HVB - eine nachhaltige Bank

Eine nachhaltige Bank

Wie wir Wert schaffen - für Kunden, Unternehmen und die Gesellschaft

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

Wir schaffen greifbaren Wert für alle unsere Interessengruppen, indem wir echte Lösungen für reale Bedürfnisse anbieten. Das ist es, was wir unter dem Begriff Banking that matters verstehen. Wir sind One Bank, One UniCredit – eine paneuropäische Geschäftsbank mit einem einzigartigen Kundenportfolio in Italien, Deutschland, Zentral- und Osteuropa sowie einem Corporate & Investment Banking in allen Regionen der Gruppe. Im Einklang mit unseren Werten Ethik und Respekt verpflichten wir uns, das Richtige für alle unsere Aktionäre, Kunden, Kollegen, Gemeinden und die Umwelt zu tun.

 

Nachhaltigkeit zeigt, dass Wertschöpfung bei der HypoVereinsbank mehr bedeutet, als nur finanzielle Werte zu schaffen. Im November 2019 haben wir in der Gruppe eine Reihe von Nachhaltigkeitszielen in unsere Geschäftsstrategie im Hinblick auf Humankapital, Gesellschaft und Umwelt integriert und arbeiten stetig an unserer Nachhaltigkeitsstrategie, um diese weiter zu entwickeln.

 
Heute Testsieger für ein besseres morgen. Die HVB ist Testsieger für nachhaltiges Engagement

Heute Testsieger für ein besseres morgen. Die HVB ist Testsieger für nachhaltiges Engagement

Vorauszugehen lohnt sich: „Deutschland Test“ und FOCUS-MONEY* haben die HypoVereinsbank zur Nr. 1 der Filialbanken für nachhaltiges Engagement gekürt. Denn wir beraten auf diesem Gebiet nicht nur unsere Kunden seit über 15 Jahren erfolgreich, sondern reduzieren auch entschlossen unseren eigenen CO2-Abdruck. Unser nächstes Ziel: Bis 2023 wollen wir komplett auf Papier verzichten – aber natürlich nicht auf weitere Auszeichnungen.
*Quelle: FOCUS Ausgabe 13. März 2021, Heft 11/21

Unser Ansatz für verantwortungsvolles Handeln

Nachhaltige Produkte

Sozial- und umweltverträgliches Produktportfolio für unsere Kunden

Klima und Umwelt

Unser ambitioniertes Ziel: -80% CO2-Emissionen bis 2030

Gesellschaft

Wir engagieren uns seit Jahren für soziale Inklusion.

Social Impact Banking

Social Impact Banking

Für eine gerechte und integrative Gesellschaft
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Nachhaltigkeitsrisiken

Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA als UniCredit Bank AG. Unser Handeln hat Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Beispielsweise wird durch die Emission von Treibhausgasen die Erderwärmung und der Klimawandel beschleunigt. Diese Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft stellen in der Rückkopplung wieder Risiken für die Gesellschaft und die Wirtschaft dar.

Was sind Nachhaltigkeitsrisiken?

In diesem Zusammenhang werden unter Nachhaltigkeitsrisiken Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt („Environment“), Soziales („Social“) oder Unternehmensführung („Corporate Governance“) – oder kurz ESG genannt – verstanden, die tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert, die Rentabilität oder die Reputation eines Investments haben können.

In den Bereichen Klima und Umwelt unterteilen sich Nachhaltigkeitsrisiken in physische Risiken und Transitionsrisiken. Physische Risiken ergeben sich beispielsweise im Hinblick auf einzelne Extremwetterereignisse und deren Folgen als auch in Bezug auf langfristige Veränderungen klimatischer und ökologischer Bedingungen. Transitionsrisiken bestehen im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Auch einige Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Risikoarten oder das gleichzeitige Eintreten sind möglich. Der Bereich Soziales umfasst beispielsweise Risiken bei fehlenden arbeitsrechtlichen Standards oder fairen Bedingungen am Arbeitsplatz. Risiken im Bereich Unternehmensführung können sich z.B. aus lückenhafter Corporate Governance ergeben und können u.a. hohe Strafzahlungen nach sich ziehen.

Nachhaltigkeitsrisiken können sich auf alle traditionellen Risikoarten auswirken:

  • Liquiditätsrisiko: Werden fossile Brennstoffe nicht mehr gefördert, können sogenannte „Stranded Assets“ („gestrandete Vermögenswerte“) entstehen, die nicht mehr gehandelt werden können
  • Reputationsrisiko: Vertrieb von nur vermeintlich nachhaltigen Produkten („Greenwashing“)
  • Markt(preis)risiko: Naturkatastrophen, Korruptionsvorwürfe oder Pandemien können den Marktwert negativ beeinflussen.

Im Rahmen der Vermögensanlage in Finanzinstrumenten können sich für unsere Kunden Nachhaltigkeitsrisiken insbesondere in finanziellen und Reputationsrisiken manifestieren. Finanzielle Risiken können sich beispielsweise durch regulatorische Änderungen und Regulierungen ergeben, welche auf eine Verringerung der Emission von Treibhausgasen abzielen, und damit empfindliche Auswirkungen auf die Geschäftsaussichten von einzelnen Branchen und Unternehmen haben. Reputationsrisiken können sich z.B. aufgrund kontroverser Geschäftspraktiken von Unternehmen ergeben, in deren Wertpapiere investiert wurde. Dabei können sich Nachhaltigkeitsrisiken nicht nur auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. auf die Reputation eines Unternehmens auswirken, sondern auch den Marktpreis einer Anlage und somit die Rendite unserer Investments maßgeblich schmälern – bis hin zum Totalverlust.

Wie berücksichtigen wir Nachhaltigkeitsrisiken?

Als Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie berücksichtigen wir Nachhaltigkeitsrisiken in unseren Investitionsentscheidungsprozessen und der Anlageberatung.

Dabei verfolgen wir den Ansatz einer möglichst breiten Diversifizierung der Anlagen, um Chancen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen zu nutzen und die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken zu reduzieren, da sich diese unterschiedlich stark auf einzelne Branchen, Regionen, Währungen und Assetklassen auswirken können.

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, nationale und internationale Marktstandards einzuhalten.

Darüber hinaus ist es unser Ziel, die unseres Erachtens nach wichtigsten Quellen dieser Nachhaltigkeitsrisiken anhand von Ausschlusskriterien zu minimieren. Dafür haben wir die folgenden drei Ausschlusskriterien definiert.

