10:51 MEZ 27.04.2018

Fristenrechner für SEPA-Lastschriften

Ermitteln Sie die Einreichungsfrist für SEPA-Lastschriften bei der UniCredit Bank AG/HypoVereinsbank.*

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Die Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen.

Was bedeutet SEPA?

Mit SEPA, der Single Euro Payments Area (dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum), sind europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr eingeführt. Sie sind für Euro-Zahlungen in/aus dem SEPA-Raum (EU/EWR-Staaten sowie den Nicht-EU/EWR-Staaten Monaco, San Marino, Schweiz, Saint-Pierre und Miquelon) nutzbar. Für SEPA-Zahlungen in/aus den vorgenannten Nicht-EU/EWR-Staaten gelten die Entgelte und Preise gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis für sonstige grenzüberschreitende Zahlungen.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Das Lastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, den fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Es kann entweder für eine einmalige oder für sich wiederholende Zahlungen erteilt werden. Ein Mandat muss nicht immer ein eigenständiges Formular sein -  es kann auch wie bisher in Vertragsunterlagen integriert werden.

Was sind Pflichtbestandteile eines SEPA-Lastschriftmandats?

  • Name und Adresse des Zahlungsempfängers
  • Gläubiger-Identifikationsnummer und individuell vergebene Mandatsreferenz: Diese bezeichnen das jeweilige Mandat eindeutig. Die Mandatsreferenz kann im Mandat enthalten sein oder dem Zahlungspflichtigen nachträglich bekannt gegeben werden.
  • Mandatstext für den Lastschrifteinzug und Anweisung zur Einlösung: in deutscher Sprache bei innerdeutschem Mandat; in Landessprache und vorzugsweise in Englisch bei grenzüberschreitendem Lastschrifteinzug.
  • Rückgabefristen
  • Name und Adresse des Zahlungspflichtigen
  • Bankverbindung (IBAN und BIC) des Zahlungspflichtigen
  • Datum der Mandatsunterzeichung
  • Unterschrift des Zahlungspflichtigen

Was ist eine Pre-Notification (Vorabinformation)?

Der Zahlungsempfänger ist verpflichtet, den Zahlungspflichtigen mindestens 14 Tage vor Belastung über die anstehende Lastschriftabbuchung zu informieren. In dieser Vorabankündigung (Pre-Notification) muss ein Fälligkeitstag genannt werden. Der Zeitraum kann auch verkürzt werden, wenn dieses mit dem Zahlungsempfänger vereinbart wurde. Für wiederkehrende Einzüge mit gleichem Betrag genügt eine einmalige Pre-Notification vor dem ersten Lastschrifteinzug.

Diese "Vorabinformation"  kann zum Beispiel per Brief, Vertrag, Rechnung, SMS, Mail, Fax oder Internet erfolgen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie einfach beim Empfänger nach.

Sind auch grenzüberschreitende Lastschriften möglich?

Ja, mit SEPA sind auch grenzüberschreitende Lastschriften möglich.

Lassen Sie bei regelmäßigen Zahlungen in ein Nachbarland die fälligen Beträge von Ihrem Konto als SEPA-Basislastschrift einziehen: 

 
  1. Voraussetzung für den Einzug
  2. Geltungsbereich
  3. Rückgabe
Einzugsermächtigungsverfahren
  1. Zahlungspflichtiger und Zahlungsempfänger vereinbaren grundsätzlich schriftlich, dass eine Forderung mit einer Lastschrift beglichen werden kann.
  2. innerhalb Deutschland
  3. innerhalb von 8 Wochen ohne Begründung
SEPA-Basislastschrift
  1. Zahlungspflichtiger und Zahlungsempfänger vereinbaren schriftlich ein sogenanntes "Mandat", sodass eine Forderung mit der Lastschrift beglichen werden kann. Über das Mandat wird die Gläubiger ID* und die Mandatsreferenz mitgeteilt. Damit lässt sich der Einzug eindeutig einem Vertrag zuordnen. Dem Zahlungspflichtigen wird vor Einzug schriftlich mitgeteilt, zu welchem Termin der Lastschrifteinzug erfolgt.
  2. innerhalb SEPA-Zahlungsverkehrsraum
  3. innerhalb von 8 Wochen ohne Begründung

* Jeder Zahlungsempfänger, der SEPA-Lastschriften  von einem Zahlungspflichtigen einzieht, benötigt eine Gläubiger-Identifikationsnummer/ Gläubiger-ID (englisch: Creditor Identifier-Number, kurz CI).  Damit lässt sich der Zahlungsempfänger eindeutig identifizieren.

