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Ausschnitt eines gewebten Stoffes mit bunten Fäden

Künstlerförderung

Ryke Turin, Installation „a soft conversation“ (Detail) © Ryke Turin, 2026

Im Rahmen ihres langjährigen Engagements für zeitgenössische Kunst hat die HypoVereinsbank
die KunstCUBEs in Berlin und München
geschaffen, um neue künstlerische Positionen für alle sichtbar und erlebbar zu machen.

Aktuelles: Neue Ausstellungen in den HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“ in Berlin

Wir laden Sie herzlich ein, die Ausstellungen von Jana Pressler und Ryke Turin in den Räumlichkeiten der HypoVereinsbank Berlin Charlottenburg in der Leibnizstraße 100 zu besuchen.

Die Installationen in den HVB KunstCUBEs sind von April 2026 bis März 2027 im Eingangsbereich der Filiale zu sehen und während der regulären Geschäftszeiten für Kund:innen, Besucher:innen und Mitarbeitende kostenfrei zugänglich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Installation in zwei nebeneinander liegenden Besprechungsräumen, den sogenannten HVB KunstCUBEs in Berlin. links sind auf weißen Sockeln kleine Schweine aus Bronze zu sehen und dahinter zwei schwarze Fotografien. rechts sind gewebte Stoffbilder zusehen und Stofffäden, die durch den Raum gezogen sind.
Links: Jana Pressler, „Pig” (Foto: © Jana Pressler); rechts: Ryke Turin, „a soft conversation“ (Foto: © Ryke Turin)

HVB Kunstinitiativen

Der HVB KunstCUBE „K4“ ist eine von der HypoVereinsbank initiierte Plattform, die Nachwuchs-künstler:innen eine einzigartige Möglichkeit bietet ihre Werke in den Räumlichkeiten der Bank auszustellen.

Von Oktober 2025 bis Oktober 2026 zeigt die Künstlerin Constanza Camila Kramer Garfias ihre Installation „Ngüren 1km“ im HVB KunstCUBE „K4“.

Die Ausstellung befindet sich im Eingangsbereich des Wealth Management der HypoVereinsbank in der Kardinal-Faulhaber-Straße 12 in München und ist während der regulären Geschäftszeiten (Mo.–Fr., 8:30–17:30 Uhr) für Kund:innen, Besucher:innen und Mitarbeitende kostenfrei zugänglich.

Installation mit drei unterschiedlichen Stoffbahnen im HVB KunstCUBE in München umgeben von Glaswänden
Ausstellungsansicht: HVB KunstCube „K4“ mit der „Ngüren 1km“ der Künstlerin Constanza Camila Kramer Garfias, 2025 © Constanza Camila Kramer Garfias

Constanza Camila Kramer Garfias, mit der Installation „Ngüren 1km“ im HVB KunstCUBE „K4“

Mit ihrer Installation „Ngüren 1km“ beschäftigt sich Constanza Camila Kramer Garfias mit dem Weben als gemeinschaftlicher und kultureller Akt. Ausgangspunkt ist eine besondere Aktion in Chile: Am 21. Mai 2022 versammelten sich 426 Mapuche-Weber:Innen an der Küste von Puerto Saavedra, um gemeinsam eine über einen Kilometer lange Stoffbahn zu weben. Dieses Ereignis, organisiert von der Fundación Chilka, war nicht nur ein Weltrekord – es wurde zu einem starken Zeichen für Zusammenhalt, Sichtbarkeit und kulturelle Identität.

Die Mapuche sind ein indigenes Volk im Süden Chiles und Argentiniens. Ihre Weber:Innen bewahren eine jahrhundertealte textile Tradition, die nicht nur handwerkliches Können zeigt, sondern auch Geschichten, Wissen und Werte ihrer Gemeinschaft weiterträgt. In Zeiten sozialer und politischer Herausforderungen ist ihr Tun ein Ausdruck von Widerstand und kultureller Selbstbehauptung.

