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Sichern Sie Ihr Vermögen über Generationen hinweg.

Es ist einfach beruhigend, seine Angelegenheiten strategisch und persönlich zufriedenstellend geregelt zu wissen. Lassen Sie uns gemeinsam die wirtschaftlichen Möglichkeiten Ihrer Vermögensnachfolge analysieren. Wir machen Ihnen auf dieser Basis fundierte Vorschläge, die Sie nicht nur mental entlasten, sondern Ihren Angehörigen, Teilhabern etc. auch konkrete finanzielle Vorteile bringen können.

Folgende Fragen sollten geklärt werden:

  • Woraus besteht mein Vermögen?
  • Wer soll was erhalten?
  • Was ist der optimale Weg zu diesem Ziel?

 

Wir bieten kompetente Hilfe, um Klarheit für die Zukunft zu schaffen. Viele Bundesbürger haben keine letztwillige Verfügung getroffen, obwohl der Handlungsbedarf durchaus erkannt wird. Denn im Todesfall möchte jeder geregelte juristische und wirtschaftliche Verhältnisse hinterlassen.


Lesen Sie mehr in unserem Dossier Erben & Vererben.



Die gesetzliche Erbfolge - immer dann, falls kein Testament vorliegt.

Detaillierte testamentarische Regelungen sind allemal besser geeignet, den eigenen Willen nach seinem Tod umzusetzen, als die gesetzlichen Regelungen des Erbrechts. Sind gar keine gesetzlichen Erben vorhanden, fällt das Erbe sogar an den Staat. Auch in Bezug auf die Erbschaftssteuer lassen sich steueroptimierte Ergebnisse dadurch erzielen, dass man ggf. schon zu Lebzeiten, den Vermögensübergang strukturiert.

Die Ordnung der Erbfolgen


Die gewillkürte Erbfolge - der Wille des Erblassers zählt.

Der Mensch ist frei, seine Verhältnisse zu regeln, wie er will. Dieser Grundsatz der Privatautonomie gilt auch im Erbrecht. Die Testierfreiheit bedeutet, dass der Erblasser frei bestimmen kann, wie er sein Vermögen zu vererben gedenkt. Diesen Willen legt er in seinem Testament nieder. Der im Testament niedergelegte letzte Wille kann vom Erblasser jederzeit widerrufen oder abgeändert werden. Das Gesetz sieht verschieden Formen des Testamentes vor:

Beispiel für ein einfaches Testament:

Ich, der Kaufmann Martin Maier aus Maierhausen, setze meinen Sohn Franz als meinen alleinigen Erben ein. Das Erbe soll mit folgenden Vermächtnissen belastet sein:

  1. Mein Patenkind Karl-Heinz erhält lebenslangen Nießbrauch an der Eigentumswohnung in Maierhausen Nr. 13.
  2. Mein Sohn Franz hat meine Mutter Johanna standesgemäß bis zu ihrem Lebensende zu unterhalten. Dies bedeutet, dass er ihr aus dem Erbe ihre monatliche Rente bis auf 2.000 EUR auffüllt.
  3. Meiner Nichte Annemarie ist ein Betrag von 10.000 EUR zu zahlen. Dieses Vermächtnis wird erst fällig mit ihrer Volljährigkeit.

 

Bespiel für ein Berliner Testament:

Wir, die Eheleute Hans und Hanna Huber, geb. Maier, wohnhaft in Huberhausen, setzen uns hiermit gegenseitig als alleinige Erben ein. Nach dem Tode desjenigen, der von uns am längsten lebt, sollen unsere Kinder Tom und Tina zu gleichen Teilen Erben sein. Für den Fall, dass eines unserer Kinder nach dem Tode des Erstverstorbenen von dem anderen Elternteil seinen Pflichtteil verlangt, soll es auch nach dem Tod des zweiten Elternteils nur seinen Pflichtteil erhalten.

Huberhausen, den 1. Januar 2014 Hans Huber Hanna Huber

 

Beispiele für ein einfaches Testament und ein Berliner Testament:


Das verlangt der Staat: Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Schenkungen sind steuerlich dem Erbfall weitgehend gleichgestellt. Das Erbschaftssteuerrecht umfasst nicht nur den Anfall eines Erbes, sondern auch die Zuwendung eines Vermächtnisses oder den geltend gemachten Pflichtteilsanspruch.

Die Erbschaftsteuer ist umso höher, je weiter verwandtschaftlich entfernt der Erbe vom Erblasser und je höher der steuerliche Wert des zu übertragenden Vermögens ist. Je nach Verwandtschaftsverhältnis ergeben sich zudem verschiedene Freibeträge. Die Erbschaftsteuer errechnet sich im konkreten Fall nach folgender Formel: Erbschaftsteuerwert (abzüglich der Freibeträge) x Steuersatz.

Die Steuerklassen

Ein Erbe oder ein Beschenkter muss zunächst in die richtige Steuerklasse eingereiht werden.

