Kunstlerförderung

Künstlerförderung

Vanessa Cardui, Screenshot aus „Am seidenen Faden“, 2021, Dauer: 6min38, Zeichenanimation, Puppen- und Legetrick, © Vanessa Cardui

Im Rahmen ihres langjährigen Kunst- und Kulturengagements unterstützt die HypoVereinsbank Initiativen zur Förderung von aufstrebenden, jungen NachwuchskünstlerInnen.

Aktuelles: Eröffnung der neuen HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“ in Berlin

Ab September 2021 präsentiert die HypoVereinsbank in ihrer Filiale Berlin Charlottenburg in den neu etablierten HVB KunstCUBEs wechselnde Ausstellungen aufstrebender NachwuchskünstlerInnen.

Vanessa Cardui und Carolin Israel  konnten die erste Ausschreibung für sich gewinnen und stellen für 6 Monate ihre Kunstwerke aus. 

KundInnen, BesucherInnen und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen, sich die beiden Ausstellungen in der Leibnizstraße 100 in Berlin anzuschauen.

Die neuen HVB KunstCUBEs befinden sich im Eingangsbereich des Standortes und sind während der allgemeinen Geschäftszeiten der Filiale kostenfrei begehbar.

v. l. n. r.: Ausstellungsansicht „B1“ mit der Installation „Fast Fashion Forever“ von Carolin Israel, 2021, © Carolin Israel; Ausstellungsansicht „B2“ mit der Video- und Rauminstallation von Vanessa Cardui, 2021, © Vanessa Cardui

Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Weitere Informationen zu den HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“: Hier.   
  • HVB Presseinformation HIER

Kooperation mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft BDI e.V. – ars viva-Preis

ars viva-Preis für Bildende Kunst 2022

Auch in diesem Jahr fördert die HypoVereinsbank den renommierten ars viva-Preis für Bildende Kunst 2022, der jährlich vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergeben wird. Die Bank bekräftigt damit erneut ihre fortwährende Unterstützung von aufstrebenden Talenten im Kunst- und Kulturbereich.

Als PreisträgerInnen wurden dieses Jahr Tamina Amadyar (*1989), Lewis Hammond (*1987) und Mooni Perry (*1990) gekürt. Der traditionsreiche Nachwuchspreis wird an KünstlerInnen verliehen, deren Arbeiten sich durch ein richtungsweisendes Potential auszeichnen.

Tamina Amadyar, Foto: Ewelina Bialoszewska; Lewis Hammond, Foto: Rachel Israela; Mooni Perry, Foto: Musquiqui Chihying, 2021

"Kunst ist ein Bindeglied für die Gesellschaft. Kunst fördert kulturelle Vielfalt, regt zum zwischenmenschlichen Diskurs an und gibt neue Impulse – daher ist es gerade in der aktuellen Situation wichtig, das Schaffen von KünstlerInnen zu fördern. Durch den ars viva-Preis wird jungen talentierten KünstlerInnen eine einzigartige Plattform geboten ihre Arbeiten zu präsentieren. Diese wichtige Mission unterstützen wir aus Überzeugung gerne“ so Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank. 

Der diesjährige ars viva-Zyklus ermöglicht den PreisträgerInnen Ausstellungen im Brücke-Museum, Berlin, und im Kai Art Center, Tallinn, Estland. Zudem erhalten die KünstlerInnen ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro. Der Kulturkreis gibt einen zweisprachigen Ausstellungskatalog heraus.

Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Weitere Informationen zum ars viva-Preis des Kulturkreises:  HIER  
  • HVB Presseinformation:  HIER

ars viva-Preis für Bildende Kunst 2021

Die HypoVereinsbank fördert den renommierten ars viva-Preis 2020/21 für Bildende Kunst, der vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergeben wird.

Die PreisträgerInnen des ars viva-Preises 2020/21 sind Rob Crosse (*1985), Richard Sides (*1985) und Sung Tieu (*1987).