Die Installation besteht aus drei einzelnen Arbeiten, die diese kollektive Geste aufnehmen und in eine zeitgenössische künstlerische Sprache übersetzen. Dimension und Materialität der ursprünglichen Aktion werden nicht nachgebildet, sondern in abstrahierter Form auf Fragen von Gemeinschaft und handwerklicher Praxis bezogen. So wird das politische Potenzial des Textilen hervorgehoben: das Zusammenführen von Einzelteilen zu einem größeren Ganzen, das Teilen von Wissen und Techniken, und das Sichtbarmachen einer Praxis, die über Generationen weitergegeben wurde.

Künstlerische Form und Material:

Constanza Camila Kramer Garfias nutzt das Jacquardweben als künstlerisches Werkzeug, um koloniale Erzählungen, räumliche Vorstellungen und visuelle Bildwelten kritisch zu hinterfragen. Ihre Arbeiten entstehen aus komplexen Kartografien, gebrochenen visuellen Codes und experimentellen textilen Strukturen – und stellen damit lineare Geschichtsschreibung und festgelegte Darstellungsformen infrage.

Durch Aufenthalte und Forschungsprojekte in Japan vertiefte sie ihr Wissen über pflanzenbasierte Färbetechniken und traditionelle textile Verfahren. Diese Erfahrungen stärkten ihr Verständnis für das Textile als kulturelles und zeitliches Medium, das Geschichte, Identität und Wissen transportiert.

Über die Künstlerin:

Constanza Camila Kramer Garfias ist eine chilenisch-deutsche Künstlerin, die in München lebt und arbeitet. An der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erwarb sie 2017 den Bachelor of Arts Textiles und 2019 den Master of Arts Conceptual Textiles. Ergänzend dazu studierte sie 2020 Philosophie und Italienische Studien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Diese interdisziplinäre Ausbildung prägt ihren theoretischen Zugang zu Material, Bild und Darstellung.

Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt – unter anderem bei ART BASEL Miami Beach, im Arts and Design Museum Toyama (Japan), in der Galerie Kendra Jayne Patrick (Schweiz) sowie in Ausstellungen in Berlin, München und New York.

Weiterführender Link: constanzacamila.com

Auswahl vergangener Ausstellungen: 

Vier verschiedene Kunstinstallationen aus Glas und abstrakten Formen in verglasten Innenräumen.
v. o. links n. u. rechts: Eva Maria Braune, "Chrysomallos", 2025 © Eva Maria Braune; Ruscha Voormann, „sog“, 2022 © Rusche Voormann; © Clara Graziolino; Julian Kerkhoff, "Gehäuse" © Julian Kerkhoff

 

Als Teil ihres langjährigen Engagements zur Förderung junger und aufstrebender Künstler:innen bietet die HypoVereinsbank ausgewählten Nachwuchstalenten die Möglichkeit, ihre Kunstwerke für zwölf Monate in den beiden HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“ in der Filiale Berlin Charlottenburg zu präsentieren.

Ziel der HVB KunstCUBEs ist es, vielversprechende junge Kunstschaffende zu fördern und einen Raum für Experimente und Diskurs zu bieten. Sie stehen dabei für die Vielfalt unterschiedlicher künstlerischer Strategien und leisten einen Beitrag zur deutschlandweiten Kunst- und Kulturförderung.

Die Ausstellungsflächen befinden sich im Eingangsbereich der Filiale Berlin Charlottenburg (Leibnizstr. 100, 10625 Berlin) und sind während der regulären Geschäftszeiten für Kund:innen, Besucher:innen und Mitarbeitende kostenfrei zugänglich.

Aktuell stellen Jana Pressler und Ryke Turin in den HVB KunstCUBEs Berlin aus. 

Zweigeteiltes Bild mit Sockel und Bronzeobjekten, rechts Detail von Bronzeobjekten und im Hintergrund schwarze Fotografien

"Die Förderung durch den HVB KunstCUBE ermöglicht es mir, meine künstlerische Auseinandersetzung mit Wert, Materialität und deren Transformation unter zeitgenössischen Bedingungen weiter zu vertiefen. Die HVB schafft somit einen Rahmen, in dem ich meine künstlerische Praxis unter konzentrierten Bedingungen weiterentwickeln und sichtbar machen kann sowie kontinuierlich an eigenen Fragestellungen arbeite und diese in eine präzise Form überführe." Jana Pressler

In ihrer Installation „Pig“ untersucht Jana Pressler die kulturelle und historische Bedeutung des Sparschweins und verbindet sie mit der vielschichtigen Symbolik des Schweins in der menschlichen Geschichte. Die aus dem Innenraum von Sparschweinen gewonnenen Bronzegüsse machen das Verborgene sichtbar und laden dazu ein, über unser verändertes Verständnis von Wert und Sicherheit nachzudenken.

