Wie Unternehmen digitale Innovationen schaffen.

Nachgefragt: Wie Mittelständler digitale Innovation schaffen.

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:
Sie wissen, dass Sie Ihr Geschäft fit für die digitale Zukunft machen müssen? Sie wissen aber nicht, wo Sie konkret anfangen sollen? Dann können Sie hier von Unternehmern lernen, die bereits erfolgreich Teile ihres Geschäfts digitalisiert haben.

Die Digitalisierung bietet Unternehmen viele Chancen, doch es lauern auch Risiken. Welche Aktivitäten und Strategien werden in puncto digitale Innovationen von Mittelständlern verfolgt? Antworten darauf liefert die von der HVB geförderte Studie „Digitale Innovation im Mittelstand“ des Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG). Im Video-Interview geben Unternehmer Einblicke in ihre zukunftsweisenden Digitalprojekte.

Digitale Produkte und Dienstleistungen prägen immer mehr Bereiche unseres Lebens. Gleichzeitig stellt der epochale technologische Wandel vor allem mittelständische Unternehmen hierzulande vor große Herausforderungen: Das Tempo der Innovation wird immer höher, gleichzeitig kann das Versäumen neuer Entwicklungen schneller als früher die Existenz von lange erfolgreichen Geschäftsmodellen bedrohen. Gerade für Mittelständler stellt sich daher die Frage, wie man seine Innovationsnische zwischen aggressiven Start-ups und den Großkonzernen mit ihren finanziell üppig ausgestatteten Entwicklungsabteilungen finden kann.

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Was für unterschiedliche Herangehensweisen gibt es also – und wie sehen konkrete Erfolgsbeispiele aus? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, haben Prof. Dr. Martin Wrobel und Prof. Dr. Alexander Nicolai aus dem Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und von Sirius Minds die Studie „Digitale Innovation im Mittelstand“ aufgelegt. Dabei werden ausgewählte Unternehmen und ihre Digitalisierungsaktivitäten analysiert. Das Projekt wird vom HIIG in Zusammenarbeit mit Sirius Minds durchgeführt und von der HypoVereinsbank gefördert. In Video-Interviews für die HVB Dossiers berichten beteiligte Unternehmer davon, wie sie erfolgreich Teile ihres Geschäfts digitalisiert haben.

Studie "Digitale Innovation im Mittelstand"

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„Viele Unternehmen müssen sich mit Blick auf die Digitalisierung neu aufstellen und in Innovationen investieren.“

Markus Beumer, Vorstandsmitglied der HypoVereinsbank und verantwortlich für das Firmenkundengeschäft: „Digitalisierungsprojekte kosten aber nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Umso wichtiger ist es, eine solide Finanzierung sicherzustellen. Hierbei sind zunehmend auch Fremdfinanzierungen wie klassische Bank- sowie Förderkredite und Finanzierungen über den Kapitalmarkt erforderlich, um im digitalen Wettbewerb bestehen zu können und den damit steigenden Investitionsbedarf zu decken.“

Echte Unternehmer, echte Erfolge.

Wir wollten es genau wissen und haben Mittelständler vor die Kamera gebeten, die bereits erfolgreich Digitalisierungsprojekte realisiert haben.

Warum haben sie es gemacht? Wie haben sie es umgesetzt? Und vor allem: Was haben sie daraus gelernt? Die Antworten finden Sie in unserer Video-Galerie, die sukzessive erweitert wird.

 

BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH

Die BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH ist der weltweit führende Anbieter von Wellpappenanlagen – von der Entwicklung und Produktion bis hin zur Installation und Wartung. Um die Produktivität ihrer Kunden zu steigern, hat BHS Corrugated eine Plattform für Datenströme zwischen Maschinen entwickelt. Die sogenannte „Industrial Internet of Things (IIoT)“-Plattform bezieht im Sekundentakt Daten aus den Maschinen der BHS Corrugated und stellt sie in der Cloud bereit. So können Störfälle, aber auch Produktions-Potentiale schnell erkannt werden. Das steigert die Effizienz von Entscheidungsfindungen – nicht nur in Wellpappenanlagen, sondern im gesamten Werk. Für die Entwicklung schuf BHS Corrugated ein eigenes „Corporate Startup“. Details zu diesem Projekt verrät Chief Digital Officer Dr. Christian Schieder im Video-Interview.