  • Unternehmen, die eine sehr schwere Verletzung des sogenannten UN Global Compacts begehen. Der UN Global Compact ist die weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage 10 universeller Prinzipien (aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruption) und der sogenannten Sustainable Development Goals verfolgt er die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft.
  • Unternehmen, die kontroverse und/oder moralisch unakzeptable Waffen herstellen, unterhalten oder handeln.
  • Unternehmen, die in die Produktion von thermischer Kohle involviert sind und/oder Energie aus thermischer Kohle produzieren in einer Höhe von mehr als 10% des konsolidierten Umsatzes.

Diese Ausschlusskriterien werden sukzessive in unser Produktangebot und unsere Beratungsprozesse integriert, unabhängig davon, ob eine dezidierte Nachhaltigkeitsstrategie vereinbart wurde oder nicht.

Im Rahmen der Beratung von OTC-Derivategeschäft finden die Nachhaltigkeitsrichtlinien der UniCredit Anwendung, die hier nachgelesen werden können: Sustainability governance - UniCredit (unicreditgroup.eu) .

Im Rahmen der Beratung zu Versicherungslösungen unseres Partners Allianz, können die Mindestkriterien geringfügig abweichen. Details dazu finden sich unter Nachhaltigkeit: Unsere Verantwortung für die Zukunft | Allianz .

Wie integrieren wir Nachhaltigkeit in unser Angebot?

Kunden, die über diese Mindeststandards hinaus nachhaltig investieren möchten, bieten wir spezielle Lösungen an, die zusätzliche Kriterien berücksichtigen. Hier sind insbesondere die nachhaltige Variante unserer individuellen Vermögensverwaltung, die Vermögensportfolio Fonds, die nachhaltigen Ausprägungen (Module) von Premium Invest, die nachhaltige Ausgestaltung von Rentenversicherungen und weitere Anlageprodukte, die besondere Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, zu nennen.

Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen zur HVB Vermögensverwaltung mit nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums

Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen zur HVB Vermögensverwaltung mit nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums

a)    Zusammenfassung

Die HVB Vermögensverwaltung bei nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums bewirbt ökologische und/oder soziale Merkmale. Die ökologischen und/oder sozialen Merkmale zielen insbesondere darauf ab, wesentliche nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu reduzieren bzw. gänzlich zu verhindern. Anhand mehrerer Nachhaltigkeitsstrategien wird garantiert, dass die Vermögensverwaltung bei nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums Finanzinstrumente umfasst, die definierte soziale und ökologische Standards einhalten. Die Nachhaltigkeitsstrategien umfassen Mindestansprüche an ESG-Ratings sowie definierte Ausschlusskriterien. Die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien wird jedes Quartal überprüft. Entspricht ein Finanzinstrument nicht mehr den Nachhaltigkeitsanforderungen, wird es aus dem Portfolio innerhalb von 3 Monaten deallokiert.

Um die ökologischen und/oder sozialen Merkmale zu messen, werden vier Nachhaltigkeitsindikatoren definiert, die sukzessive umgesetzt werden:

  1. Nachhaltigkeitsindikator A: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die mit der EU-Taxonomie-Verordnung (2020/852) in Einklang stehen.
  2. Nachhaltigkeitsindikator B: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, welche im Sinne der Offenlegungs-Verordnung (2019/2088) als nachhaltig gelten.
  3. Nachhaltigkeitsindikator C: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen.
  4. Nachhaltigkeitsindikator N: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die nicht nachhaltig sind bzw. nicht unter die anderen drei Nachhaltigkeitsgrade fallen. Unter diesen Nachhaltigkeitsindikator fällt u.a. auch Kontoguthaben.

Die Bestimmung des nachhaltigen Anlageuniversums erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der UniCredit Bank AG und ISS ESG.

b)    Kein nachhaltiges Anlageziel

Die Vermögensverwaltung bei nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums ist ein Finanzprodukt, das ökologische und soziale Merkmale bewirbt, aber keine nachhaltige Investition zum Ziel hat.

c)    Ökologische oder soziale Merkmale

Die Vermögensverwaltung bei nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums bewirbt ökologische sowie soziale Merkmale und erfüllt somit die Kriterien des Art. 8 der EU Offenlegungs-Verordnung (2019/2088). Die ökologischen und sozialen Merkmale zielen insbesondere darauf ab, wesentliche nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu reduzieren bzw. gänzlich zu verhindern. Anhand von Ausschlusskriterien und Mindestansprüchen an das ESG-Rating von Unternehmen und Staaten wird garantiert, dass die Vermögensverwaltung bei nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums Finanzinstrumente umfasst, die definierte soziale und ökologische Standards einhalten.

d)    Investmentstrategie

Aktien und Schuldverschreibungen sowie andere Finanzinstrumente, die einem Nachhaltigkeitsansatz unterliegen (z. B. Fonds auf nachhaltige Strategien/Indizes) bilden die Basis für die nachhaltige Wertpapierauswahl.

Bewertungsverfahren für Unternehmen

Im Rahmen der Vermögensverwaltung werden ESG-Ratings von ISS ESG verwendet. Jede Branche sieht sich aufgrund unterschiedlicher Produkte und Dienstleistungen vor verschiedene soziale und ökologische Herausforderungen gestellt. Deshalb definiert ISS ESG etwa ein Drittel dieser Kriterien branchenspezifisch. Alle Kriterien werden einzeln gewichtet und bewertet und schließlich zu einer Gesamtnote zusammengefasst.

Aus den Ergebnissen ergibt sich eine Rangliste der untersuchten Unternehmen innerhalb einer Branche. Daraus lassen sich die Vorreiter einer Branche (Best-in-Class) entnehmen. In Frage kommen allerdings nur Unternehmen, die eine branchenspezifische Mindestbewertung besitzen. Ergänzend zu diesem Ansatz werden Aktien von Unternehmen nicht berücksichtigt, wenn die Unternehmen bestimmte ethisch kontroverse Geschäftsfelder und -praktiken in einem definierten Ausmaß betreiben. Gleichermaßen werden nur Anleihen berücksichtigt, die die ICMA Green Bond Principles erfüllen oder ebenfalls die nachfolgenden Ausschlusskriterien einhalten.