Steuerklasse I
Ehe- und Lebenspartner, Kinder, Stiefkinder und deren Nachkommen; im Erbfall die Eltern und Großeltern und nicht verwandte Betriebsnachfolger (im Rahmen besonderer gesetzlicher Vorschriften)

Steuerklasse II
Eltern und Großeltern bei Schenkung; Geschwister, deren Kinder; Stiefeltern, Schwiegertöchter und
-söhne; Schwiegereltern sowie geschiedene Ehepartner und Lebenspartner einer aufgehobenen
Lebenspartnerschaft

Steuerklasse III
Alle anderen, die etwas geerbt oder geschenkt bekommen haben und nicht in die Steuerklasse I
oder II eingereiht werden können, beispielsweise Lebensgefährten.



Vererben ohne Grenzen? Erbfälle mit Auslandsberührung.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ausländisches Erbrecht auf inländische Regelungen stößt, sowie bei unternehmerischem Vermögen und Immobilienvermögen. Vor allem für Bürger, die in einem anderen Land leben als dem, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Zu beachten ist hier die seit 17. August 2015 geltende Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO). Die Verordnung ist auch auf Testamente anwendbar, die vor dem 17. August 2015 errichtet wurden. Daher sollte geprüft werden, ob aufgrund der neuen Rechtslage Anpassungsbedarf besteht.

  • Sie besitzen Vermögen im Ausland.
  • Sie leben oder halten sich häufig im Ausland auf.
  • Sie leben in Deutschland und sind ausländische(r) Staatsangehörige(r).
  • Sie haben bereits vor dem 17. August 2015 eine Verfügung von Todes wegen errichtet und es liegt bzw. wird zukünftig ein Sachverhalt mit Auslandsberührung vorliegen.
  • Sie verfügen über keine speziellen Nachlassvollmachten.


Vollmacht und Verfügung

Neben der Vorsorge für den Todesfall sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, dass auch schon zu Lebzeiten Fälle eintreten können, die Vorkehrungen erfordern. Der schwere Verkehrsunfall, die plötzliche ernsthafte Erkrankung - die Ereignisse, die einem unter Umständen die Fähigkeit zur Selbstbestimmung nehmen können, sind vielfältig. Ehe die gesetzlichen Regelungen zur Bestimmung eines Betreuers greifen, sollte jeder selbst Vorsorge treffen.

HypoVereinsbank Private Banking stellt verschiedene auf den speziellen Fall zugeschnittene Vollmachten für den Bankverkehr zur Verfügung:

  • eine Verfügung über Bankkonten
  • eine Vorsorge- und Generalvollmacht
  • eine Betreuungs- oder Patientenverfügung


Beispiel für eine Vorsorge- und Generalvollmacht

Ich, (Name, Geburtsdatum und Adresse), bevollmächtige hiermit (Name, Geburtsdatum, Adresse),
mich in allen persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten zu vertreten, soweit eine Vertretung gesetzlich zulässig ist. Der Bevollmächtigte kann diese Vollmacht für vermögensrechtliche Angelegenheiten ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen. In persönlichen Angelegenheiten ist die Vollmacht hingegen nicht übertragbar. Von den Beschränkungen des § 181 BGB für In-sich- oder Mehrvertretungsgeschäfte ist der Bevollmächtigte befreit. Diese Vollmacht gilt auch für den Fall, dass ich aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ganz oder teilweise nicht mehr in der Lage bin, meine Angelegenheiten selbst zu besorgen.

Vorstehende Vollmacht ist im Außenverhältnis unbeschränkt erteilt. Im Innenverhältnis wird sie dahingehend eingeschränkt, dass von ihr nur für den Fall meiner Betreuungsbedürftigkeit im Sinne des § 1896 BGB oder mit meinem Einverständnis Gebrauch gemacht werden darf. Hinsichtlich der vermögensrechtlichen Angelegenheiten gilt die Vollmacht auch über meinen Tod hinaus.

Ort, Datum, Unterschrift

 



Nachfolgeplanung aus Vermögenssicht

Unabhängig davon, ob bereits eine letztwillige Verfügung vorhanden ist oder nicht - wir analysieren die wirtschaftlichen Auswirkungen eines hypothetischen Erbfalls in Ihrer Familie zum heutigen Zeitpunkt. Sie erhalten beispielsweise Informationen zu folgenden Punkten:

  • Gegenüberstellung Erbfalllasten - Erbfallliquidität
  • Vermögenskontinuität
  • Teilbarkeit des Nachlasses
  • Reale Erbquoten
  • Versorgung des Ehe-/Lebenspartners
  • Versorgung weiterer Hinterbliebener

Die Analyse umfasst rechtliche Gesichtspunkte nur insoweit, als sie als Grundlage für unsere Hauptleistung, die Vermögensplanung, relevant sind. Weitergehende, insbesondere gestaltende Rechtsdienstleistungen, sind nicht Gegenstand der Analyse. Deren Ergebnisse können aber auf Wunsch in einen gemeinsamen Beratungsprozess mit Ihrem rechtlichen und steuerlichen Berater einfließen.


 

Lösungen für das Vererben von Immobilien zu finden, ist komplexer als man glaubt. Wer weiß, worauf zu achten ist, kann seinen Nachkommen eine Menge Ärger und viel Geld ersparen.


Lesen Sie mehr in unserem Dossier Vermögensnachfolge.


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