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Kultur, Gesellschaft, CSR
Erfolgreiches Pilot-Projekt: HypoVereinsbank, Stiftung Pfennigparade und die Social Entrepreneurship Akademie führen inklusives Gründer-Projekt durch (PDF, 274.33 KB)

Erfolgreiches Pilot-Projekt: HypoVereinsbank, Stiftung Pfennigparade und die Social Entrepreneurship Akademie führen inklusives Gründer-Projekt durch

• Nach Abschluss des Pilotprojekts "Entrepreneurship inklusiv!" sind weitere Gründer-Projekte in Planung
• Das Gründer-Projekt ist Teil der Finanzbildungsinitiative der
HypoVereinsbank im Rahmen von Social Impact Banking

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Pfennigparade und der Social
Entrepreneurship Akademie (SEA) hat die HypoVereinsbank das Gründer-Projekt „Entrepreneurship inklusiv!“ erfolgreich durchgeführt. Das Projekt richtete sich an Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der inklusiven FOS der Pfennigparade Ernst-Barlach-Schulen in München. Dort lernen Jugendliche mit und ohne Körperbehinderung gemeinsam. Ziel des Projekts war es, Wissen und Kompetenzen im Bereich Social Entrepreneurship zu vermitteln. In Teamarbeit entwickelten die Schülerinnen und Schüler mithilfe von freiwilligen Mitarbeitern der HypoVereinsbank gesellschaftlich relevante Geschäftsideen. Diese orientieren sich an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen in der Realisierung ihrer sozialen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs).

„Das inklusive Gründer-Projekt hat gezeigt, welche vielfältigen Talente in den Schülerinnen und Schülern stecken. Das muss weiter gefördert werden! Deshalb werden wir dieses erfolgreiche Programm gemeinsam weiterentwickeln“, sagt Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank. Das Gründer-Projekt ist Teil des Social Impact Banking der HypoVereinsbank, mit dem sich die Bank für eine gerechte und integrative Gesellschaft engagiert. Ziel ist es, Menschen und Unternehmen zu identifizieren, zu finanzieren und zu fördern, die eine positive soziale Wirkung haben. Darüber hinaus stärkt sie Finanzbildung und unternehmerisches Denken mit einem breiten Förder- und Trainingsangebot.

Zukunftsrelevante Ideen mit Unternehmergeist
„Mit einer einzigartigen Perspektive auf soziale und zukunftsrelevante Probleme unserer Zeit haben die Schülerteams miteinander faszinierende und mutige Geschäftsideen entwickelt“, erklärt Dr. Jochen Walter, Vorstand der Stiftung Pfennigparade. „Außerdem konnten die Jugendlichen durch unser Gründer-Projekt wichtige Kompetenzen für ihr späteres Berufsleben ausbilden und weiterentwickeln.“ In kleinen Teams entwickelten die Jugendlichen insgesamt vier Geschäftsideen, die sich jeweils auf ein gesellschaftlich relevantes Problem fokussieren. Neben einer App, die den aktuellen Belegungsstand von Notaufnahmen in Krankenhäusern oder Bereitschaftsärzten anzeigt, plant ein weiteres Team die Herstellung von Handyhüllen aus Plastik, das in Gewässern gesammelt wurde. Mit einer Fitness-App möchte ein drittes Team Menschen mit Behinderung den Zugang zu individuellen Trainingsangeboten online oder in ausgewählten Sport- und Fitnesseinrichtungen ermöglichen. Auch das Angebot von Workshops, die die Begegnung von Arbeitgebern und Menschen mit Behinderung fördern, ist eine der Geschäftsideen, die im Rahmen des Gründer-Projekts entstanden sind.

Gemeinsam voneinander lernen
„Es ist unglaublich, mit was für einer Begeisterung und Energie sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt beteiligt haben“, sagt Anne Dörner von der Social Entrepreneurship Akademie. Das Gründer-Projekt setzte sich aus einem eintägigen Workshop und einem viermonatigen Mentoring-Programm zusammen. Die Schülerinnen und Schüler lernten während des Projekts in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und in Teamarbeit zukunftsorientierte Ideen zu entwickeln und aufzubereiten. Eine individuelle Förderung der Teilnehmer sowie Empathie, gegenseitiges Vertrauen und Verständnis waren essenzielle Faktoren für den Erfolg des Projekts.

Stiftung Pfennigparade
Die Stiftung Pfennigparade engagiert sich seit über 65 Jahren für Menschen mit Körperbehinderung und setzt hierbei auf Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es stehen nicht die jeweiligen Einschränkungen im Vordergrund, sondern die besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Die inklusiven Schulen der Stiftung folgen dem Leitspruch „LEICHTER.LEBEN.LERNEN“.

Social Entrepreneurship Akademie (SEA)
Die Social Entrepreneurship Akademie (SEA) bildet Menschen aus, damit diese Verantwortung für die Gesellschaft, den Planeten und die Zukunft übernehmen. Die Akademie bietet verschiedene Qualifizierungsprogramme, sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an und setzt sich für den Aufbau eines breiten Netzwerks zum Thema „Social Entrepreneurship“ ein. Denn gesellschaftliche Probleme können nur dann gelöst werden, wenn sie jemand anpackt.

Weitere Informationen zum Social Impact Banking der 

HypoVereinsbank: www.hvb.de/socialimpactbanking

Zur HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG):
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Element der Geschäftsstrategie der HypoVereinsbank und Teil der gruppenweiten DNA. Die HypoVereinsbank verbindet traditionelle Bankgeschäfte mit gesellschaftlicher Verantwortung und unterstützt aktiv die Gemeinschaften, in denen sie tätig ist. Den größten Beitrag leistet sie mit nachhaltigen Finanzprodukten. Mit Social Impact Banking engagiert sich die Bank für eine gerechte und integrative Gesellschaft. Ziel ist es, Menschen und Unternehmen zu identifizieren, zu finanzieren und zu fördern, die eine positive soziale Wirkung haben. Zudem fördert sie mit bundesweiten Trainingsangeboten die Finanzbildung sozial Benachteiligter, insbesondere junger Erwachsener. Dabei spielt das freiwillige Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine große Rolle. Allein 2019 leisteten sie über 32.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit in diversen Programmen der HVB. Die Bank unterstützt dieses ehrenamtliche Engagement durch Sonderurlaub und Spenden. Darüber hinaus hat die Bank eine lange Tradition in der Kunst- und Kulturförderung (UniCredit Festspiel-Nacht, Kunsthalle München, Kunstsammlung etc.). Die Unternehmensaktivitäten zur Reduzierung des eigenen ökologischen Fußabdrucks richtet die Bank an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) aus und evaluiert diese anhand messbarer Kriterien.

Pressekontakt:
Birgit Zabel