Ausstellungsansichten ars viva 2021, v. o. n. u. Richard Sides, Sung Tieu, Rob Crosse, Foto: Wolfgang Günzel © Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

Der ars viva-Preis ermöglicht den PreisträgerInnen Ausstellungen im Museum Angewandte Kunst Frankfurt (10. Oktober 2020 bis Januar 2021) und im Kunstverein Hannover (Frühjahr/Sommer 2021). Weiterhin umfasst die Auszeichnung einen zweisprachigen Ausstellungskatalog, ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro für die Künstlerinnen und Künstler sowie eine Künstlerresidenz beim Fogo Island Arts Program (Kanada).

Bereits seit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. den ars viva-Preis an herausragende junge, in Deutschland lebende KünstlerInnen, deren Arbeiten eine eigenständige Formensprache und ein Bewusstsein für gegenwärtige Fragestellungen erkennen lassen. Jährlich werden drei herausragende KünstlerInnen unter 35 Jahren, die in Deutschland leben und arbeiten, durch eine Jury ausgewählt und für ein Jahr mit dem ars viva-Preis gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Weitere Informationen zum ars viva-Preis des Kulturkreises:  hier 
  • HVB Presseinformation: hier

HVB KunstCUBEs

München „K4“

Mit dem HVB KunstCUBE „K4“ hat die HypoVereinsbank eine exklusive Plattform im Privat Banking Bereich in München für NachwuchskünstlerInnen etabliert. Hierbei steht den KünstlerInnen ein gläserner Kubus als besondere Ausstellungsfläche für ca. ein halbes Jahr zur Verfügung, für den sie ein eigenes Kunstkonzept erstellen und präsentieren können.

In den letzten Jahren haben u. a. ausgestellt: MARC THALBERG,  Felix Rodewaldt  und  Amedeo Polazzo

 

Ausstellungsansichten „K4“ , v. o. n. u. KidsArt4Future mit Werken von Boban Andjelkovic © Boban Andjelkovic, Anna Schölß © Anna Schölß und Gabi Blum © VG Bild-Kunst Bonn 2021; Marc Thalberg „Ortlos“, 2020, © Marc Thalberg, Felix Rodewaldt „Create Tension“, 2019, © Felix Rodewaldt, Amedeo Polazzo, ohne Titel, 2019, © Amedeo Polazzo

Aktuell werden die Kunstwerke der aufstrebenden KünstlerInnen Boban Andjelkovic, Gabi Blum und Anna Schölß aus der Initiative „KidsArt4Future“ im HVB KunstCUBE „K4“ in München ausgestellt. Auch die ausgewählten Zeichnungen von den Kindern der Mitarbeitenden der HypoVereinsbank, die am Wettbewerb im Rahmen der Initiative teilgenommen und den KünstlerInnen als Inspiration für ihr Kunstwerk gedient haben, sind in dem HVB KunstCUBE „K4“ zu sehen.

Weitere Informationen zu der Initiative „KidsArt4Future“ finden Sie hier .

Berlin „B1“ & „B2“

Ab September 2021 erweitert die HypoVereinsbank mit den beiden HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“ in Berlin ihr Engagement zur Förderung junger und aufstrebender Künstler:innen. Ausgewählte Nachwuchskünstler:innen erhalten die Gelegenheit, ihre Kunstwerke für sechs Monate in der Filiale Berlin-Charlottenburg (Leibnizstr. 100, 10625 Berlin) zu präsentieren.

Die beiden neuen HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“ ergänzen den bereits etablierten HVB KunstCUBE „K4“ im Private Banking Bereich der Kardinal-Faulhaber-Straße 12 in München.

Über einen „Call for Artists“ wurden junge aufstrebende Künstler:innen eingeladen, sich mit ihren Kunstkonzepten für die HVB KunstCUBEs „B1“ & „B2“ zu bewerben.

Im aktuellen Zyklus (September 2021 – Februar 2022) präsentieren die Künstlerinnen Vanessa Cardui und Carolin Israel ihre Kunstwerke, die mit ihren eingereichten Ausstellungskonzepten zu den Themen Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Zukunft die Jury überzeugt haben.