Historisch gesehen war das Schwein für die Selbstversorgung zentral: Es bot Nahrung, Einkommen und ein Stück Unabhängigkeit. Mit der Industrialisierung verschwand es zunehmend aus dem Stadtbild – und mit ihm seine Funktion als alltägliche Ressource. Symbolisch übernahm das Sparschwein diese Rolle, indem es Kinder spielerisch an Sparsamkeit und Vorsorge heranführte. In der digitalen Gegenwart, in der Bargeld abstrakten Transaktionen weicht, hat es seine Bedeutung jedoch weitgehend verloren.

Presslers skulpturale Objekte greifen das Motiv des Sparschweins auf und betonen mit ihrer bewusst rauen Oberfläche die Spuren des Gussprozesses. Durch die Verwendung des dauerhaften Materials der Bronze verleiht die Künstlerin dem Sparschwein neue Präsenz und verweist zugleich auf den kulturellen Kontext materieller Werte. „Pig“ wird so zu einer Reflexion über die Transformation von Wert und über unser zunehmend immaterielles Verhältnis zu Geld. Indem Pressler den negativen Raum sichtbar macht, erinnert sie an die sinnliche Erfahrung von Objekten – und an das, was in einer digitalen Welt unwiederbringlich verloren gehen kann.

Ergänzt wird die Installation durch zwei Fotogramme aus der Reihe „Starry Nights“. Dafür legt Pressler flach ausgefaltete Verpackungen auf eine lichtempfindliche Oberfläche. Erst beim Betrachten entsteht ein gedanklicher Raum: durch das imaginäre „Wieder-Zusammenfalten“ der grundrissartigen Formen und die Frage nach dem früheren Inhalt. Wie stille Überreste verweisen diese Fragmente auf Vergangenes und Abwesendes. Eine Glasplatte vor der dunklen Fläche fungiert zugleich als Spiegel und Schaufenster, sodass sich die eigene Reflexion mit dem Bildraum verschränkt. Zusammen mit „Pig“ entsteht eine zweite Ebene der Auseinandersetzung mit Leere, Wert und Verlust: Während die Bronzegüsse den Innenraum von Sparschweinen sichtbar machen, zeigen die Fotogramme das flüchtige Echo alltäglicher Objekte

JANA PRESSLER (*1997 in Innsbruck, AT) lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen. 

Ausstellung mit gewebten Stoffbildern, die mit Fäden im Raum miteinander verbunden sind.

"Ich freue mich, meine Arbeiten im HVB KunstCUBE auszustellen, da ich so die Möglichkeit habe, meine Kunst einem neuen Publikum zugänglich zu machen und es dafür zu begeistern. Durch die Förderung konnte ich meine Arbeit weiterentwickeln und erstmals eine raumgreifende Installation umsetzen. Ich hoffe, die Besucher:innen werden sich Zeit nehmen und einen Schritt nähertreten, um meine Arbeiten auf sich wirken zu lassen. Im besten Fall werden sie eine für sie neue Form zeitgenössischer Textilkunst entdecken und nachhaltig inspiriert sein." Ryke Turin

Ryke Turin erkundet in ihrer künstlerischen Arbeit das Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Textilkunst und Malerei. In ihren gewebten, objekthaften Malereien verhandelt sie die Beziehung zwischen Kontrolle und Intuition sowie zwischen Handwerk und Kunst.

Ausgangspunkt ihrer Werke sind textile Gewebe, die am Handwebstuhl entstehen. Die zunächst weißen Kettfäden bemalt die Künstlerin mit dem Schwamm oder färbt sie mittels anderer Verfahren wie dem Tauchfärben. So entstehen fließende Farbflächen, die sich langsam aufbauen und wieder lösen. In diesem Spannungsverhältnis zwischen klarer geometrischer Formensprache und freiem, intuitiven Farbverlauf entwickeln sich Arbeiten, die Ryke Turin als „Woven Paintings“ bezeichnet: textile Gemälde, die sowohl den Rhythmus des Webens als auch die Gestik der Malerei in sich tragen. Auf diese Weise gelingt es der Künstlerin, beide Welten zu verbinden und miteinander in Dialog zu setzen.

