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13.10.2026 Kultur, Gesellschaft, CSR
UniCredit Foundation verlängert Partnerschaften mit Teach For All und JA Europe (PDF, 172.85 KB)

UniCredit Foundation verlängert Partnerschaften mit Teach For All und JA Europe für mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland und Europa

Mehr als 16 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren für Bildungsprogramme in Europa. Auch in Deutschland bleiben Bildungsgerechtigkeit und die Förderung von Zukunftskompetenzen zentrale Herausforderungen. Die Partnerschaften stärken Bildungs- und Zukunftschancen junger Menschen – auch für tausende Schüler:innen in Deutschland.

Angesichts der wachsenden Herausforderungen im Bildungsbereich verlängert die UniCredit Foundation ihre Partnerschaften mit Teach For All und JA Europe, zwei internationalen Bildungsorganisationen, die sich für Chancengerechtigkeit, Zukunftskompetenzen und bessere Bildungs- und Berufsperspektiven junger Menschen engagieren. Mit einer Investition von mehr als 16 Millionen Euro in den kommenden drei Schuljahren 2026/27 bis 2028/29 baut die Stiftung ihr Engagement weiter aus. Diese Summe kommt zu den bereits in der vorherigen Förderperiode von September 2023 bis Juni 2026 bereitgestellten mehr als 14 Millionen Euro hinzu und stärkt die in den vergangenen Jahren aufgebaute Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Reichweite der Programme in Europa, einschließlich Deutschland, weiter auszubauen und junge Menschen, Schulen und Bildungsakteure dabei zu unterstützen, die Kompetenzen und Perspektiven zu entwickeln, die sie für die Herausforderungen der Zukunft benötigen.

Die Verlängerung der Partnerschaften wurde im Rahmen der Konferenz „Beyond Academic Performance. A European Dialogue on the Future of Education“ in Rom bekannt gegeben. Gemeinsam mit Vertreter:innen und Vertretern der OECD, europäischer Institutionen und führenden Bildungsorganisationen diskutierten die Partner über die Zukunft der Bildung in Europa und den Beitrag, den Schulen, Zivilgesellschaft und Unternehmen dazu leisten können.

Die aktuellen PISA-2025-Ergebnisse zeichnen auch für Deutschland anhaltende Herausforderungen im Bildungsbereich. Die Leistungen 15-jähriger Schüler:innen in Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik liegen nur noch auf OECD-Durchschnittsniveau. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Bildungserfolg weiterhin eng mit dem sozialen Hintergrund verknüpft ist und die Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Jugendlichen groß bleiben. Bildungserfolg erzählt jedoch nur einen Teil der Geschichte. Die OECD-Ergebnisse unterstreichen zugleich die Bedeutung von Resilienz, Motivation, Eigenverantwortung und digitalen Kompetenzen für langfristigen Lernerfolg. Gleichzeitig weisen die OECD-Daten auf die Herausforderungen hin, ausreichend qualifizierte Lehrkräfte zu gewinnen und langfristig im Bildungssystem zu halten. Vor diesem Hintergrund gewinnen Programme, die junge Menschen gezielt fördern, Schulen unterstützen und Lehrkräfte entlasten, weiter an Bedeutung.

„Die Fakten sind eindeutig: Der Zugang zu hochwertiger Bildung für alle jungen Menschen ist nicht nur eine gesellschaftliche Verpflichtung, sondern auch eine Investition in die Zukunft Europas. In einer Zeit, in der Technologie unsere Art zu lernen, zu arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen grundlegend verändert, dürfen wir niemanden zurücklassen. Mit der UniCredit Foundation möchten wir Organisationen unterstützen, die über die Expertise, den Anspruch und die Reichweite verfügen, nachhaltige Veränderungen zu bewirken und jungen Menschen die Kenntnisse, Fähigkeiten und das Selbstvertrauen zu vermitteln, die sie brauchen, um ihr Potenzial auszuschöpfen.“, sagt Andrea Orcel, Vorsitzender der UniCredit Foundation und CEO von UniCredit.

Die erneute Partnerschaft baut auf den Erfolgen der vergangenen drei Jahre auf. Über die Programme von Teach For All wurden europaweit bereits mehr als 180.000 Schüler:innen an über 3.100 Schulen erreicht. Die Partnerschaft mit JA Europe hat im Rahmen von „Re-Power Your Future“ mehr als 390.000 Schüler:innen sowie rund 5.900 Schulen erreicht.


Starke Ergebnisse auch in Deutschland

Die Wirkung der Partnerschaften zeigt sich auch in Deutschland: Über ihre deutschen Partnerorganisationen Teach First Deutschland und JA Germany (IW JUNIOR gGmbH) fördern Teach For All und JA Europe Bildungsgerechtigkeit, individuelle Entwicklungschancen sowie wichtige Zukunfts- und Finanzkompetenzen für den erfolgreichen Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf.

Im Schuljahr 2025/26 unterstützten 97 Fellows von Teach First Deutschland 4.850 Schüler:innen an 69 Schulen in sozial herausfordernden Lagen.
Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung der Zukunftsperspektiven der Teilnehmenden: Der Anteil der Jugendlichen mit sehr guten Aussichten auf einen erfolgreichen Übergang in Ausbildung oder weiterführende Bildungswege stieg von 15 auf 70 Prozent. Zudem wurden bei Selbstvertrauen und digitalen Kompetenzen deutliche Fortschritte erzielt.