 

Ausstellungsansicht „B1“ mit der Installation „Fast Fashion Forever“ von Carolin Israel, 2021, © Carolin Israel

Carolin Israel mit der Installation „Fast Fashion Forever“

In ihrem Projekt für den HVB KunstCUBE „B1“ präsentiert Carolin Israel in einer Art Schaufensteroptik dreidimensionale Papierskulpturen, mit denen sie sich am Fast Fashion Betrieb orientiert. Die künstlerischen Papierobjekte erinnern in ihrer ersten Erscheinung an Teile einer Kollektion und referieren auf die internationale Modewelt. Einige spezifische Merkmale sind wie die Erzeugnisse des Fast Fashion Betriebs von renommierten Modelabels „inspiriert“, um dann jedoch etwas Eigenes und Neues zu schaffen. Die Skulpturen werden von zwei Bildern begleitet, die mit Acryl und Bleiche auf 100%igem Modal gemalt wurden. Bei genauer Betrachtung erkennt man an den Bildrändern Kleidungsetiketten, die die ursprüngliche Herstellung des Stoffes durch ein Fast Fashion Label offenbaren. Sie erweitern die Bildinhalte wortwörtlich durch unangenehm reale Randinformationen.
Die Erscheinung als Kleidung wird bei den ausgestellten Objekten durch malerische Momente irritiert, welche die nicht-tragbaren Unikate zu Kunstwerken machen. Mit dieser Doppeldeutigkeit stellt die Künstlerin die Frage nach der Begegnung der schnelllebigen Konsumwelt von Mode und dem auf langfristige Wertsteigerung abzielenden Konsum der Kunstwelt.

Ausstellungsansicht „B1“ mit der Installation „Fast Fashion Forever“ von Carolin Israel, 2021, © Carolin Israel

Informationen zur Künstlerin:
Carolin Israel (*1990) arbeitet als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf und ist als künstlerische Mitarbeiterin und Dozentin am Lehrstuhl für Malerei an der Universität Paderborn tätig. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Kunstakademie Düsseldorf. In den letzten Jahren hat sie ihre Malereien um eine Dimension erweitert. Indem sie überlagerte Bildschichten vereinzelt, spinnt sie in den Papierobjekten Zweidimensionales in einer dritten Ebene weiter, zitiert aber immer wieder das Medium der Malerei an sich und lotet seine klassischen Grenzen aus. www.carolin-israel.de

 

Ausstellungsansicht „B2“ mit der Video- und Rauminstallation „Thread“ von Vanessa Cardui, 2021, © Vanessa Cardui

Vanessa Cardui mit der Video- und Rauminstallation „Thread“

Die drei im HVB KunstCUBE „B2“ gezeigten Kurzfilme von Vanessa Cardui vereinen dieselbe Grundidee: alles entspringt aus einem Stück Faden. Der schwarze Faden rollt die Geschichte der Berliner Mauer auf und zeichnet die ehemalige Grenzzone nach. Der rote Faden schlängelt sich durch das Grau der leeren Vorstadtstraßen in Zeiten des Lockdowns und hinterlässt auf den Fassaden farbige Impulse. Der grüne Faden greift die Textur der Natur auf und setzt sich mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinander. Von einem Wollknäuel wird immer wieder ein Stück Faden abgeschnitten, bis fast nichts mehr davon übrigbleibt und das Leben am Ende nur noch an einem hauchdünnen, kurzen Faden hängt. Die bildliche Metapher des immer kleiner werdenden Wollknäuels führt die Endlichkeit unserer Ressourcen vor Augen.