Mit ihrer Installation „a soft conversation“ erweitert Ryke Turin die gewebte Fläche in den Ausstellungsraum und verlässt damit bewusst die Grenzen des rechteckigen Bildformats. Die Beziehung zwischen Textilem und Malerei wird somit auch räumlich erfahrbar. Zwei großformatige gewebte Gemälde stehen sich über Eck gegenüber und sind durch aus dem Gewebe herausgelöste Kettfäden miteinander verbunden. Diese Fäden verlassen die zweidimensionale Fläche, durchqueren den Raum und kehren an anderer Stelle wieder in das Gewebe zurück. So entsteht eine Verbindung, die den Entstehungsprozess der gewebten Malereien sichtbar macht. Mit der Über-Eck-Installation erkundet die Künstlerin auch den Zwischenraum, in dem sie sich selbst mit ihrer künstlerischen Arbeit verortet. Die Installation thematisiert das Pendeln zwischen Malerei und Textilkunst und stellt die Frage nach der Zugehörigkeit in der Kunst.

Ergänzt wird die Installation durch vier Doppelgewebe in kleinerem Format, in denen Fäden ebenfalls kurzzeitig aus der Fläche heraustreten und über das Bild flottieren. Zusammen bilden die Arbeiten eine räumliche Reflexion über Dekonstruktion und Rekonstruktion, über textile Ordnung und malerische Freiheit – eine leise, aber präzise geführte „Gesprächssituation“ zwischen Material, Struktur, Farbe und Raum.

RYKE TURIN (*1990 in Bernau, DE) lebt und arbeitet in Berlin.

 

Auswahl vergangener Ausstellungen:

Davor haben die folgenden Künstler:innen ihre Kunstwerke in den HVB KunstCUBEs Berlin präsentiert: Jingwen Yao und Simon Knab,  Anne Reiterund Sara M. T. Richter-HöhlichANNEMARIE FAUPELund Carl Hugo Hahn,  MARA NIEDERPRÜM, KAIFAN WANGCarolin Israel und Vanessa Cardui

Zwei kleine Kunst-Ausstellungsräume mit gläsernen Türen, links Blumenformen an der Wand, rechts eine Sternekosmostapete
HVB KunstCUBEs, Installationsansichten: links „B1“: Jingwen Yao „Tracing Origins“ (© Jingwen Yao, 2025); rechts „B2“: Simon Knab „Sending flowers to space“ (© Simon Knab)
Zwei kleine Kunst-Ausstellungsräume mit gläsernen Türen, links gepolsterte gelb-graue Ketten-Skulptur, rechts abstrakte Gemälde.
HVB KunstCubes, Installationsansichten: links „B1“: Anne Reiter „ost.west NAHT“ (© Anne Reiter, Foto: Vera Drebusch); rechts „B2“: Sara M. T. Richter-Höhlich „NOTHING MORE & NOTHING LESS“ (© Sara M. T. Richter-Höhlich
Zwei kleine Kunst-Ausstellungsräume mit gläsernen Türen, links mit abstrakter bunter Kunst, rechts mit pinken Donut-Bildern.
l.: Ausstellungsansicht „B1“ mit der Installation „NEW MUTATIONS“ von Carl Hugo Hahn, 2023, © Carl Hugo Hahn, Foto: Malte Taffner; r.: Ausstellungsansicht „B2“ mit der Installation „Sugar World“ von Annemarie Faupel, 2023, © Annemarie Faupel
Zwei gläserne Ausstellungsräume mit abstrakter Kunst auf weißen Wänden und bunten Skulpturen darunter in einem Museum.
l.: Ausstellungsansicht „B1“ mit der Installation „go. on. stop.“ von Mara Niederprüm, 2022, © Mara Niederprüm; r.: Ausstellungsansicht „B2“ mit der Installation „Mauerspechte“ von Kaifan Wang, 2022, © Kaifan Wang
Zwei nebeneinander stehende Glasräume mit künstlerischen Installationen, einer zeigt ein weißes Objekt mit Flecken, der andere einen roten Sitzwürfel.
l.: Ausstellungsansicht „B1“ mit der Installation „Fast Fashion Forever“ von Carolin Israel, 2021, © Carolin Israel; r.: Ausstellungsansicht „B2“ mit der Video- und Rauminstallation „Thread“ von Vanessa Cardui, 2021, © Vanessa Cardui
Drei gläserne Kabinen mit Holzrahmen in einem modernen, lichtdurchfluteten Gebäude mit hohen Glaswänden.
Außenansicht HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“