Übersicht zum SEPA-Geltungsraum:

SEPA-Staaten und Gebiete: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland (inkl. Alandinseln), Frankreich (inkl. Französisch Guayana, Guadeloupe, Martinique, Réunion,  St. Barthelemy, St. Martin, Saint-Pierre, Mayotte, Miquelon), Gibraltar, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal (inkl. Azoren, Madeira),  Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien (inkl. Ceuta und Melilla, Kanaren), Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien (inkl. ab 01.05.2016 Guernsey, Isle of Man, Jersey) und Nordirland, Zypern.

Gibt es in bestimmten Ländern Sonderregeln für SEPA-Überweisungen?

Für die Schweiz, Monaco, San Marino, St. Pierre und Miquellon gilt die sog. Preisregulierung der EU-Preisverordnung nicht. Das bedeutet, es fallen die Preise für eine Auslandsüberweisung an, diese können Sie unserem Preis- und Leistungsverzeichnis entnehmen.

Wie überweise ich via SEPA Beträge die nicht in Euro angegeben sind?

Eine Auftragserteilung als SEPA-Überweisung ist nur in Euro möglich. Bei einer Zahlung in z.B. Kronen müssen Sie den Auftrag als Auslandsüberweisung erteilen. Die hier anfallenden Kosten entnehmen Sie bitte dem Preis- und Leistungsverzeichnis.

Sind mit SEPA-Überweisungen Preise verbunden, die von denen für Inlandsüberweisungen abweichen?

Die Kosten einer SEPA-Überweisung innerhalb der EU/EWR entsprechen denen einer Inlandsüberweisung und hängen von dem Kanal der Auftragserteilung (per Beleg, über Telefonbanking oder HVB Direct B@nking) und dem mit Ihnen vereinbarten Preismodell ab.

Welche Vorteile ergeben sich für Privatkunden durch SEPA?

Durch die neuen SEPA-Produkte wurden die bisherigen nationalen Überweisungen und Lastschriften nach einer Übergangszeit in den Ländern der Eurozone abgelöst. Ein Zahlungsverkehrskonto für Europa ist ein realistisches Szenario. Zusammengefasst bedeutet das:

  • Ein Format für Zahlungen innerhalb Europas - damit sind bargeldlose grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb Europas genauso einfach und sicher wie im Inlandszahlungsverkehr.
  • Einheitlicher Rechtsrahmen für den Zahlungsverkehr innerhalb des SEPA-Raums.
  • Bessere Liquiditätsplanung durch festgelegte Ausführungsfristen (bei der Überweisung) und Fälligkeiten (bei der Lastschrift).
  • Durch die Vorabinformation wissen Sie, wann die Lastschrift mit welchem Betrag belastet wird.
  • Mehr Transparenz bei Lastschriftbelastungen durch die eindeutigen Mandatsnummern und Gläubiger-Identifiationsnummern.
  • Mehr Sicherheit durch Sperren einzelner Lastschriften oder bestimmter Gläubiger.

Welche SEPA-Produkte gibt es?

Durch die Standardisierung im europäischen Zahlungsverkehr werden folgende Produkte angeboten: die SEPA-Überweisung, die SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlungen. Die SEPA-Lastschrift gibt es in zwei Ausprägungen: als SEPA-Basislastschrift (Direct Debit Core) und als SEPA-Firmenlastschrift.

Wo finde ich meine IBAN und BIC?

Ihre IBAN und BIC finden Sie immer auf Ihrem Kontoauszug, auf allen neu ausgegebenen HVB ecKarten sowie im HVB Direct B@nking oder nutzen Sie unseren IBAN-/BIC-Rechner für Konten der UniCredit Bank AG.

Kann ich einen ausländischen Zahlungsempfänger aus einem SEPA-Teilnehmerland für eine SEPA-Lastschrift autorisieren, sodass der Betrag von meinem Konto eingezogen wird?

Ja, Sie können mit Ihrem Konto bei uns Ihren kompletten europäischen Zahlungsverkehr abwickeln. Ganz gleich, ob Sie einen Betrag überweisen möchten oder dieser ganz einfach und bequem von Ihrem Konto eingezogen wird.

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