dem modernen Objektbau nicht mehr wegzudenken sind.

Allen an einem Bauvorhaben Beteiligten soll die Planung und Umsetzung neuer Bäder und Sanitärsysteme leicht fallen. “Deshalb haben wir Wege und Arbeitsschritte bei der Installation so weit wie möglich vorgedacht, aber auch an eine leichte Wartung und Modernisierung danach gedacht. Hier kommt es auf jedes Detail an“, erläutert Hans-Joachim Sahlmann, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing die Leitlinie seiner Entwicklungsteams: “Die Dinge aus Sicht des Kunden zu denken und für ihn noch besser zu machen – das überzeugt den Kunden und ist für uns die wesentliche Quelle für Innovationen."

Mit Innovationen gegen Fachkräftemangel und Zeitdruck am Bau.

Erfolgreiche Beispiele für solche Entwicklungen gibt es mittlerweile zahlreiche. Den Trend zu immer mehr Vorfertigung am Bau hat das Unternehmen früh  als Chance für sich erkannt. So gehörten TECE-IngenieurInnen zu den Pionieren, die als erste Sanitärmodule für die Montage von WC-Keramiken und Waschbecken ersannen, deren tragende Konstruktion aus nur noch drei einfachen Bauteilen besteht. Heute liefern die Emsdettener ganze Installationswände und Systemschächte auf die Großbaustelle, einbaufertig, alle Richtlinien und Normen schon berücksichtigt.

“Mehr Effizienz und Schnelligkeit am Bau ist eine zunehmende Herausforderung, den anwachsenden Fachkräftemangel nicht zu vergessen. Da spielen industriell vorgedachte Elemente eine wichtige Rolle”, erläutert Geschäftsführer Sahlmann.

“Gute Sanitärtechnik hält lange, ist einfach zu montieren und leicht revisionierbar – und muss sich für viele Einsatzmöglichkeiten eignen. Man könnte auch sagen, TECE bietet keine Haute-Couture, wohl aber überzeugende Prêt-à-Porter.”
Dr. Michael Freitag,
Geschäftsführer für Entwicklung und Produktion von TECE
Tece Freitag

Solides Premium, aber kein überzogener Luxus im Badezimmer.

Das TECE-Team hat aber auch schon ungelöste ästhetische Probleme aus der Welt geschafft. “Wir haben den German Design Award dafür bekommen, dass wir die unschöne Revisionsklappe für ein Toilettenspülsystem aus dem Bad verbannen und so in den Spülkasten integrieren konnten, dass diese nicht mehr sichtbar war – und gleich eine Fernsteuerung integriert. Das löst viele praktische Probleme auf einmal. Genau das sind typische TECE-Innovationen”, so Finanzgeschäftsführer André Welle.

Mit diesem Anspruch an Ästhetik, Qualität und Funktion gelingt es TECE Stück für Stück, mehr Sichbarkeit im Bad zu erlangen, besonders auch für die Endnutzer. Ein weiteres Beispiel für "schöner, besser, einfacher" ist die vor fünf Jahren vorgestellte Duschtoilette, die – anders als Wettbewerbermodelle – stromlos auskommt.

“Wir machen gezielt Prêt-à-Porter und keine Haute Couture. Wir wollen solides Premium, aber nicht überzogenen Luxus bieten”, definiert Michael Freitag, Geschäftsführer für Entwicklung, die Linie beim Vorstoß in die sichtbaren Komponenten des Badezimmers. So hat sich TECE auch mit Duschrinnen seit vielen Jahren am Markt einen Namen gemacht; sie sind kaum sichtbar und dadurch bei ArchitektInnen und EndkundInnen beliebt.

“Wir würden aber keine Badmöbel entwerfen oder gar mit unseren Produkten in die Küchen aufbrechen. Wir fühlen uns wohl, intelligente und schöne Sanitärprodukte an der Schnittstelle hinter und zunehmend auch vor der Sanitärwänden zu entwickeln und stetig zu verbessern”, sagt Freitag.

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Noch besser, einfacher, schneller – und schöner.

Damit fährt TECE bisher sehr gut. “Mich überrascht immer wieder positiv, wie das Team TECE die Schlagzahl bei der Innovation hochhält und wie es gelingt, dieses Feuer in einem Markt mit weitaus größeren Wettbewerbern in Gang zu halten. Diese Fähigkeit steht letztlich hinter dem konstanten Wachstum der Firma”, bestätigt Firmenkundenberater Justus Tippkötter, HypoVereinsbank Münster. Zu je einem Drittel entfallen die Erlöse von TECE auf Rohrinstallations-, Entwässerungs-, und Spültechnik. Die Emsdettener erwarten bis 2030 eine Verdoppelung ihres Gesamtumsatzes – von derzeit 260  Mio. Euro.

Internationales Wachstum soll beim Erreichen dieses Ziels entscheidend mithelfen. Schon der Gründer Gerd Fehlings und sein Sohn Thomas – sie haben TECE 1987 unter dem Namen TC-Thermconcept als Ingenieurbüro gestartet – hatten stark auf Internationalität gebaut. Innerhalb kurzer Zeit hatte Thomas Fehlings, der das Geschäftsmodell der Firma kurz und bündig auf die Formel “Wasser rein, Wasser raus” verkürzte, 22 Auslandsvertriebstöchter gegründet, die meisten davon mit lokalen PartnerInnen aus dem Handwerk. Sie sind die Basis, auf der TECE heute auch in Bauboom-Märkten wie Russland oder Asien mit seinen Produkten ins Spiel kommt.

Wenig habe sich an der Unternehmensphilosophie seit den Gründungstagen verändert, rekapituliert TECE-Geschäftsführer Sahlmann. “Thomas Fehlings ging immer der Frage nach: Geht das noch besser, einfacher oder schneller? Das gilt bis heute. Aber wir wollen der Ästhetik noch mehr Gewicht geben. Also fragen wir: Geht das noch besser, einfacher, schneller – und auch schöner?”. Wer ‘vor die Wand’ will, das weiß jeder Badbenutzer, der muss dieser Frage eine stilvolle Antwort geben.  

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