Energie und erneuerbare Energien

Branchenlösung für Erneuerbare Energien

Energiewende - und dann?

 


Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • eine der führenden Banken im Bereich Erneuerbare Energien
  • Spezialisten mit umfangreichen Branchenkenntnissen
  • innovative Lösungen für Ihre Finanzierungsfragen
  • Finanzierung jeder Art von umweltfreundlichen Technologien

Brancheninformationen für Sie.

Mit neuer Energie in die Zukunft!

Die Energiewirtschaft ist eine Wachstumsbranche für deutsche Unternehmen.

Erneuerbare Energien sind die Energieversorgung der Zukunft. Nicht nur in der Stromversorgung, sondern auch in den Bereichen der Biokraftstoffe und der Wärmegewinnung sind sie bereits jetzt unverzichtbar. In wenigen Jahren werden sie bis zu 20% zum Bruttostromverbrauch und bis zu 8% zum Wärmeverbrauch beitragen. Als eine der führenden Banken im Bereich Erneuerbare Energien verfügt die HypoVereinsbank hier über langjährige Erfahrung (seit Ende der 80er Jahre) und ein breites Wissen. Durch den intensiven Dialog unserer Experten und deren langjährige Erfahrung im Bereich Erneuerbare Energien stehen Ihnen unsere Spezialisten als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung: Wenn Ihr Unternehmen für die Finanzierung von Projekten in Wind-, Solarenergie oder anderen umweltfreundlichen Technologien einen Ansprechpartner sucht, steht Ihnen unser kompetentes Expertenteam zur Verfügung.
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Konsequenzen der Energiewende

Know-how aus einer Branchenstudie

Studie - Konsequenzen der Energiewende Juni 2012

Die HypoVereinsbank hat gemeinsam mit dem HWWI-Institut eine Studie zu den Konsequenzen der Energiewende erstellt. Im Mittelpunkt stehen die Schwierigkeiten, die beschlossene Energiewende im geplanten Zeitrahmen wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen.

1. Die Energiewende ist ein nationales Großprojekt

Für die Energiewende fehlt noch ein Masterplan mit einer engen Vernetzung der zentralen und regionalen Strategien, der Angebots- mit der Nachfrageseite, der konventionellen Energien mit den Erneuerbaren Energien, sowie der privaten und der staatlichen Leistungen. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert ferner eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Derzeit bestehen erhebliche Diskrepanzen zwischen öffentlicher Wahrnehmung und den Realitäten der Energiewende."

2. Aktive Nachfragesteuerung ist kaum möglich

In den Szenarien zur Energiewende wird mit einem Rückgang der Stromnachfrage um 10 % bis zum Jahr 2020 und um 25 % bis zum Jahr 2050 gerechnet. Diese Annahmen sind sehr optimistisch. Mit einer deutlichen Abnahme der Nachfrage ist nur bei starken Preissteigerungen zu rechnen. Dies würde für Private und Unternehmen eine erhebliche Belastung darstellen und in der Industrie Standortverlagerungen provozieren.

3. Der Ausbau des Stromangebots ist deutlich im Verzug

Heute sind knapp 1 Prozent der für 2030 geplanten Offshore Windenergie realisiert. Damit ist der kommunizierte Zeitplan stark gefährdet. Die Folge können erhebliche Mehrkosten für Brückenlösungen, z.B. konventionelle Kraftwerke als Ersatz für Kernkraft, und für zusätzliche Gaskraftwerke zur Vermeidung von Blackouts sein. Unklar ist, ob sich diese Investitionen bei einem Einspeisevorrang Erneuerbarer Energien lohnen.

4. Deutschland wird 10 Prozent seines Stroms importieren

Wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter so langsam erfolgt, wird Deutschland von einem Stromexporteur zu einem Importeur. Dann werden ausländische statt heimische Kern- und Kohlekraftwerke genutzt.

5. Der Ausbau der Netze wird zu einem zentralen Engpass

Der Ausbau der Netze und der Erneuerbaren Energien ist stärker zu synchronisieren. Es wurden erst etwas mehr als ein Zehntel der geplanten Neubautrassen fertiggestellt. Der Netzbedarf wird aber noch steigen.

6. Ausreichende Speicherkapazitäten sind noch nicht in Sicht

Für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende sind deutlich mehr Energiespeicher erforderlich. Die Ausbaukapazitäten der Pumpspeicherkraftwerke sind äußerst begrenzt. Deshalb sind erhebliche Anstrengungen in Forschung und Entwicklung von neuen Technologien notwendig. Damit dies geschieht, müssten hier finanzielle Anreize gesetzt werden.

7. Smart Grid wird erst mittelfristig Angebot und Nachfrage substanziell puffern können

Smart Grids sind notwendig, um Schwankungen auf der Angebotsseite durch Anpassungen auf der Nachfrageseite auszugleichen. Bei der privaten Nachfrage wird dies nur mittelfristig möglich sein. Im Gegensatz dazu können energieintensive Unternehmen bereits heute ihren Energieverbrauch steuern und sich damit ein neues Geschäftsmodell erschließen.

8. Gewinner und Verlierer der Energiewende

Gewinner sind Unternehmen die von Investitionen in neue Anlagen und in die Netzinfrastruktur profitieren. Dazu gehören Anlagenbauer und auch Unternehmen der Bauwirtschaft und des Handwerks. Insbesondere kleinere Energieversorger können von der Förderung der Erneuerbaren Energien profitieren. Zu den potentiellen Verlierern zählt die energieintensive Industrie. Es ist deshalb eine (partielle) Freistellung dieser Industrie von Kostenbelastungen zu erwarten, was Mehrbelastungen für andere Branchen und insbesondere privaten Haushalte bedeutet.

9. Kosten erfordern eine konsequentere Umsteuerung der Mittel

Von den Kosten der Energiewende bis zum Jahr 2030 entfallen 250 Mrd. Euro auf die Förderung der Erneuerbaren Energien und 85 Mrd. auf zusätzliche Investitionen. Gemessen an den Steuerungseffekten sind die Kosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu hoch. Eine wesentlich konsequentere Umsteuerung der Mittel ist erforderlich.

Sie können die Studie über Ihren Kundenbetreuer beziehen oder hier downloaden.

Broschüre Energiewende

 

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