Ausschlusskriterien für kontroverse Geschäftsfelder:

  • Alkohol: Produzenten von Bier/Wein bzw. hochprozentigen Alkoholika jeweils ab 5 Prozent Umsatzanteil.
  • Atomenergie: Produzenten von Atomenergie und die Gewinnung von Uran jeweils ab > 0 Prozent Umsatzanteil sowie die Produktion von Kernkomponenten von Atomkraftwerken ab 5 Prozent Umsatzanteil.
  • Glücksspiel: Besonders kontroverse Formen des Glücksspiels (z.B. Betrieb von Kasinos oder Wettbüros, Herstellung von Glücksspielautomaten) ab >0 Prozent Umsatzanteil sowie andere Formen des Glücksspiels (z.B. Gewinn- und Ratespielsendungen im Fernsehen oder Radio, die über erhöhte Telefontarife finanziert werden) ab 10 Prozent Umsatzanteil.
  • Grüne Gentechnik: Produzenten von gentechnisch verändertem Saatgut oder Tieren ab >0 Prozent Umsatzanteil.
  • Pornographie: Produzenten pornographischer Inhalte ab >0 Prozent Umsatzanteil sowie Händler von pornographischen Produkten ab >10 Prozent Umsatzanteil.
  • Rüstung: Produzenten von Waffen und geächteten Waffen jeweils ab >0 Prozent Umsatzanteil sowie Produzenten sonstiger Rüstungsgüter ab >5 Prozent Umsatzanteil.
  • Tabak: Produzenten von Tabakprodukten und Zubehör/Bestandteilen jeweils ab 5 Prozent Umsatzanteil.
  • Brennstoffproduktion: Unternehmen, die Kohlenwasserstoffe mit umstrittenen Techniken oder in Gebieten mit hoher Umweltbelastung fördern ab >10 Prozent Umsatzanteil (>0 Prozent für arktische Bohrungen)

Ausschlusskriterien für kontroverse Geschäftspraktiken:

  • Arbeitsrechtsverletzungen: Massive Verletzung mindestens eines der vier grundlegenden Prinzipien der ILO Declaration on Fundamental Principles and Rights at Work (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Diskriminierung) bzw. systematische Umgehung sonstiger Mindestarbeitsstandards (z.B. in den Bereichen Sicherheit & Gesundheit, Bezahlung, Arbeitszeit) durch das Unternehmen selbst bzw. durch Zulieferer/Subunternehmer.
  • Kontroverses Umweltverhalten: Massive Missachtung von Umweltgesetzen oder allgemein anerkannter ökologischer Mindeststandards/Verhaltensregeln durch das Unternehmen selbst bzw. durch Zulieferer/Subunternehmer.
  • Kontroverse Wirtschaftspraktiken: Massive Missachtung von gesetzlichen Vorschriften/Wohlverhaltensregeln im Bereich Korruption und Bilanzierung.
  • Menschenrechtsverletzungen: Massive Verletzung von international anerkannten Prinzipien durch das Unternehmen selbst bzw. durch Zulieferer/Subunternehmer.
  • Tierversuche: Neue wissenschaftliche Experimente mit lebenden Tieren zum Test von Produkten im Bereich Konsumgüter (z.B. Kosmetika, Haushaltsprodukte), die nicht gesetzlich vorgeschrieben und mit negativen Folgen für die Tiere verbunden sind.

Bewertungsverfahren für Länder

In Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft und Forschung hat ISS ESG 150 Indikatoren für die Bewertung von Ländern identifiziert. Mit ihrer Hilfe werden die institutionellen Rahmenbedingungen und die Performance eines Landes in sechs sozialen und ökologischen Bereichen bewertet:

Sozialverträglichkeit

  • Institutionen und Politik
  • Menschenrechte und Grundfreiheiten
  • Sozialbedingungen

Umweltverträglichkeit

  • Natürliche Ressourcen
  • Klimawandel und Energie
  • Produktion und Konsum

Infrage kommen nur die Länder mit den im Vergleich besten Bewertungen. Ergänzend zu diesem Ansatz werden Länder ausgeschlossen, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien in einem definierten Ausmaß zutreffen.

Soziale Ausschlusskriterien:

  • Arbeitsrechtsverletzungen: Länder, in denen die Arbeitsbedingungen in Bezug auf Arbeitslöhne, Arbeitszeiten, Sicherheit und Gesundheit besonders niedrig sind.
  • Atomwaffenbesitz: Länder, die laut SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) Atomwaffen besitzen.
  • Autoritäre Regime: Länder, die von Freedom House als „nicht frei“ eingestuft werden.
  • Geldwäsche: Länder, die laut der Financial Action Task Force on Money Laundering der OECD als nicht kooperativ eingestuft werden.
  • Kinderarbeit: Länder, in denen die Beschäftigung von Kindern weit verbreitet ist.
  • Korruption: Länder, die in dem von Transparency International aufgestellten Korruptionsindex auf einer Skala von 0 bis 100 einen Wert von < 50 erreichen.
  • Menschenrechtsverletzungen: Länder, in denen grundlegende Menschenrechte regelmäßig massiv verletzt werden.
  • Rüstungsbudget: Länder, die ein Rüstungsbudget in Höhe von 3 Prozent oder mehr des Bruttoinlandsprodukts aufweisen.
  • Todesstrafe: Länder, in denen die Todesstrafe laut Amnesty International nicht gänzlich abgeschafft ist.

Umwelt Ausschlusskriterien:

  • Atomenergie: Länder, deren Anteil von Atomenergie am gesamten Primärenergieverbrauch mindestens 10 Prozent beträgt und die keinen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen haben.
  • Mangelhafter Klimaschutz: Länder, die das Übereinkommen von Paris anlässlich der Klimarahmenkonvention der United Nations von 2015 nicht unterzeichnet haben.
     

Bewertungsverfahren für Fonds/ETFs

Fonds/ETFs müssen nachstehende Ausschlusskriterien berücksichtigen oder mindestens eines der untenstehenden Labels vorweisen. Bezüglich der Ausschlüsse wird sichergestellt, dass mindestens 60 Prozent der Investitionen innerhalb eines Fonds/ETFs die untenstehenden Ausschlusskriterien einhalten. Die Ausschlusskriterien beziehen sich auf Unternehmen sowie Länder. Gleichermaßen werden nur ETFs berücksichtigt, die die ICMA Green Bond Principles erfüllen oder ebenfalls die nachfolgenden Ausschlusskriterien einhalten.

Bewertungsverfahren für Unternehmen

Unternehmen werden nicht berücksichtigt, wenn sie bestimmte ethisch kontroverse Geschäftsfelder in einem definierten Ausmaß betreiben.

Kontroverse Geschäftsfelder:

  • Tabak: Produzenten von Tabak jeweils ab >5 Prozent Umsatzanteil.
  • Waffen: Produzenten von Waffen jeweils ab >10 Prozent Umsatzanteil.
  • Brennstoffproduktion: Produzenten, die insbesondere die Förderung von Brennstoffen und umstrittene Techniken hierfür nutzen ab >10 Prozent Umsatzanteil.