 

Im Rahmen ihres Kunst- und Kulturengagements hat die HypoVereinsbank in ihrer Filiale Berlin Charlottenburg zwei exklusive HVB KunstCUBEs für Nachwuchskünstler:innen etabliert.

Ausgewählte Künstler:innen erhalten die besondere Gelegenheit, in einem der zwei HVB KunstCUBEs ihr eigenes Kunstkonzept für einen Zeitraum von ca. einem Jahr zu präsentieren. 

 

Bewerbungsinformationen auf einen Blick:

  1. Termine
  2. Wir interessieren uns für
  3. Wir ermöglichen
  4. Ausstellungsort
  5. Bewerbungsunterlagen
  1. Neue Bewerbungstermine werden hier bekannt gegeben
  2. Kunststudierende (ab dem 3. Semester) und professionelle Künstler:innen bis 36 Jahre 
  3. Eine Plattform für eine Ausstellung in einem unserer beiden HVB KunstCUBEs in Berlin für ca. 1 Jahr
  4. HypoVereinsbank Berlin Charlottenburg, Leibnizstraße 100, 10625 Berlin 
  5. Präsentationsvorschlag/Kunstkonzept, Lebenslauf, ggfs. Ausstellungsverzeichnis, Portfolio mit ausgewählten Werkbeispielen, vorläufiger Ausstellungstext

 

 

Freistehende Kabine mit Glasfront, weißen Wänden, Holzrahmen und offener Decke mit sichtbaren Holzstreben.
HVB KunstCube Berlin; Foto ©: Rendering / Visualisierung durch Lotte-Objekt, Kehlheim

Die Ausstellungsflächen der beiden HVB KunstCUBEs „B1“ und „B2“ befinden sich im Foyer der HypoVereinsbank Berlin Charlottenburg, Leibnizstraße 100, 10625 Berlin.

Die Flächen sind während der üblichen Geschäftszeiten für Passant:innen, Kund:innen und Mitarbeitende der HypoVereinsbank frei zugänglich. 

  • Maße je HVB KunstCUBE: ca. 3,2 x 3, 2 x 2,4 m (L x B x H) / Fläche von jeweils ca. 10 qm
  • Ausstattungsdetails: vollflächige Glasfront, offene Decke mit Holzgitterkonstruktion, Spotbeleuchtung (optional), Bilderschienen, Teppichboden

 

Ausstellungsgegenstand

Einreichungen aus allen Bereichen der Bildenden Kunst (Malerei, Fotografie, Installation, Papierarbeiten, Skulptur, Kunsthandwerk, Neue Medien) sind willkommen. Wir freuen uns über raumgreifende Kunstkonzepte, die den Innenraum der HVB KunstCUBEs bespielen.

Ihr vorgeschlagenes Kunstkonzept sollte die Gegebenheiten der HVB KunstCUBEs als Ausstellungsflächen berücksichtigen, vor Ort technisch umsetzbar und nach der Ausstellungsdauer wieder vollständig und rückstandslos abbaubar sein.

 

Teilnahmebedingungen und Bewerbung 

Teilnahmeberechtigt sind professionell arbeitende Künstler:innen (bis 36 Jahre) und Kunststudierende (ab dem 3. Semester) aus allen Bereichen der Bildenden Kunst.

