Nachhaltig Erfolgsstory

Mit frischen Ideen zu mehr Nachhaltigkeit

FRoSTA Vorstand Felix Ahlers ist ein leiser, aber beharrlicher Revolutionär der Lebensmittelbranche. Man hört ihm gerne zu, wenn er über die echte, ursprüngliche Küche redet, also darüber, Gerichte nur mit natürlichen Zutaten zuzubereiten. Und warum sich nachhaltiges Wirtschaften und Ertrag nicht ausschließen.

FRoSTA-Daten-Fakten-Zahlen

Kraftsparend und mit Präzision wiegt Felix Ahlers das lange Kochmesser quer zur Lauchstange. Frisch und hellgrün legen sich, eins ums andere, die Gemüserädchen auf’s Brett. So routiniert schneiden nur Küchenvollprofis – und wohl auch nur die wenigsten Vorstandschefs von Mittelstandsunternehmen in Deutschland.

Doch Felix Ahlers beherrscht beides. In Paris hat er in einem Zwei-Sterne-Spitzenrestaurant das Kochhandwerk gelernt – um danach in Bremerhaven den Hersteller von Tiefkühlprodukten FRoSTA auf Erfolgskurs zu bringen – mit Gerichten, die völlig frei von Zusatzstoffen, Aromazusätzen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Enzymen sind, und einer Nachhaltigkeitsstrategie, der kaum ein anderes Unternehmen der Lebensmittelindustrie das Wasser reichen kann.

Bei uns entscheiden Köche und nicht Lebensmittelchemiker darüber, was unsere Gerichte enthalten.
Felix Ahlers
Vorstand FRoSTA
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Ahlers, damals verantwortlich für das Marketing, hat 2003 ein striktes Reinheitsgebot bei FRoSTA eingeführt und damit sämtliche künstlichen Zusatzstoffe in den Ruhestand geschickt. „Wir glauben an die ursprüngliche Küche und bereiten Gerichte wie in einem guten Restaurant oder zu Hause zu – nur im großen Stil“, berichtet der Vorstandschef, der das Familienunternehmen seit 2010 führt. „Deshalb hatten fortan Köche und nicht mehr Lebensmittelchemiker darüber zu entscheiden, was in unseren Fischstäbchen oder Fertiggerichten enthalten ist.“

FRoSTA hat 2003 ein striktes Reinheitsgebot eingeführt und sämtliche künstlichen Zusatzstoffe in den Ruhestand geschickt.

Der Fokus von FRoSTA auf nachhaltige Tiefkühlkost passt sich nahtlos in den globalen Megatrend ein, durch eine bewusstere Lebensweise den Klimawandel auf der Erde abzubremsen. Der Erfolg dieser Strategie hat sich für die Firma und ihre 1.700 Mitarbeiter inzwischen längst eingestellt. Das Bremerhavener Unternehmen wird ob seiner zahlreichen Nachhaltigkeitsinitiativen ein ums andere Mal mit Preisen ausgezeichnet – zuletzt 2020 mit dem Sonderpreis Verpackung des Deutschen Nachhaltigkeitspreis für die  revolutionäre Einführung einer Papierverpackung.

Allein in den vergangenen fünf Jahren ist der Umsatz um 25 Prozent gestiegen auf zuletzt 550 Millionen Euro. Doch das war nicht immer so. Nach der Einführung des Reinheitsgebots brach der Umsatz der FRoSTA Produkte um 40% ein und das Familienunternehmen machte 2003 erstmals einen Verlust in Höhe von 7,7 Millionen Euro. Felix Ahlers glaubte aber damals weiterhin fest daran, das Richtige zu tun: „Statt jedes Jahr unsere Produkte immer billiger herzustellen und zu diesem Zweck immer mehr Zusatzstoffe einzusetzen, wollten wir lieber Gerichte entwickeln, wie wir sie selbst kochen würden und die uns einfach besser schmecken.“

Und dies zeigt sich auch bei bestimmten Tätigkeiten in der Produktion. Obwohl FRoSTA auch hier inzwischen zunehmend die Vorzüge der Digitalisierung nutzt, um mühsame und zeitintensive Tätigkeiten zu automatisieren, halten die Bremerhavener bewusst an Ausnahmen fest. Die Beimischung von Gewürzen beispielsweise, die heute noch einzeln, behutsam und mit viel Sorgfalt von Hand erfolgt.