Chief Digital Officer Dr. Christian Schieder im Video-Interview
Weitere spannende Video-Interviews von Unternehmern:
NWZ Gruppe
Digitales Innovationen

Seit 1946 ist die NWZ Gruppe mit der Nordwest-Zeitung fest in Niedersachsen etabliert. Doch ohne digitale Angebote geht es nicht mehr – das gilt auch für den Anzeigenteil. Aus der Idee, die sogenannten Familienanzeigen online zur Verfügung zu stellen, entstand in Kooperation mit Start-ups eine White-Label-Lösung, die inzwischen viele weitere Verlage nutzen. Doch am Anfang stand ein mentaler Kulturwandel: Alteingesessene Mitarbeiter, die stets nur mit gedruckten Produkten gearbeitet haben, mussten für die Bedeutung der Digitalsparte sensibilisiert werden. Nachdem diese Hürde überwunden war, entstand ein Projekt, dessen Erfolg für sich spricht. Monatlich 50.000 Anzeigen aus über 570 Tages- und Wochenzeitungstiteln schaffen in sieben Ländern über die Anzeigenschaltung von VRS den Sprung ins Netz. Details verrät Senior Investmentmanager Dr. Christian Horneber im Video-Interview.

Stoll Gruppe
Geschäftsführer Markus Stoll im Video-Interview
Geschäftsführer Markus Stoll im Video-Interview

Die Stoll Gruppe entwickelt seit über 50 Jahren Projektlösungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Automation, Schaltanlagenbau und Energietechnik. Um diese Dienstleistungen noch effizienter anzubieten und umzusetzen, hat Stoll die projekt- und prozessgeführte Organisation (PPO) eingeführt. Ziel der Initiative: ein Gleichgewicht zwischen Prozess-Stabilität und -Flexibilität. Das Ergebnis ist eine digitale Arbeitsplattform, ein internes Wiki. Die wichtigste Neuerung ist dabei der Umgang mit Informationen: Mitarbeiter haben jederzeit Zugriff auf alle Informationen. Besonders bei immer komplexeren, häufig interdisziplinären Projekten führte das zu mehr Effizienz bei Prozessabläufen, einer höheren Kundenzufriedenheit und sogar einem Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur. Details zu dieser Initiative verrät Geschäftsführer Markus Stoll im Video-Interview.

Beumer Group
Christopher Kirsch, Teamleiter Beumer Group Evolution, im Video-Interview
Christopher Kirsch, Teamleiter Beumer Group Evolution, im Video-Interview

Mit Smart Glasses den Kundendienst verbessern: Die Beumer Group aus Ostwestfalen ist ein international führender Hersteller von Intralogistiksystemen. Mit 4.200 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von etwa 770 Millionen Euro. Im Rahmen der Digitalisierung gründete man bislang zwei Start-ups, darunter die BG.Evolution, mit deren Hilfe sogenannte Smart Glasses im Customer Support eingeführt wurden. Der Kunde trägt während der Problembeschreibung die bereitgestellte Augmented-Reality-Brille, der Mitarbeiter im Kundendienst ist „live dabei“: Verbal geschilderte Störungen werden visuell untermauert oder fehlendes Fachwisssen minimiert. Details zu diesem Projekt verrät Christopher Kirsch, Teamleiter Beumer Group Evolution, im Video-Interview.

emz Hanauer
CEO Thomas Hanauer im Video-Interview
CEO Thomas Hanauer im Video-Interview

Digitales Smart City Konzept zur Müllvermeidung: emz Hanauer ist ein seit 70 Jahren erfolgreiches Familienunternehmen mit Sitz im oberpfälzischen Nabburg. Über 1000 Mitarbeiter weltweit entwickeln und produzieren für emz Komponenten, Baugruppen und Komplettsysteme im Schnittbereich von Sensorik, Elektronik und Mechanik. Einsatz finden diese Produkte unter anderem in Geschirrspülern, Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken. Vor allem in den Feldern Haustechnik (Smart Home) und Entsorgungstechnik (Smart City) arbeitet emz Hanauer an den Trendthemen Digitalisierung und Internet der Dinge. Details zu einem konkreten Projekt verrät CEO Thomas Hanauer im Video-Interview.

Interviews: Industrial Internet of Things | Digitale Innovation im Mittelstand.

Dieses Fallbeispiel erscheint im Rahmen der Studie "Digitale Innovation im Mittelstand", durchgeführt vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und Sirius Minds.

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