Strategie #gemeinsamverändern

Substanzwerte – eine sinnvolle Investition

Wer von seinem Anlageportfolio Stabilität und Krisenresistenz, aber auch einen gewissen Inflationsschutz erwartet, sollte ein Auge auf Substanzwerte werfen. Die lockere Geldpolitik der Notenbanken, wirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie sowie die aktuelle geopolitische Lage haben den Preisauftrieb jüngst beschleunigt. Experten rechnen auch mittelfristig mit höheren Inflationsraten, Kursschwankungen und steigenden Marktrisiken. Diese Herausforderungen gilt es, in Ihrem Portfolio so gut wie möglich abzufedern: Substanzwerte können hierzu einen wertvollen Beitrag leisten, auch weil sie in gewissem Ausmaß vor Geldentwertung schützen können. Ein Aspekt, dem angesichts rekordhoher Inflationsraten eine steigende Bedeutung zukommt.

 

 

Nachhaltigkeit Substanzwerte

Was sind Substanzwerte?

Wiederkehrende Marktrisiken und daraus resultierende Kursschwankungen gehören zum Wesen der Kapitalmärkte. In Krisenzeiten – etwa infolge der geopolitischen Lage, Pandemie oder konjunkturellen Einbrüchen und Inflation – fallen diese naturgemäß stärker aus: So betrug die Inflationsrate beispielsweise im März 2022 im Euroraum 7,5 %.1 Substanzwerte haben sich in der Vergangenheit als weniger schwankungsanfällig erwiesen als der breite Gesamtmarkt. Denn Substanzwerte wie z. B. Aktien, Rohstoffe oder Immobilien haben in der Regel einen tatsächlichen, realen Wert, der Kursschwankungen dämpfen kann. 

Rohstoffe
Rohstoffe
Edelmetalle
Edelmetalle
Immobilien
Immobilien
Infrastruktur
Infrastruktur
Aktien
Aktien
Inflationsgeschützte Anleihen
Inflationsgeschützte Anleihen


Substanzwerte können vor Inflation schützen.

Bereits der Schutz vor der „normalen“, schleichenden Geldentwertung kann ein starkes Motiv für die Nachfrage von Substanzwerten sein. Umso mehr gilt dies für dauerhaft oder vorübergehend hohe Inflationsraten. Ein Beispiel: Schon das offizielle Inflationsziel der EZB von etwa 2 % pro Jahr sorgt dafür, dass Kapital nach zehn Jahren 18 % an Kaufkraft verloren hat. Das bedeutet, dass z.B. ursprünglich 50.000 Euro dann nur noch eine Kaufkraft von 41.000 Euro besitzen würden. Schon bei einer jährlichen Inflation von durchschnittlich 5 % würde der Kaufkraftverlust in diesem Zeitraum 38,6 % bzw. eine reduzierte Kaufkraft von rund 30.700 Euro bedeuten.

Vele Anlegerinnen und Anleger sorgen sich derzeit angesichts milliardenschwerer Unterstützungs- und Hilfsprogramme im Zuge der Pandemie und der aktuellen geopolitischen Lage um die mittel- und langfristige Stabilität des Geldwerts. Dies zeigt sich u. a. in einer immer wieder hohen Nachfrage der „Krisenwährung“ Gold, oder auch Immobilien.

Da diese facettenreiche Anlageklasse Investments mit völlig unterschiedlichem Profil vereint, können Substanzwerte ein sinnvoller und ausgleichender Bestandteil des Portfolios in unterschiedlichen Marktszenarien sein. Sie bieten sich somit als Beimischung an, um insbesondere folgende Anlagemotive zu verfolgen:

Nachhaltige Investmentstrategien

Eine echte Alternative

Der innere Wert von Substanztiteln, kann eine solch real fundierte Anlageklasse weniger empfindlich für starke Wertverluste machen. Beispiele dafür könnten etwa Gold oder Immobilien bzw. die konkrete Inflationssicherung bestimmter Anleihen sein. Das zeigte sich in der Vergangenheit beispielsweise besonders in inflationären Märkten.

Einige Substanzwerte haben die Eigenschaft, sich in ihrer Wertentwicklung ganz oder teilweise anders zu verhalten als die klassischen Aktien- und Anleihemärkte. Das heißt, sie haben einen geringen Gleichlauf (Korrelation) mit diesen traditionellen Anlageklassen. Dies illustriert eindrucksvoll z.B. der Substanzwert Gold: Er kann seine Entwicklung in bestimmten Szenarien weitgehend vom allgemeinen Marktrend, etwa dem der Aktienmärkte, entkoppeln.