Bewertungsverfahren für Länder

Länder werden ausgeschlossen, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien in einem definierten Ausmaß zutreffen.

Sozialverträglichkeit:

  • Autoritäre Regime: Länder, die von Freedom House als „nicht frei“ eingestuft werden.
  • Geldwäsche: Länder, die laut der Financial Action Task Force (FATF) on Money Laundering der OECD als nicht kooperativ eingestuft werden.

Umweltverträglichkeit:

  • Mangelhafter Klimaschutz: Länder, die das Übereinkommen von Paris anlässlich der Klimarahmenkonvention der United Nations von 2015 nicht unterzeichnet haben.

Label

  • FNG Siegel
  • Febelfin
  • NordicSwan

SRI Klassifizierung, zum Beispiel MSCI SRI

Grundsätze zur Bewertung der Good-Governance-Praktiken

Im Rahmen der Vermögensverwaltung werden ESG-Ratings von ISS ESG verwendet. Durch ein Unternehmens- und Länderrating werden, unter Beachtung von Mindestanforderungen, Umwelt- und sozialverträgliche Unternehmen (je Branche) und Emittenten identifiziert. Die Bereiche E (Environment bzw. Umwelt), S (Soziales) und G (Governance bzw. zu Unternehmens-/Staatsführung) fließen dabei in die Betrachtung ein. Anhand des G-Ratings werden somit die Good-Governance Praktiken der Unternehmen, in die investiert wird, bewertet. In die Bewertung fließen u.a. angemessene Managementstrukturen, Arbeitnehmerbeziehungen, die Vergütung des Personals sowie die Einhaltung der Steuervorschriften als Indikatoren mit ein. 

e)    Anteil der Investitionen

Die Anlagestrategie der Vermögensverwaltung bei nachhaltiger Ausprägung des Anlageuniversums umfasst unter Ausnahme von kundenindividuellen Vorgaben konzeptionsgemäß mindestens 90 Prozent an Investitionen, die auf ökologische und/oder soziale Merkmale ausgerichtet sind. Dabei wird darauf abgezielt, dass sukzessive 90 Prozent der Investitionen mindestens unter Nachhaltigkeitsindikator C fallen. Nachhaltigkeitsindikator C umfasst die Einhaltung der Ausschlusskriterien, bei Fonds/ETFs die Art. 8 bzw. 9 Klassifizierung, sowie einen Mindestanspruch an die SDG-Scores. Eine detaillierte Erläuterung zu Nachhaltigkeitsindikator C sowie den SDG-Scores finden Sie unter Sektion „g) Methoden “. Die Einhaltung der Ausschlusskriterien wird bereits sichergestellt.

Um eine effiziente Portfoliosteuerung sicherzustellen, können bis zu 10 Prozent des verwalteten Vermögens in nicht nachhaltige Finanzinstrumente bzw. Geschäfte (z. B. Gold) investiert werden. In Abweichung hiervon können die verwalteten Vermögenswerte vorübergehend bis zu 100 Prozent in der Anlageklasse Geldmarkt (z.B. Kontoguthaben, Geldmarktinstrumente, Geldmarktfonds) angelegt werden.

Ökologische und soziale Mindeststandards werden durch die Einhaltung international anerkannter Standards garantiert. Hierbei hat die UniCredit Bank AG sich zur Einhaltung von international anerkannten Standards bekannt, wie zum Beispiel die Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte, UN Global Compact, Principles for Responsible Banking (PRB). Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Integrated Report .

f)     Überwachung der ökologischen oder sozialen Merkmale

ISS ESG aktualisiert die den Vorgaben entsprechenden Unternehmens- und Länderlisten quartalsweise. Sollten bereits investierte Titel durch ISS ESG ausgeschlossen werden, passt die UniCredit Bank AG das Portfolio innerhalb von drei Monaten entsprechend an.

g)    Methoden

In das nachhaltige Anlageuniversum werden Finanzinstrumente aufgenommen, die einen bestimmten Nachhaltigkeitsgrad aufweisen können. Der Nachhaltigkeitsgrad setzt sich in erster Linie aus der Einhaltung der unten beschriebenen Ausschlusskriterien zusammen. Darüber hinaus werden vier verschiedene Nachhaltigkeitsindikatoren mit zusätzlichen Nachhaltigkeitsanforderungen definiert, um zu messen, inwieweit die sozialen und ökologischen Merkmale der Vermögensverwaltung erreicht werden. Die Anwendung der Nachhaltigkeitsindikatoren zur Messung der Erreichung der ökologischen und sozialen Merkmale wird sukzessive umgesetzt. Die vier Nachhaltigkeitsindikatoren basieren auf der Kategorisierung nachhaltiger Finanzinstrumente gemäß Art. 1 der EU MiFID II Delegierten Verordnung (2017/565).

  1. Nachhaltigkeitsindikator A: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die mit der EU-Taxonomie-Verordnung (2020/852) in Einklang stehen. Die Taxonomie-Verordnung etabliert ein Klassifizierungssystem nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten und gilt zurzeit als höchstes Ambitionsniveau bezüglich ökologischer Nachhaltigkeit. Um im Sinne der Taxonomie-Verordnung als nachhaltig zu gelten, müssen die Investitionen zu einem der in der Taxonomie-Verordnung definierten Umweltziele beitragen, wie bspw. Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel, soziale Mindeststandards einhalten und kein anderes Umweltziel der Taxonomie-Verordnung wesentlich beeinträchtigen. Das Klassifizierungssystem der Taxonomie beinhaltet hierzu klare Leitlinien, Evaluierungskriterien, Parameter und Schwellenwerte darüber, was als ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeit einzustufen ist.
  2. Nachhaltigkeitsindikator B: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, welche im Sinne der Offenlegungs-Verordnung (2019/2088) als nachhaltig gelten. Eine nachhaltige Investition gemäß der Offenlegungs-Verordnung muss zu einem Umwelt- oder sozialen Ziel beitragen, in Unternehmen fließen, die eine gute Unternehmensführung vorweisen können und wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen. Die Berücksichtigung der wesentlichen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen wird durch einen Mindestanspruch an die Sustainable Development Goal (SDG) Scores des Finanzinstrumentes garantiert. Die 17 SDGs sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, welche weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Die SDG Scores werden von ISS ESG geliefert und messen, inwieweit ein Unternehmen sich positiv oder negativ auf die 17 SDGs auswirkt. 
  3. Nachhaltigkeitsindikator C: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen. Die Berücksichtigung der wesentlichen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen wird durch einen Mindestanspruch an die SDG Scores des Finanzinstrumentes garantiert. Fonds/ETFs (Exchange Traded Funds – börsennotierte Indexfonds) müssen zusätzlich eine sogenannte Art. 8 oder 9 Klassifizierung gemäß der EU Offenlegungs-Verordnung (2019/2088) einhalten. Die Art. 8 bzw. 9 Klassifizierung gemäß EU Offenlegungs-Verordnung umfasst Fonds/ETFs, die ökologische und soziale Merkmale bewerben.
  4. Nachhaltigkeitsindikator N: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die nicht nachhaltig sind bzw. nicht unter die anderen drei Nachhaltigkeitsgrade fallen. Unter diesen Nachhaltigkeitsindikator fällt u.a. auch Kontoguthaben und Investitionen, für die fkeine Daten bezüglich ihres Nachhaltigkeitsgrades vorhanden sind.

h)    Datenquellen und -verarbeitung

Die Bestimmung des nachhaltigen Anlageuniversums erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der UniCredit Bank AG und ISS ESG. Informationen zu der von ISS ESG verwendeten Methodik zur Datenerhebung, -verarbeitung sowie Schätzung und den Maßnahmen zur Sicherstellung der Datenqualität finden Sie hier .  

i)      Beschränkungen der Methoden und Daten

ISS ESG ist ein anerkannter ESG-Research Dienstleister. Informationen zu möglichen Beschränkungen der von ISS ESG verwendeten Methoden und Daten finden Sie hier . Die Einhaltung der nachhaltigen Kriterien wird quartalsmäßig überprüft.

j)      Sorgfaltspflicht

Die Bestimmung des nachhaltigen Anlageuniversums erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der UniCredit Bank AG und dem beauftragten Research Dienstleister (ISS ESG). Dabei obliegt der Due Diligence Prozess hinsichtlich der Einhaltung nachhaltiger Kriterien der allokierten Finanzinstrumente ISS ESG. Ferner können die allokierten Fonds/ETFs mit einem Label zertifiziert sein, das grundsätzlich den Ausschlusskriterien entspricht. Daneben werden weitere durch die UniCredit Bank AG definierte Ausschlusskriterien bei der Bestimmung des Anlageuniversums mit dem Ziel berücksichtigt, die wichtigsten Quellen von Nachhaltigkeitsrisiken zu minimieren.

Die Überprüfung und Aktualisierung des Anlageuniversums erfolgen regelmäßig einmal im Quartal durch ISS ESG und die UniCredit Bank AG. Daran anschließend werden die Portfolien innerhalb von drei Monaten durch die UniCredit Bank AG an das aktualisierte Anlageuniversum angepasst.

k)    Mitwirkungs-Grundsätze

Eine Stimmrechtsausübung durch die UniCredit Bank AG erfolgt nicht.

Weitere Informationen zur HVB Vermögensverwaltung finden Sie hier .

Stand 1. Januar 2022

Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen zu HVB Premium Invest mit Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module

Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen zu HVB Premium Invest mit Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module

a)    Zusammenfassung

HVB Premium Invest mit Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module bewirbt ökologische und/oder soziale Merkmale. Die ökologischen und/oder sozialen Merkmale zielen insbesondere darauf ab, wesentliche nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu reduzieren bzw. gänzlich zu verhindern. Anhand mehrerer Nachhaltigkeitsstrategien wird angestrebt, dass die Vermögensverwaltung mit Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module Finanzinstrumente umfasst, die definierte soziale und ökologische Standards einhalten. Die Nachhaltigkeitsstrategien umfassen die Art. 8 bzw. Art. 9 Klassifizierung von nachhaltigen Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung sowie definierte Ausschlusskriterien. Die Einhaltung der Nachhaltigkeitsstrategien wird turnusmäßig überprüft. Entspricht ein Fonds/ETF nicht mehr den Nachhaltigkeitsanforderungen, wird er aus den nachhaltigen Portfolios deallokiert.

Um die ökologischen und/oder sozialen Merkmale zu messen, werden vier Nachhaltigkeitsindikatoren definiert, die sukzessive umgesetzt werden:

  1. Nachhaltigkeitsindikator A: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die mit der EU-Taxonomie-Verordnung (2020/852) in Einklang stehen.
  2. Nachhaltigkeitsindikator B: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, welche im Sinne der Offenlegungs-Verordnung (2019/2088) als nachhaltig gelten.
  3. Nachhaltigkeitsindikator C: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen.
  4. Nachhaltigkeitsindikator N: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die nicht nachhaltig sind bzw. nicht unter die anderen drei Nachhaltigkeitsgrade fallen. Unter diesen Nachhaltigkeitsindikator fällt u.a. auch Kontoguthaben.

Die Daten zu den definierten Ausschlusskriterien werden von ISS ESG zur Verfügung gestellt. Neben ISS führt Amundi eigene Prüfungen in Zusammenarbeit mit der UniCredit Bank AG auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen durch. Es müssen entsprechende Nachweise an die UniCredit Bank AG übermittelt werden, um die Datenqualität sicherzustellen.

b)    Kein nachhaltiges Anlageziel

Premium Invest mit Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module ist ein Finanzprodukt, das ökologische und soziale Merkmale bewirbt, aber keine nachhaltige Investition zum Ziel hat.

c)    Ökologische oder soziale Merkmale

Die Vermögensverwaltung bei Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module bewirbt ökologische sowie soziale Merkmale und erfüllt somit die Kriterien des Art. 8 der EU Offenlegungs-Verordnung (2019/2088). Die ökologischen und/oder sozialen Merkmale zielen insbesondere darauf ab, wesentliche nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu reduzieren bzw. gänzlich zu verhindern. Anhand mehrerer Nachhaltigkeitsstrategien wird angestrebt, dass die Vermögensverwaltung bei Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module Finanzinstrumente umfasst, die definierte soziale und ökologische Standards einhalten.

d)    Investmentstrategie

Im Rahmen der Vermögensverwaltung HVB Premium Invest arbeitet die UniCredit Bank AG mit der Amundi Asset Management Gruppe zusammen und hat mit der Kapitalverwaltungsgesellschaft Amundi Deutschland GmbH eine Auslagerungsvereinbarung getroffen. Daher trifft Amundi die Anlageentscheidungen im Rahmen der Vermögensverwaltung im Einklang mit der Markteinschätzung und der Investmentstrategie der UniCredit Gruppe sowie den Nachhaltigkeitsanforderungen der UniCredit Bank AG und übernimmt das Risikomanagement der Anlagestrategien und Aufgaben bei der Erfüllung der Berichtspflichten.