Bewerbung:

1. Bitte schicken Sie folgende Bewerbungsunterlagen digital als eine PDF-Datei (Dateigröße insg. max. 10 MB) an:  

  • Maximal zwei Präsentationsvorschläge für die temporäre Ausstellung in einem der beiden HVB KunstCUBEs mit kurzer Beschreibung, Skizze/Entwurf, Werkbeispielen, Angaben zu Größe und Technik
  • Vorläufigen Erläuterungstext zum Konzept, der ggfs. im HVB KunstCube zur Ausstellung erscheint (max. eine Din-A4-Seite)
  • Aktuellen Lebenslauf
  • Ggfs. Ausstellungsverzeichnis der letzten 2-3 Jahre
  • Aktuelles Portfolio mit ausgewählten Werkbeispielen und Angaben zu Titel, Jahr, Technik und Maßen.

2. Eine interne Jury der HypoVereinsbank wählt nach Sichtung aller vollständigen Bewerbungen die beiden Kunstkonzepte für die HVB KunstCUBEs aus.

3. Mit den ausstellenden Künstler:innen wird eine entsprechende Ausstellungsvereinbarung getroffen.

 

Weitere Informationen:

Wenn Sie Fragen zur Initiative HVB KunstCUBE oder zur Bewerbung haben,
schreiben Sie uns gern eine E-Mail an:

 

 

Datenschutzhinweis:

Verantwortlich für die Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten ist die UniCredit Bank GmbH, Arabellastr. 12, 81925 München, Telefon: +49 (0)89 378 – 0; E-Mail-Adresse: info@unicredit.de. Die Verarbeitung der in und mit Ihrer Bewerbung angegebenen Daten dient der Durchführung des Bewerbungsverfahrens und dem möglichen Abschluss einer Ausstellungsvereinbarung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Wir löschen diese Daten, wenn das Bewerbungsverfahren abgeschlossen ist, es sei denn, Sie haben in eine darüber hinausgehende Speicherung Ihrer Daten eingewilligt (Art. 6 Abs.  lit. a DSGVO) oder die weitere Verarbeitung ist zur Erfüllung der Ausstellungsvereinbarung mit Ihnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) oder zur Prüfung, Abwehr oder Geltendmachung rechtlicher Ansprüche (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) erforderlich. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie unter: hvb.de/eu-dsgvo-hinweise.

Günther Uecker im Staatliche Museum Schwerin – Große Wiedereröffnung

Im Oktober 2025 hat das Staatliche Museum Schwerin in Deutschland nach vier Jahren wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet. Das traditionsreiche Haus präsentiert sich nach aufwendiger Modernisierung in neuer Farbigkeit, inklusiver, digitaler und familienfreundlicher – und mit einer völlig neu konzipierten Dauerausstellung, die ihre Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die Jahrhunderte mitnimmt, und das auf mehr Ausstellungsfläche als zuvor. 

Ein Highlight der Dauerausstellung ist das monumentale Nagelrelief „Weißer Schrei“ von Günther Uecker, das seit vielen Jahren als Leihgabe aus der HVB Kunstsammlung im Staatlichen Museum Schwerin präsentiert wird.

Das Werk beeindruckt durch seine kraftvolle Energie, dynamische Struktur und eindrucksvolle Lichtwirkung. Die wirbelnden, wellenartigen Bewegungen der Nägel erinnern an eingefrorene Schallwellen – als würde ein Schrei physisch im Raum sichtbar gemacht. Gleichzeitig evoziert die Oberfläche Assoziationen mit Naturphänomenen wie Wind, Wasser oder Kornfeldern. Uecker gelingt es, Schmerz und Schönheit in einem Werk zu vereinen und eine tief emotionale Bildsprache zu entwickeln.

Günther Uecker zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine Herkunft aus Mecklenburg-Vorpommern verleiht seinem Werk eine besondere kulturelle Relevanz für das Bundesland.

Seine charakteristischen Nagelbilder haben die zeitgenössische Kunst weltweit beeinflusst. Sie zeigen eindrucksvoll, wie aus einem alltäglichen Gegenstand eine komplexe, gesellschaftlich relevante Ausdrucksform entstehen kann.

Nutzen Sie den kostenfreien Eintritt und erleben Sie Günther Ueckers eindrucksvolles Nagelrelief – und entdecken Sie darüber hinaus viele weitere faszinierende Werke im neu eröffneten Staatlichen Museum Schwerin.

Weitere Informationen: Staatliches Museum Schwerin

Kontakt

Sie haben Fragen zur Künstlerförderung der HypoVereinsbank? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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