„Noch immer hängen Bildungschancen in Deutschland zu stark von der sozialen Herkunft ab. Die Unterstützung der UniCredit Foundation hat dazu beigetragen, dass wir junge Menschen an Schulen in herausfordernden Umfeldern gezielt fördern - und gleichzeitig eine neue Generation von Changemakern für Bildunggerechtigkeit entwickeln können. Die Fortsetzung der Partnerschaft ermöglicht es uns, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“, so Elisabeth Heid, Geschäftsführerin, Teach First Deutschland.

Auch die Zusammenarbeit mit JA Germany (IW JUNIOR gGmbH) leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Wirtschafts- und Finanzbildung, Unternehmergeist und Berufsorientierung. Im vergangenen Jahr erreichte die Organisation 523 Schulen, 1.293 Lehrkräfte und mehr als 35.000 Lernerfahrungen. Mitarbeitende von UniCredit engagierten sich dabei als ehrenamtliche Mentor:innen.

„Junge Menschen können ihre berufliche Zukunft besser gestalten, wenn sie wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und selbst aktiv werden können. Dafür braucht es mehr als Wissen aus dem Unterricht: Sie müssen wirtschaftliche Fragen praktisch erkunden, eigene Ideen entwickeln und mit Menschen aus der Arbeitswelt ins Gespräch kommen. Die Zusammenarbeit mit der UniCredit Foundation verbindet genau diese Perspektiven. Dass sich Mitarbeitende von UniCredit direkt aus der Praxis einbringen, macht Berufserfahrungen greifbar und eröffnet jungen Menschen neue Einblicke. Wir freuen uns darauf, diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen.“, sagte Miriam Reitz, Geschäftsführerin JA Germany (IW JUNIOR gGmbH).

 

Teil eines umfassenden Bildungsengagements in Deutschland

Gemeinsam mit Partnern wie Teach First Deutschland, JA Germany (IW JUNIOR gGmbH), Your Capabilities, und Arrival Aid fördert die HypoVereinsbank Finanzbildung, Berufsorientierung und gesellschaftliche Teilhabe. Mitarbeitende engagieren sich dabei als ehrenamtliche Referent:innen, Coaches und Mentor:innen.

„Bildung eröffnet Perspektiven und stärkt gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb engagieren wir uns als HypoVereinsbank und UniCredit seit vielen Jahren für mehr Chancengerechtigkeit, Finanzbildung und Unterstützung junger Menschen in Ausbildung und Beruf. Gerade Finanzkompetenz und Zukunftskompetenzen sind wichtige Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben. Die Partnerschaften mit Teach For All und JA Europe ergänzen dieses Engagement auf ideale Weise und helfen uns, junge Menschen auf ihrem Bildungs- und Berufsweg nachhaltig zu unterstützen.“, so Marion Höllinger, CEO der HypoVereinsbank und Mitglied des Group Executive Committee von UniCredit.


Blick nach vorn

In der neuen Förderphase sollen über die Programme von Teach For All europaweit mehr als 220.000 weitere Schüler:innen erreicht, über 2.700 zusätzliche Schulen eingebunden sowie mehr als 2.300 neue Fellows und 5.400 Alumni entwickelt werden. Über JA Europe sollen mehr als 500.000 zusätzliche Lernerfahrungen für junge Menschen ermöglicht und über 2.000 weitere Schulen erreicht werden.

Die zusätzlichen Mittel werden eingesetzt, um weitere Fellows auszubilden und an Schulen in sozial herausfordernden Lagen einzusetzen. Dort unterstützen sie Schüler:innen individuell, stärken ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss und begleiten sie beim Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf. Darüber hinaus werden Mentoring-Programme, Finanzbildungsangebote, Berufsorientierung sowie Entrepreneurship-Projekte ausgebaut, in denen junge Menschen wirtschaftliche, finanzielle und unternehmerische Kompetenzen praxisnah erlernen. Ziel ist es, ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern und sie auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten.

Beide Programme werden weiterhin unabhängig evaluiert, um ihre langfristige Wirkung messbar zu machen.
Mit der Verlängerung der Partnerschaften bekräftigt die UniCredit Foundation ihr Ziel, Bildungsungleichheiten in Europa abzubauen und junge Menschen dabei zu unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten und ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei der HypoVereinsbank: www.hvb.de/nachhaltigkeit

 

Über HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank ist Teil der UniCredit, einer führenden paneuropäischen Geschäftsbank, die erstklassige Lösungen und Services in Italien, Deutschland, Österreich sowie Mittel- und Osteuropa bietet.
Unsere gruppenweite Vision ist es, die Bank für Europas Zukunft zu sein. Unser Anspruch lautet: Empower Communities to Progress. Er beinhaltet, allen Stakeholdern erstklassige Produkte und Services zu bieten und dadurch das Potenzial unserer Kund:innen und Mitarbeitenden in ganz Europa zur Entfaltung zu bringen.
Wir betreuen mehr als 20 Millionen Kund:innen, unterstützt von drei gruppenweiten Produktbereichen – Corporate, Individual und Payment Solutions –, mit denen wir in all unseren Märkten eine erstklassige Expertise und skalierbare Lösungen bereitstellen können.
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Jutta Pfister