Die Basis für die nachhaltige Wertpapierauswahl bilden Fonds, die einem Nachhaltigkeitsansatz unterliegen, das heißt Fonds/ETFs (Exchange Traded Funds – börsennotierte Indexfonds) auf nachhaltige Strategien/Indizes, die sich durch einen klaren Nachhaltigkeitsansatz auszeichnen oder nicht explizit als ESG gekennzeichnet sind, aber Nachhaltigkeitserwägungen in ihren Anlageprozess einbeziehen. Bei der Auswahl der Fonds/ETFs wird darauf geachtet, dass diese nach Einschätzung der auflegenden Fondsgesellschaft überwiegend als sogenannte Art. 8 oder Art. 9 Produkte gemäß der EU-Offenlegungsverordnung (2019/2088) klassifiziert sind.

Zusätzlich arbeitet Amundi bei der Bewertung vieler Fonds/ETFs mit mehreren Nachhaltigkeitsstrategien, wie Ausschlüssen, Best-in-Class Ansätzen, thematischen Schwerpunkten und wirkungsorientierten Investitionsansätzen (Impact-Investing). Zudem umfassen die Selektionskriterien der nachhaltigen Fonds/ETFs die Beurteilung der auflegenden Fondsgesellschaft bzw. der Indexanbieter bei ETFs, die Berücksichtigung der ESG-Kriterien bzw. Ausschlüsse innerhalb der Zielfondsstrategie als auch die Differenzierung der thematischen Investments.

Fonds/ETFs müssen nachstehende Ausschlusskriterien berücksichtigen oder mindestens eines der untenstehenden Labels vorweisen:

Bezüglich der Ausschlüsse wird sichergestellt, dass mindestens 60 Prozent der Investitionen innerhalb eines Fonds/ETFs die untenstehenden Ausschlusskriterien einhalten. Die Ausschlusskriterien beziehen sich auf Unternehmen sowie Länder:

Bewertungsverfahren für Unternehmen

Unternehmen werden nicht berücksichtigt, wenn sie bestimmte ethisch kontroverse Geschäftsfelder in einem definierten Ausmaß betreiben. Gleichermaßen werden nur ETFs berücksichtigt, die die ICMA Green Bond Principles erfüllen oder ebenfalls die nachfolgenden Ausschlusskriterien einhalten.

Kontroverse Geschäftsfelder:

  • Tabak: Produzenten von Tabak jeweils ab >5 Prozent Umsatzanteil.
  • Waffen: Produzenten von Waffen jeweils ab >10 Prozent Umsatzanteil.
  • Brennstoffproduktion: Produzenten, die insbesondere die Förderung von Brennstoffen und umstrittene Techniken hierfür nutzen ab >10 Prozent Umsatzanteil.

Bewertungsverfahren für Länder

Länder werden ausgeschlossen, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien in einem definierten Ausmaß zutreffen.

Sozialverträglichkeit:

  • Autoritäre Regime: Länder, die von Freedom House als „nicht frei“ eingestuft werden.
  • Geldwäsche: Länder, die laut der Financial Action Task Force (FATF) on Money Laundering der OECD als nicht kooperativ eingestuft werden.

Umweltverträglichkeit:

  • Mangelhafter Klimaschutz: Länder, die das Übereinkommen von Paris anlässlich der Klimarahmenkonvention der United Nations von 2015 nicht unterzeichnet haben.

Label

  • FNG Siegel 
  • Nordic Swan
  • Febelfin

SRI Klassifizierung, zum Beispiel MSCI SRI
 

Grundsätze zur Bewertung der Good-Governance-Praktiken

Da der Auswahlprozess auf nachhaltige Fonds abzielt, und nicht auf einzelne Unternehmen, kann nicht konkret auf bestimmte Kennzahlen referenziert werden. Grundsätzlich jedoch wird bei der Auswahl und internen Beurteilung der Fonds/ETFs geprüft, ob ihre jeweiligen Strategien Praktiken der verantwortungsvollen Unternehmensführung verfolgen. Bei Strategien, deren Fokus auf E (Environment) oder S (Social) gelegt wird, kann hiervon ggf. abgewichen werden.

Aufgrund der momentan noch unklaren künftigen regulatorischen Anforderungen wird bei ETFs, wenn möglich, auf das jeweils strengste Konzept interhalb des jeweiligen Ansatzes abgezielt. Zudem verfolgt Amundi bei hauseigenen Fonds die Philosophie, mit Unternehmen in einen kontinuierlichen Dialog über Themen der Nachhaltigkeit zu treten. Der Einfluss wird dabei sowohl im direkten Gespräch mit Vertretern des jeweiligen Unternehmensmanagements ausgeübt, als auch über das Stimmrecht auf Hauptversammlungen.

e)    Anteil der Investitionen

Die Anlagestrategie der Vermögensverwaltung bei Auswahl ausschließlich nachhaltiger Module umfasst konzeptionsgemäß 100 Prozent als nachhaltig klassifizierte Fonds/ETFs, die auf ökologische und/oder soziale Merkmale ausgerichtet sind. Dabei wird darauf abgezielt, dass sukzessive 100 Prozent an Fonds/ETFs mindestens unter Nachhaltigkeitsindikator C fallen. Nachhaltigkeitsindikator C umfasst die Einhaltung der Ausschlusskriterien, die Art. 8 bzw. 9 Klassifizierung, sowie einen Mindestanspruch an die SDG-Scores. Eine detaillierte Erläuterung zu Nachhaltigkeitsindikator C sowie den SDG-Scores finden Sie unter Sektion „g) Methoden“. Die Einhaltung der Ausschlusskriterien sowie die Art. 8 bzw. 9 Klassifizierung werden bereits sichergestellt. In Abweichung hiervon können die der Vermögensverwaltung zugrundeliegenden Vermögenswerte als Kontoguthaben bzw. im Falle einer Neueröffnung oder eines unterjährigen Wechsels in eine nachhaltige Strategie als bestehende nicht nachhaltige Investitionen gehalten werden, vorübergehend auch bis zu 100 Prozent.

Ökologische und soziale Mindeststandards werden durch die Einhaltung international anerkannter Standards garantiert. Hierbei hat die UniCredit Bank AG sich zur Einhaltung von international anerkannten Standards bekannt, wie zum Beispiel die Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte, UN Global Compact, Principles for Responsible Banking (PRB). Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Integrated Report .

f)     Überwachung der ökologischen oder sozialen Merkmale

Amundi nutzt unterschiedliche Herangehensweisen, um nachhaltige Investments im Anlageprozess zu analysieren und zu bewerten. Dabei kommen zum einen normbasierte und ethische Ausschlüsse von Emittenten zum Tragen. Zum anderen werden verschiedene Strategien eingesetzt, die Kriterien des verantwortungsvollen Investierens berücksichtigen. So zum Beispiel Best-in-Class-Ansätze, die diejenigen Unternehmen filtern, die innerhalb ihrer Branche oder Kategorie die besten Nachhaltigkeitsleistungen erbringen, oder auch Impact-Ansätze, die auf eine möglichst große Nachhaltigkeitswirkung auf Umwelt und Gesellschaft abzielen, und nicht auch zuletzt themenbezogene ESG-Ansätze (E=Environment, S=Social, G=Governance, also verantwortungsbewusste Unternehmensführung). Diese Strategien und Analysen in Verbindung mit den Anforderungen der neuen EU Offenlegungs-Verordnung (2019/2088), die Fonds nach ihrem Grad der Offenlegung zur Nachhaltigkeit eingruppiert, bilden die Grundlage des Investmentprozesses. Bei der Auswahl werden nur Fonds/ETFs berücksichtigt, die zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Anlageuniversum gemäß Artikel 8 oder 9 EU-Offenlegungsverordnung offenlegen. Die Prüfung der nachhaltigen Kriterien wird in einem regelmäßigen Turnus durchgeführt.

g)    Methoden

In das Anlageuniversum werden Finanzprodukte aufgenommen, die einen bestimmten Nachhaltigkeitsgrad aufweisen können. Der Nachhaltigkeitsgrad setzt sich in erster Linie aus der Einhaltung der unten beschriebenen Ausschlusskriterien sowie der sogenannten Art. 8 bzw. 9 Klassifizierung gemäß EU Offenlegungs-Verordnung (2019/2088) der Finanzprodukte zusammen. Die Art. 8 bzw. 9 Klassifizierung gemäß EU Offenlegungs-Verordnung umfasst Fonds/ETFs (Exchange Traded Funds – börsennotierte Indexfonds), die ökologische und soziale Merkmale bewerben. Darüber hinaus werden vier verschiedene Nachhaltigkeitsindikatoren mit zusätzlichen Nachhaltigkeitsanforderungen definiert, um zu messen, inwieweit die sozialen und ökologischen Merkmale der Vermögensverwaltung erreicht werden. Die Anwendung der Nachhaltigkeitsindikatoren zur Messung der Erreichung der ökologischen und sozialen Merkmale wird sukzessive umgesetzt. Die vier Nachhaltigkeitsindikatoren basieren auf der Kategorisierung nachhaltiger Finanzinstrumente gemäß Art. 1 der EU MiFID II Delegierten Verordnung (2017/565).

  1. Nachhaltigkeitsindikator A: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die mit der EU-Taxonomie-Verordnung (2020/852) in Einklang stehen. Die Taxonomie-Verordnung etabliert ein Klassifizierungssystem nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten und gilt zurzeit als höchstes Ambitionsniveau bezüglich ökologischer Nachhaltigkeit. Um im Sinne der Taxonomie-Verordnung als nachhaltig zu gelten, müssen die Investitionen zu einem der in der Taxonomie-Verordnung definierten Umweltziele beitragen, wie bspw. Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel, soziale Mindeststandards einhalten und kein anderes Umweltziel der Taxonomie-Verordnung wesentlich beeinträchtigen. Das Klassifizierungssystem der Taxonomie beinhaltet hierzu klare Leitlinien, Evaluierungskriterien, Parameter und Schwellenwerte darüber, was als ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeit einzustufen ist.
  2. Nachhaltigkeitsindikator B: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, welche im Sinne der Offenlegungs-Verordnung (2019/2088) als nachhaltig gelten. Eine nachhaltige Investition gemäß der Offenlegungs-Verordnung muss zu einem Umwelt- oder sozialen Ziel beitragen, in Unternehmen fließen, die eine gute Unternehmensführung vorweisen können und wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen. Die Berücksichtigung der wesentlichen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen wird durch einen Mindestanspruch an die Sustainable Development Goal (SDG) Scores des Finanzinstrumentes garantiert. Die 17 SDGs sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, welche weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Die SDG Scores werden von ISS ESG geliefert und messen, inwieweit ein Unternehmen sich positiv oder negativ auf die 17 SDGs auswirkt. 
  3. Nachhaltigkeitsindikator C: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen berücksichtigen. Die Berücksichtigung der wesentlichen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen wird durch einen Mindestanspruch an die SDG Scores des Finanzinstrumentes garantiert.
  4. Nachhaltigkeitsindikator N: Dieser Indikator misst den Anteil der Investitionen, die nicht nachhaltig sind bzw. nicht unter die anderen drei Nachhaltigkeitsgrade fallen. Unter diesen Nachhaltigkeitsindikator fällt u.a. auch Kontoguthaben und Investitionen, für die keine Daten bezüglich ihres Nachhaltigkeitsgrades vorhanden sind.

Das Ambitionsniveau bezüglich Nachhaltigkeit lässt sich von Nachhaltigkeitsindikator A nach C abstufen, wobei A das höchste Ambitionsniveau hat.

h)    Datenquellen und -verarbeitung

Die Prüfung der Einhaltung der Ausschlusskriterien erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der UniCredit Bank AG und ISS ESG. Informationen zu der von ISS ESG verwendeten Methodik zur Datenerhebung,  -verarbeitung, sowie -schätzung und den Maßnahmen zur Sicherstellung der Datenqualität finden Sie hier .

Neben ISS führt Amundi eigene Prüfungen in Zusammenarbeit mit der UniCredit Bank AG auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen wie in den vorangegangenen Sektionen dargestellt durch. Es müssen entsprechende Nachweise an die UniCredit Bank AG übermittelt werden, um die Datenqualität sicherzustellen.

i)     Beschränkungen der Methoden und Daten

ISS ESG ist ein anerkannter ESG-Research Dienstleister. Informationen zu möglichen Beschränkungen der von ISS ESG verwendeten Methoden und Daten finden Sie hier . Die Datenqualität, der von Amundi durchgeführten Prüfungen auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen, wird durch entsprechende Nachweise an die UniCredit Bank AG sichergestellt. Die Einhaltung der nachhaltigen Kriterien wird in einem regelmäßigen Turnus überprüft.

j)     Sorgfaltspflicht

Amundi und die UniCredit Bank AG prüfen die Fonds/ETFs in HVB Premium Invest bezüglich der Einhaltung der nachhaltigen Kriterien anhand von diversen Datenquellen, z.B. Daten unseres Drittanbieters ISS ESG für die Ausschlusskriterien. Die turnusmäßige Prüfung der nachhaltigen Kriterien erfolgt auf Basis von diversen Due Diligence Prozessen auf Amundi und UniCredit Bank AG Seite. Im Rahmen des Due Diligence Prozesses wird überprüft, ob es Änderungen der Nachhaltigkeitseigenschaften der Fonds/ETFs im Vergleich zur letzten Prüfung gab. Ferner können die in HVB Premium Invest allokierten Fonds/ETFs mit einem Label zertifiziert sein, das grundsätzlich den Ausschlusskriterien entspricht. Die Prüfung der nachhaltigen Kriterien wird in einem regelmäßigen Turnus durchgeführt. Sollten die allokierten Fonds/ETFs die Nachhaltigkeitskriterien nicht mehr einhalten, wird eine entsprechende Deallokation eingeleitet.

k)    Mitwirkungs-Grundsätze

Amundi übt in Teilen der zugrundeliegenden Sondervermögen von HVB Premium Invest Stimmrechte gemäß deren gültigen Voting Policy aktiv aus, um Handlungen zur Vermeidung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen aktiv anzustoßen.

Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf den beiden folgenden Bereichen:

  • Die Energiewende, insbesondere die Dekarbonisierung unserer Volkswirtschaften.
  • Sozialer Zusammenhalt, insbesondere durch Kontrolle des Lohngleichgewichts im Rahmen der Vergütungspolitik, Beteiligung der Arbeitnehmer an der Governance der Unternehmen und Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer.

Weitere Informationen zu der Vermögensverwaltung HVB Premium Invest finden Sie hier .

Stand 1. Januar 2022

Wie können sich Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite auswirken?

Nachhaltigkeitsrisiken einer Anlage in Finanzinstrumenten können nicht vollständig ausgeschlossen werden und sich maßgeblich auf den Marktpreis der Anlage auswirken. Dies ist dann der Fall, wenn sich das Finanzprofil, die Rentabilität, die Reputation oder wesentliche Rahmenbedingungen eines der Anlage zugrunde liegenden Unternehmens oder Landes deutlich verschlechtern.

Anhand der definierten Ausschlusskriterien schließen wir die nach unserer Einschätzung wesentlichsten Faktoren für Nachhaltigkeitsrisiken aus. Je strenger und umfangreicher die Kriterien sind, desto höher ist folglich der Grad der Nachhaltigkeit beziehungsweise desto geringer sind die mit einer Anlage verbundenen, möglichen Nachhaltigkeitsrisiken.

Im Rahmen unserer Vermögensverwaltungen erfolgt die Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken beziehungsweise deren Auswirkungen auf die Rendite auf Portfolioebene.

Was sind wesentliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen?

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie werden im Rahmen der Investitionsentscheidungen der Vermögensverwaltungen die wesentlichen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt.

Unter den wesentlichen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen sind diejenigen Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen zu verstehen, die negative Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren haben. Nachhaltigkeitsfaktoren umfassen dabei unter anderem sämtliche Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung von Menschenrechten und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung.

Um die nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen messbar zu machen, werden zukünftig Indikatoren genutzt, wie beispielsweise der CO2- „Fußabdruck“, Treibhausgasemissionen, die Nutzung fossiler Brennstoffe und die Nutzung nicht erneuerbarer Energien.


HVB Vermögensverwaltung 
Zur Identifikation, Messung und Bewertung wesentlicher nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen mittels Nachhaltigkeitsindikatoren nutzen wir bei nachhaltiger Ausgestaltung des Anlageuniversums unter anderem Informationen von unserem Datenzulieferer ISS ESG (z.B. ESG-Ratings für Unternehmen und Länder, Best-in-Class-Bewertung für Unternehmen).  Durch ein Unternehmens- und Länderrating werden, unter Beachtung von Mindestanforderungen, Umwelt- und sozialverträgliche Unternehmen (je Branche) und Emittenten identifiziert. Die Bereiche E (Environment bzw. Umwelt), S (Soziales) und G (Governance bzw. zu Unternehmens-/Staatsführung) fließen dabei in die Betrachtung ein.

Um den nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen entgegenzuwirken, werden Nachhaltigkeitsrisiken bei der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung und Entwicklung der Marktmeinung sowie bei der Portfoliozusammensetzung für die einzelnen Anlagestrategien und Finanzinstrumente berücksichtigt. Zudem verfolgen wir den Ansatz einer möglichst breiten Diversifizierung der Anlagen, um Chancen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen zu nutzen und die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken zu reduzieren, da sich diese unterschiedlich stark auf einzelne Branchen, Regionen, Währungen und Assetklassen auswirken können. Wir halten nationale und internationale Marktstandards ein.

Vermögensverwaltung HVB Premium Invest 
Für HVB Premium Invest erfolgt die Identifikation, Messung und Bewertung der wesentlichen nachhaltigen Nachhaltigkeitsfaktoren  auf Basis eines methodischen Research des  Nachhaltigkeitsteams der Amundi Deutschland GmbH (nachfolgend Amundi) im Einklang mit der Markteinschätzung und der Investmentstrategie der UniCredit Gruppe.

Amundi arbeitet bei der Bottom-up Selektion mit mehreren Nachhaltigkeitsstrategien, wie Ausschlüssen, Best-in-Class Ansätzen, thematischen Schwerpunkten und wirkungsorientierten Investitionsansätzen (Impact-Investing), um den nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen entgegenzuwirken. Zudem umfassen die Selektionskriterien der nachhaltigen Fonds die Beurteilung der auflegenden Fondsgesellschaft bzw. der Indexanbieter bei ETFs, die Berücksichtigung der ESG-Kriterien bzw. Ausschlüsse innerhalb der Zielfondsstrategie als auch die Differenzierung der thematischen Investments.

Darüber hinaus übt Amundi in Teilen der zugrundeliegenden Sondervermögen von HVB Premium Invest Stimmrechte gemäß der gültigen Voting Policy aktiv aus, um Handlungen zur Vermeidung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen aktiv anzustoßen.

Die UniCredit Bank AG hat sich zur Einhaltung von international anerkannten Standards bekannt, wie zum Beispiel die Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte, UN Global Compact, Principles for Responsible Banking (PRB). Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Integrated Report .

Stand 1. Januar 2022

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