Ausstellungsansicht „B2“ mit der Video- und Rauminstallation „Thread“ von Vanessa Cardui, 2021, © Vanessa Cardui

Informationen zur Künstlerin:
Vanessa Cardui (*1987) ist eine in Berlin lebende Videokünstlerin, die in ihren Animationsfilmen mit unterschiedlichen Techniken experimentiert und einen sinnlichen Blick auf die Magie alltäglicher Gegenstände und Szenarien wirft. Häufig setzt sie dabei auf bedeutungsvolle Farbkontraste und erschafft ausgehend von der Textur unterschiedlicher Materialien wie beispielsweise Papier oder Wolle fantasievolle Welten. Vanessa Cardui studierte Kunst und Medien an der Universität Hildesheim. Mit ihren Kurzfilmen war sie bereits auf zahlreichen internationalen Filmfestivals vertreten und erhielt Auszeichnungen auf dem Berlin Flash Filmfestival und den  Prague International Film Awards. www.vanessacardui.org

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

  • HVB Presseinformation HIER

KidsArt4Future

Allgemeines

Wie die Arbeitswelt der Zukunft in der Vorstellung von Kindern aussieht, macht die Initiative „KidsArt4Future“ deutlich: Technisierung, Mobilität, Agilität und Work-Life-Balance sind die wiederkehrenden Motive im Kindermalwettbewerb. An dem Wettbewerb, der in 2020 ausgerufen wurde, konnten Kinder der Mitarbeitenden der HypoVereinsbank teilnehmen.

Im Anschluss wählte ein Expertengremium aus allen Einsendungen insgesamt drei Motive aus. Von diesen Kinder-Zeichnungen inspiriert, kreierten die aufstrebenden KünstlerInnen Boban Andjelkovic, Gabi Blum und Anna Schölß eigene Kunstwerke, welche von der HypoVereinsbank erworben wurden. Die Bank setzt damit einen weiteren Akzent in der Förderung aufstrebender KünstlerInnen.

Der Wettbewerb wurde gruppenweit in den verschiedenen UniCredit-Märkten in leicht unterschiedlichen lokalen Formaten durchgeführt – immer mit dem gleichen Ziel, NachwuchskünstlerInnen zu unterstützen und Kinder dazu zu bringen, ihre Sicht der Zukunft zu zeigen.

„Wie sich die Zukunft aus den Augen unserer Kinder gestaltet, ist ein Spiegel für die Gesellschaft. Wir können aus den Ideen und Perspektiven unserer Kinder viel lernen. Gleichzeitig dienen die Zeichnungen aus dem Wettbewerb als Inspirationsquelle für neue Kunstwerke von drei aufstrebenden KünstlerInnen, die wir in ihrem Schaffen unterstützen wollen“, so Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank.

Boban Andjelkovic

Boban Andjelkovic „People Helper“, 2020, Aquarell auf Büttenpapier, 81 x 61 cm, (c) Boban Andejelkovic

„People Helper“

Boban Andjelkovic fügte für sein Aquarell die zentralen Bildelemente der Zeichnung eines 8-Jährigen neu zusammen. Die freundliche technische Hilfskraft in Form eines Roboters steht im Zentrum der Zeichnung. Das Ergebnis „People Helper“ steht sowohl für den kreativen Prozess als auch für technischen Fortschritt und eine positive gemeinsame Zukunft.

Boban Andjelkovic „People Helper“, 2020, Aquarell auf Büttenpapier, 81 x 61 cm, © Boban Andejelkovic

Informationen zum Künstler:
Boban Andjelkovic ist ein aufstrebender Künstler mit hohem zukunftsweisendem Potenzial und künstlerischer Qualität. Im Jahr 2017 erhielt er ein Stipendium der Cité International des Arts, Paris, Frankreich sowie 2014 den Bayerischen Kunstförderpreis. In seiner Kunst wirft der Künstler grundlegende Fragen zur Sinnhaftigkeit der Malerei als zeitgenössisches Medium auf, das für ihn als Antipode zur digitalen Welt fungiert. Seine Malerei ist manchmal grotesk und zügellos und manchmal auch humorvoll und naiv anmutend. Zugleich werden neue ästhetische Zusammenhänge entwickelt und mit konzeptuellen Ansätzen kombiniert.