So vielfältig können Substanzwerte sein.

Substanzwerte können sehr vielfältig sein. Jede Substanzwerteklasse verfügt über „individuelle“ Vor- und Nachteile. Anlegerinnen und Anleger können daher bei der Mischung verschiedener Chance-Risiko-Profile den gewünschten Diversifikationseffekt weiter verstärken:

  • Rohstoffe: Sind meist begrenzt und oft unverzichtbarer Bestandteil der industriellen Produktion, starke Risikodiversifizierung möglich, da geringe Korrelation mit klassischen Investments . Sie können starken Kursschwankungen unterliegen; Kursverluste sind möglich.

  • Edelmetalle: Sehr knappes Gut, in der Vergangenheit meist stark in Krisenzeiten, was allerdings kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen ist; möglicher Inflationsschutz.

  • Immobilien: Laufende Erträge aus Mieten und Pachten, die inflationsindexiert sein können; Wertschwankungen möglich.

  • Infrastruktur: Nachhaltige, wenig konjunktursensible Erträge aus Lizenzen, Gebühren, Tarifen; Ausfall von vereinbarten Nutzungsentgelten möglich.

  • Aktien: z.B. finanzstarke Unternehmen, die aufgrund ihrer Marktposition Preissteigerungen an Kunden weitergeben können und Beteiligungen an Grundstücken, Büro- oder Werksgebäuden, Anlagen, Maschinen oder Lagerbeständen als wertstabile „Substanz“ besitzen. Wichtig für Anleger: Aktien unterscheiden sich je nach Profil deutlich in ihrem Substanzwertcharakter und können starken Kursschwankungen unterliegen; Kursverluste sind möglich.

  • Inflationsgeschützte Anleihen: Verbriefter Inflationsschutz (Zins steigt mit der Inflation); Kursschwankungen und Kursverluste sind möglich.

Ob Krise oder Boom: Vom Zyklus profitieren.

Eine solch breite Mischung kann in vielen Marktszenarien eine gute Basis sein, auch aktuell: Sei es bei einer längeren Talsohle der konjunkturellen Entwicklung, anhaltenden geopolitischen Risiken oder inflationären Tendenzen. Aber auch bei positiven Überraschungen und politischen Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit. Warum verschiedene Substanzwerte als Beimischung ein Portfolio bei schwankenden Kursen zugleich stabilisieren, als auch Renditen erschließen können, zeigt der Blick auf den Konjunkturzyklus. Dieser offenbart, dass Substanzwerte nicht nur in der Krise Stärke zeigen können. In allen vier Konjunkturphasen finden sich ausgewählte Substanzwerte, die zu den potenziellen Gewinnern zählen.

Wirtschaftliche Situation
  1. Moderat wachsende Wirtschaft, mäßige Inflation
  2. Überhitzte Wirtschaft, hohe Inflation
  3. Stagnierende Wirtschaft, hohe Inflation
  4. Depression, Deflation
Potenzielle Gewinner
    • Aktien
    • Rohstoffe
    • ausgewählte Aktien
    • Rohstoffe
    • Edelmetalle
    • inflationsindexierte Anleihen
    • ausgewählte Aktien
    • Edelmetalle
    • inflationsindexierte Anleihen
    • Immobilien
    • Edelmetalle

Die ideale Kombi mit Substanzwerten: HVB Premium Invest

HVB Premium Invest

Dieses Modul bietet Ihnen eine Auswahl von Strategien, die ein Engagement in Substanzwerten ermöglichen - z. B. Fonds und ETFs (Exchange Traded Funds – börsennotierte Indexfonds), die in Infrastruktur-, Immobilien- oder Rohstoffaktien investieren - und in der Regel eine geringe Korrelation (Gleichlauf) zu traditionellen Anlageklassen aufweisen. Und die Möglichkeit, in Strategien zu investieren, die geeignet sind, von einem inflationären Umfeld zu profitieren (z. B. inflationsgebundene Anleihen) und die Kaufkraft zu erhalten.

 

Aus einer breiten Auswahl an Modulen können Sie selbst entscheiden, welche inhaltlichen Schwerpunkte Ihnen wichtig sind. Je mehr Sie anlegen, desto individueller können Sie Ihre Vermögensanlage gestalten.

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