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Sicherheit von Einlagen und depotverwahrten Wertpapieren

Mit dieser Zusammenfassung wollen wir unsere Kunden über die Regelungen zur Sicherheit ihrer Einlagen bei der UniCredit Bank AG (nachfolgend HypoVereinsbank) und ihrer bei der HypoVereinsbank verwahrten Wertpapiere informieren.

1. Einlagensicherung

Die Einlagen von Kunden der HypoVereinsbank werden durch folgende zwei Einlagensicherungssysteme geschützt:

  • die gesetzliche Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH gemäß dem neuen Einlagensicherungssgesetz (EinSiG) und
  • die freiwillige Sicherung des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

Die gesetzliche Einlagensicherung nach dem neuen Einlagensicherungsgesetz (EinSiG)

Die HypoVereinsbank ist im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung unverändert der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) angeschlossen. Die Kunden werden daher im Falle eines Entschädigungsfalles von der EdB entschädigt.

Die gesetzliche Einlagensicherung wird seit dem 3.7.2015 durch das EinSiG geregelt.

Es gelten daher nun folgende Regelungen:

  • Sicherungsgrenze:
    Unverändert beträgt die Sicherungsobergrenze für Kundeneinlagen grundsätzlich EUR 100.000,-. In besonderen Fällen sind Einlagen für eine Dauer von sechs Monaten ab Einzahlung des Betrages bis zu EUR 500.000,- gesichert und zwar insbesondere bei Geldern aus dem Immobilienverkauf einer privat genutzten Immobilie sowie Guthaben im Zusammenhang mit besonderen Lebensereignissen (z.B. Heirat, Scheidung, Renteneintritt, Ruhestand, Kündigung, Entlassung, Geburt, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Invalidität, Behinderung, Tod).
    Mehrere Einlagen bei der HypoVereinsbank werden addiert und die Gesamtsumme unterliegt der Obergrenze von EUR 100.000,-.
  • Gemeinschaftskonten
    Bei Gemeinschaftskonten gilt die Sicherungsgrenze von EUR 100.000,- für jeden Einleger.
  • Geschützte Einlagen
    Wie bisher werden Guthaben auf allen Arten von Konten gesichert. Mit dem EinSiG erweitert sich der Schutzumfang, da nun auch Fremdwährungskonten dem Schutz unterfallen. Die Entschädigung wird jedoch in Euro erfolgen.
  • Geschützte Einleger
    Geschützt werden unverändert alle Privatpersonen. Darüber hinaus werden nun auch alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe geschützt. Nicht geschützt werden weiterhin institutionelle Einleger, wie z.B. Kreditinstitute, Finanzinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensions- und Rentenfonds sowie staatliche Stellen.
  • Entschädigung
    Das Entschädigungsverfahren wird einfacher und schneller: Einleger müssen nun keinen Antrag auf Entschädigung mehr stellen. Die Frist für die Auszahlung beträgt ab dem 1. Juni 2016 nur noch 7 Arbeitstage (bis dahin unverändert 20 Arbeitstage).
  • Informationsrechte der Einleger:
    Die Einleger erhalten weitergehende Informationen. Jeder Einleger wird auf seinen Kontoauszügen informiert, ob seine Einlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind. Zusätzlich erhält der Einleger jährlich einen Informationsbogen, der ihn über den Schutz seiner Einlagen und die zuständige Sicherungseinrichtung informiert.

Freiwillige Einlagensicherung durch den Einlagensicherungsfonds

Die HypoVereinsbank ist darüber hinaus Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Dieser schützt alle Verbindlichkeiten von Kunden (ausgenommen sind insbesondere Kreditinstitute), die in der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" auszuweisen sind. Hierzu gehören Sicht-, Termin- und Spareinlagen sowie auf den Namen des Einlegers lautende Sparbriefe.