Gabi Blum

Gabi Blum „Die Leiter halten (working 9-5)“, 2020, Fotografie, 39 x 32 cm, (c) Gabi Blum / VG Bild-Kunst Bonn, 2020

„Die Leiter halten (working 9-5)“

In Gabi Blums Installation „Die Leiter halten (working 9 to 5)“, für die sie sich von einer Zeichnung eines 6-jährigen Jungen inspirieren ließ, bekommen Leitern eine zentrale Symbolik. Da in dem Bild des Jungen keine Menschen zu sehen sind, stand für die Künstlerin die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle sie selbst im Bild spielen könnte. Als Kulisse für die Interpretation wählte sie ihren eigenen Arbeitsplatz – das Atelier – und probierte aus, wie sie sich mit ihrer eigenen Arbeitsweise in der Szenerie bewegen kann. Ihre Rolle und das Erkunden der Installation hat sie in einer Fotocollage festgehalten, die sie mit ausgewählten Fragmenten aus der Installation ergänzt.

Gabi Blum „Die Leiter halten (working 9-5)“, 2020, Fotografie, 39 x 32 cm, © Gabi Blum / VG Bild-Kunst Bonn, 2020

Informationen zur Künstlerin:
Gabi Blum arbeitet genre- und ereignisübergreifend: Sie kombiniert begehbare Installationen, Performance, Malerei und Video. Darüber hinaus schafft sie Denk- und Assoziationsräume durch Zitate aus dem kollektiven Bildgedächtnis der westlichen Pop- und Medienkultur. Blum studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Stephan Huber. Sie erhielt diverse Auszeichnungen und Förderungen, u. a. 2015 den Bayerischen Kunstförderpreis und die Debütantenförderung sowie 2017 das USA Stipendium des Freistaats Bayern und 2018 das Stipendium zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre.

Anna Schölß

Anna Schölß „Under the table (and dreaming)", 2020, Öl auf Leinwand, 150 x 120 cm, (c) Anna Schölß

„Under the table (and dreaming)“

Auf Basis der Zeichnungen von zwei 5-jährigen Geschwistern erstellte Anna Schölß ihr Ölgemälde „Under the table (and dreaming)“. In deren Zeichnungen bildet der Platz unter dem Schreibtisch der Mutter den einzigen „nicht besetzten“ Raum, der gleichzeitig einladend und als eine Art Zufluchtsort wirkt. Sie sieht darin einen aktiven und kreativen Vorschlag zur Gestaltung eines optimalen Arbeitsplatzes für die Eltern, an dem es auch einen Wunschplatz für die Kinder gibt. Die Künstlerin hat in ihrem Ölgemälde bewusst konkrete Formen aus den Zeichnungen immer wieder durch Übermalungen gebrochen. Es soll kein Narrativ stehen bleiben, sondern ein assoziativer, abstrakter Eindruck der Gesamtsituation, eine freie, fabelhafte Spielwiese in neongelb.

Anna Schölß „Under the table (and dreaming)", 2020, Öl auf Leinwand, 150 x 120 cm, © Anna Schölß

Informationen zur Künstlerin:
Die Leidenschaft für Raum und Farbe spiegelt sich in ihrer Ausbildung wider: Sie studierte Bühnen- und Kostümbild, dann Malerei und Grafik und schloss ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München ab. „In meinen aktuellen Arbeiten kreise ich um das Thema der Transformation von Räumen und Lebensentwürfen.“ Anna Schölß ' typischer Malstil ist ein Farbauftrag, der im Kontrast zwischen frei fließender Farbe und dick aufgetragenen, spröden Akzenten und feinen, sensiblen Nuancen steht. Sie greift auf ein reduziertes Farbspektrum zurück – Türkis, Neongelb und Schwarzgrau –, das die Farbelemente teils präzise, teils vage wirken lässt und den Bildern eine transzendente, in Bann ziehende Ausstrahlung verleiht.

Kontakt
Sie haben Fragen zur Künstlerförderung der HypoVereinsbank? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Das könnte Sie auch interessieren: