Mit rund 350.000 Besucher:innen jährlich ist die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (kurz: Kunsthalle München) eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands. Im Herzen der Münchner Innenstadt gelegen, zeigt sie pro Jahr drei große Ausstellungen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten - von Malerei über Skulptur, Grafik, Fotografie und Medienkunst bis hin zu Kunsthandwerk, Design und Mode. Monografische Ausstellungen und thematische Projekte wechseln sich dabei ab, häufig mit interdisziplinärem Ansatz.

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BARCELONA MODERNA
Von Gaudí bis Picasso
23. Oktober 2026 – 21. Februar 2027
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanisch Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Skulptur, Literatur, Musik und Design umfasste und mit dem Jugendstil vergleichbar ist.
Die Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld und beleuchtet die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914. Rund 160 Gemälde, Grafiken, Objekte, Skulpturen, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Strömung und verorten sie im gesellschaftlichen und historischen Kontext Barcelonas.
Neben bekannten Protagonisten wie Antoni Gaudí und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung die Gelegenheit, zahlreiche herausragende, hierzulande kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu zählen die Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sowie die Maler Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Joaquim Mir, Isidre Nonell und Santiago Rusiñol.
Impressionen aus der Ausstellung:

Hermen Anglada Camarasa, Bauern von Gandía, 1909, Öl auf Leinwand, 240 × 300 cm, Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu, Oviedo; © Hermen Anglada Camarasa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto © Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu / Marcos Morilla

Ramon Casas, Moulin de la Galette, 1901/02, Öl auf Leinwand, 144 × 140,3 cm, Círculo del Liceo, Barcelona; Foto © Círculo del Liceo, Barcelona

Joaquim Mir, Wanddekoration aus dem Speisesaal der Casa Trinxet (Fragment), um 1903, Öl auf Leinwand, 159 × 137 cm, Colección El Conventet, Barcelona; Foto © Colección El Conventet

Santiago Rusiñol, Das Castell del Rei bei Sonnenuntergang II, Wandpaneel des Gran Hotel, 1902, Öl auf Leinwand, 279,5 × 400 cm, Colección de Arte Banco Sabadell; Foto © Colección de Arte Banco Sabadell / Jordi Nieva
Vorschau

Blickwechsel
12. März - 29. August 2027
Herlinde Koelbl zählt zu den bedeutendsten Fotograf:innen Deutschlands. Mit Serien wie Das deutsche Wohnzimmer (1980), Spuren der Macht (1999) oder Targets (2014) hat sie Fotogeschichte geschrieben. Charakteristisch für ihr Schaffen ist die Kombination von Bildern mit Interviews und Texten. Denn im Mittelpunkt ihres Interesses steht immer der Mensch, dessen Lebenswelt sie mit großer Neugier und Offenheit erforscht.
Blickwechsel zeigt neben Koelbls berühmtesten Arbeiten auch bislang unveröffentlichte Fotografien. Die Ausstellung lädt dazu ein, Werke aus fünf Jahrzehnten neu zu entdecken. Sie erzählen vom privaten und gesellschaftlichen Leben, von sozialen Rollen und persönlichen Erfahrungen – und machen dabei auch sichtbar, was uns Menschen bei aller Verschiedenheit verbindet.