Die Sicherungsgrenze beträgt seit dem 1. Januar 2015 20% der maßgeblichen Eigenmittel im Sinne von Art. 72 CRR (Capital Requirements Regulation - Verordnung (EU) Nr. 575/2013) der jeweiligen Bank. Die aktuelle Sicherungsgrenze für die Einlagen bei der HypoVereinsbank können bei dem Kundenbetreuer erfragt werden.

Die Sicherungsgrenze von 20% des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank gilt bis zum 31. Dezember 2019; sie wird dann weiter stufenweise herabgesetzt und damit ab dem 1.Januar 2020 15% und ab dem 1. Januar 2025 8,75% des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank betragen. Für Einlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 begründet wurden, gilt die Sicherungsgrenze von 30% des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank bis zur Fälligkeit oder bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin.

Weitere Informationen zum Einlagensicherungsfonds sind auch über den Bundesverband deutscher Banken e.V., Burgstraße 28, 10178 Berlin oder über das Internet unter www.bdb.de zu erhalten. Insbesondere detaillierte Informationen zum Umfang der Einlagensicherung können § 6 des Statuts des Einlagensicherungsfonds sowie den "Fragen und Antworten" auf der Internetseite des Einlagensicherungsfonds (www.bankenverband.de/service/einlagensicherung/faq-einlagensicherung) entnommen werden. 

Weitere Einzelheiten zur Einlagensicherung sind auch in Nr. 20 unserer AGB enthalten.

Nicht geschützte Forderungen

Von beiden Einlagensicherungssystemen nicht geschützt sind Inhaberschuldverschreibungen und andere Inhaberpapiere der Bank.


2. Sicherung von (depotverwahrten) Wertpapieren

Wertpapiere sind keine Einlagen. Im Depot verwahrte Aktien, Fondsanteile, Inhaberschuldverschreibungen (z. B. Anleihen, Zertifikate) und andere Inhaberpapiere (z. B. Optionsscheine, Genussscheine) werden daher von den Einlagensicherungssystemen nicht geschützt.

Als Einlage geschützt werden jedoch beispielsweise Verkaufserlöse aus der Veräußerung von Wertpapieren, die dem Konto des Kunden gutgeschrieben wurden.

Wertpapiere werden von der (Depot-)Bank treuhänderisch für den Kunden verwahrt und verbleiben im Eigentum des Kunden. Die Kunden können jederzeit die Herausgabe der Wertpapiere verlangen. Ihre Rechtsstellung im Hinblick auf die verwahrten Wertpapiere ist damit von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Depotbank unabhängig. Eine Sicherung ist deswegen grundsätzlich nicht erforderlich. 

Trotzdem regelt das neue Anlegerentschädigungsgesetz den Fall, dass eine Bank pflichtwidrig außer Stande ist, die Wertpapiere zurückzugeben, wie folgt: es besteht neben der Haftung der Bank im Entschädigungsfall ein Entschädigungsanspruch gegen die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Der Anspruch gegen die Entschädigungseinrichtung ist der Höhe nach begrenzt auf 90% des Wertes dieser Wertpapiere, maximal jedoch auf den Gegenwert von EUR 20.000.

Der Wert der Wertpapiere ist abhängig von der Bonität des jeweiligen Emittenten (Herausgebers).

Bei Pfandbriefen (Hypotheken-Pfandbriefen und öffentlichen Pfandbriefen) steht neben der Bonität des Emittenten (Herausgebers) zusätzlich eine Deckungsmasse als Sicherheit zur Verfügung. Wegen ihres geringen Ausfallrisikos sind Pfandbriefe per Gesetz mündelsicher und deckungsstockfähig.

Eine Aussage über die Bonität geben Ratings. Diese werden von unabhängigen Agenturen ermittelt und regelmäßig überprüft. Die aktuellen Ratings der HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG) bzw. ihrer Emissionen finden Sie hier: https://investors.hypovereinsbank.de/cms/german/investorrelations/ratings/index.jsp


Hinweis

Diese Information ist lediglich eine zusammenfassende Kurzdarstellung. Sie stellt keine Beratung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr.


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