Unternehmerischer Mut mit grüner Überzeugung

Ahlers fungiert bei FRoSTA als Chefstratege. Er treibt den Umbau des Lebensmittelherstellers Stück für Stück voran, kennt Details, die Verbraucher verblüffen. Etwa dass der längere Transportweg eines Lebensmittels einen geringeren CO2-Fußabdruck hinterlassen kann als der Einsatz von Düngemitteln beim Anbau in der Region. Oder dass die Tiefkühlung von Lebensmitteln in der Regel weniger Energie verbraucht als deren außersaisonale Züchtung im Treibhaus. Die FRoSTA Kühlhäuser laufen längst alle mit grünem Strom, statt Firmenwagen erhalten Mitarbeiter Mobilitätskarten zur Nutzung des Nahverkehrs oder zum Kauf eines Jobrads, den Chef selbst sieht man fast nur auf dem Faltrad in Diensten der Firma unterwegs und FRoSTA hat es als erster Hersteller geschafft, Tiefkühlgemüse in Papierbeuteln abzufüllen – einem Material, das bei Produkten mit Öl oder Flüssigkeit lange überhaupt nicht in Frage kam. Das Credo des FRoSTA-Chefs: „Alle Prozesse werden permanent auf ihre Nachhaltigkeit hinterfragt. Jeder einzelne Mitarbeiter von uns ist für unsere Nachhaltigkeit verantwortlich, egal ob es um neue Verpackungen geht oder darum, abends das Licht auszuschalten“, so Felix Ahlers.

Erfahren Sie hier wie FRoSTA den Lebensmittelmarkt revolutioniert:

Statt immer billiger herzustellen und immer mehr künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker einzusetzen, wollten wir lieber Gerichte entwickeln, die uns selbst einfach besser schmecken.
Felix Ahlers
Vorstand FRoSTA

Diesen Grundsatz demonstriert FRoSTA auch nach außen. Auf den Tiefkühlpackungen des Unternehmens finden Verbraucher detailliert die Herkunft jeder Zutat genannt. Und über QR-Codes sind auf der Firmenwebseite die einzelnen CO2-Fußabdrücke von jedem einzelnen Lebensmittel der FRoSTA Gerichte einsehbar. Es sind Daten, die Ahlers mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dem Öko-Institut und dem WWF penibel aufbereitet hat. „Nur wenn wir wissen, wo klimarelevante Emissionen entstehen, können wir sie reduzieren“, argumentiert der FRoSTA Chef.

Unternehmerischer Mut und grüne Überzeugung benötigen indes auch fähige Bankpartner. „Banken haben einen wichtigen Einfluss auf den umweltfreundlichen Umbau der Wirtschaft“, meint Felix Ahlers. Das beginne schon bei der Haltung der Beraterinnen und Berater. Und bei der Bereitschaft einer Bank, klimafreundliche Investitionen besonders langfristig zu fördern, gerade weil sich deren Rentabilität oft erst später zeige.

Felix Ahlers

Vorstand FRoSTA

Was schätzt Felix Ahlers an der HypoVereinsbank besonders?

  • Den Sparringspartner für eine unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategie
  • Die Flexibilität und das hohe Verständnis für die aktuellen Branchen- und Unternehmensbedürfnisse
  • Die spezielle Förderung von Finanzierungslösungen für nachhaltige Investitionen
  • Das HVB Branchenbarometer zur besseren Einschätzung von Chancen und Risiken im Bereich Nachhaltigkeit
  • Eine Vielfalt nachhaltiger Finanzierungslösungen (Sustainable Finance Advisory)
  • Weitreichende Erfahrung im Bereich Capital Structure Advisory zur Optimierung von Liquidität, Lieferketten und Risikomanagement
  • Know-how und Expertise vor Ort in den Kernländern von FRoSTA sowie in Mittel- und Osteuropa (CEE)

Jan Woltemath

Berater Corporates Bremen, HypoVereinsbank

Was findet Jan Woltemath an FRoSTA so herausragend?

  • Den hohen Stellenwert der Werte Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz
  • Die konsequente Umsetzung der Unternehmens- und Nachhaltigkeitsziele – auch bei Widerständen oder wenn sich ein Erfolg erst mittelfristig einstellt
  • Die richtungsweisende Informationspolitik über nachhaltiges Handeln auf allen Kanälen
  • Dass Nachhaltigkeit vom TOP Management gelebt wird

„Unternehmen wie FRoSTA faszinieren uns“, sagt Jan Woltemath, Berater für Unternehmenskunden in der HypoVereinsbank Niederlassung Bremen. „Weil sich deren Ziele genau mit unseren decken. Denn wie FRoSTA sind auch wir davon überzeugt, dass sich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Als Bank beschäftigen wir uns schon sehr lange mit dem Thema Nachhaltigkeit, sie ist Teil unserer DNA. Hierfür bieten wir nicht nur vielfältige Lösungen auf der Finanzierungs- und Anlageseite, sondern auch ein enormes Branchenwissen in unseren Kompetenzzentren. Dieses Beratungs-Know-how kommt bei unseren Kunden erfreulich gut an und wird auch immer stärker nachgefragt.“

FRoSTA Vorstand Felix Ahlers im Gespräch

Erfahren Sie in gut 60 Sekunden unter anderem was der FRoSTA Vorstand über einen Teller ohne Fleisch denkt, was er während seiner Zeit als Koch in einem Sternerestaurant gelernt hat und wie sich sein Beitrag zum Klimaschutz gestaltet.

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