FCB Internationalisierung

Chancen der US-Märkte nutzen wie der FC Bayern München.

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:
Nach wie vor zählen die USA zu den wichtigsten Exportmärkten für deutsche Unternehmen – vor allem für die Automobil-Branche und den Handel mit Konsumgütern. Worauf Sie bei Ihrem Einstieg in den US-Markt achten sollten.

Trotz politischer Unwuchten gilt: Made in Germany überzeugt in den USA. Mit der richtigen Vorbereitung können Mittelständler ihre Chancen jenseits des Atlantiks nutzen. Auch der FC Bayern München hat das Potenzial der US-Märkte erkannt – und tourt 2019 zum 4. Mal durch die Vereinigten Staaten.

Offensive liegt dem FC Bayern München. Auch wirtschaftlich bewegt sich der deutsche Rekordmeister steil auf Expansionskurs. „Wir haben in den USA schätzungsweise 82 Millionen Fußballfans, von denen sich rund 27 Millionen zum FC Bayern München bekennen oder sich potenziell für uns begeistern können“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. Ein großer Markt, den der deutsche Rekordmeister für sich erschließen will.

Aus diesem Grund reist man in diesem Jahr zum vierten Mal nach 2014, 2016 und 2018 über den Atlantik, um im Rahmen der Audi Summer Tour den US-Fans die Chance zu geben, ihre Mannschaft live zu erleben. Drei Freundschaftsspiele gegen hochkarätige Gegner bilden die Höhepunkte der Reise: am 17. Juli in Los Angeles gegen Arsenal London, am 20. Juli in Houston gegen Real Madrid und am 23. Juli gegen AC Milan in Kansas City.

Die Leidenschaft für Sport ist Teil der amerikanischen Kultur, Profifußball steht bei den Amerikanern hoch im Kurs. Eine Gallup-Umfrage zeigt sogar, dass Fußball schon bald Baseball als drittbeliebteste Sportart in den Staaten ablösen dürfte. Deshalb erhöht der FC Bayern München seine Präsenz im US-Markt stetig. Bereits vor fünf Jahren eröffnete der Club eine Niederlassung in New York. So können die Bayern mit ihren Fans direkt in Verbindung treten und die Kommunikation sowie die Aktivitäten passgenau auf den US-Markt ausrichten.

Marketingtour statt Sommerpause.
FC Bayern München Summer Tour 2018

Hunderte Fanclubs weltweit, Büros in Asien und Nordamerika, zahlreiche Medienkooperationen: Der FC Bayern München ist eine globale Marke. Die Audi Summer Tour soll den Fußball über Europa hinaus populärer machen und führte bisher jährlich entweder in die USA oder nach China.

Basis für Einnahmen und Umsatzwachstum.

Hintergrund: Mit der Globalisierung steigen die Weltaktivitäten auch im Sport. Der Wettbewerbsdruck erhöht sich. Für die Münchener der Anlass, ihre Präsenz in den USA auszubauen und ihr Engagement zu erweitern. Das erklärte Ziel: die Basis für mehr Einnahmen und Umsatzwachstum zu schaffen. „Es ist lebenswichtig für uns, konkurrenzfähig zu bleiben. Nicht nur im Binnenmarkt, sondern auch auf der internationalen Bühne“, so Rummenigge.

FC Bayern Ausland
"Die Konsumenten in den USA sind neuen Ideen und Produkten gegenüber sehr aufgeschlossen.“
Francesco Salvatori
Head of Corporate & Investment Banking Americas, UniCredit New York
Marktchancen für den Mittelstand.

Wie der FC Bayern München erkennen immer mehr mittelständische Unternehmen Marktchancen in den USA. „Man findet hier ein sehr positives Marktumfeld für Waren, Dienstleistungen und Investitionen aus Deutschland“, sagt Francesco Salvatori, Head of Corporate & Investment Banking Americas, UniCredit New York. „Deutsche Unternehmen sind im Markt sehr angesehen. Dazu kommt, dass Konsumenten neuen Ideen und Produkten gegenüber sehr aufgeschlossen sind.“

Nach wie vor zählen die USA zu den wichtigsten Exportmärkten und ausländischen Investitionsstandorten für deutsche Unternehmer. Bezogen auf die Exporte haben die USA bereits 2015 Frankreich als wichtigstes Partnerland abgelöst.

Deutschlands wichtigste Exporte in die USA.

Bereits 2015 haben die USA Frankreich als größten Export-Partner Deutschlands abgelöst. Welches aber sind die wichtigsten deutschen Exportgüter in die Vereinigten Staaten?

FCB

Das kommt nicht von ungefähr: Die Rahmendaten für Geschäfte mit amerikanischen Firmen sind allgemein gut. Das Wirtschaftswachstum ist im 1. Quartal 2019 überraschend stark ausgefallen und bewegt sich mit rund 3,2 Prozent auf einem vergleichsweise ansehnlichen Niveau, nach 2,9 Prozent in 2018 und 2,2 Prozent in 2017. Die Arbeitslosenquote sinkt auf ein Rekordtief von 3,6 Prozent, dem niedrigsten Stand in den USA seit fast 50 Jahren. Die Inflationsrate sinkt auf 1,5 Prozent nach 1,9 Prozent im Jahr 2018.

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Starker Konsummarkt.

Zu den wesentlichen Wachstumsfaktoren zählt auch künftig der private Sektor. Von ihm kommen laut den Experten von Germany Trade & Invest (GTAI) positive Impulse für den deutschen Export. Die Möglichkeiten, Geld auszugeben, haben sich in den vergangenen Jahren für die amerikanische Bevölkerung deutlich verbessert. Dafür verantwortlich sind nicht zuletzt kürzlich umgesetzte Steuersenkungen, die die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte noch einmal kräftig anwachsen lassen.

„Der Konsummarkt ist ungebrochen stark. Und 300 Millionen shopping-freudige Verbraucher sind eine lohnende Zielgruppe“, sagt Harm Bandholz, US-Chefvolkswirt UniCredit Research. Davon profitiert insbesondere der Handel. Rund ein Drittel der deutschen Ausfuhren entfallen auf Kraftfahrzeuge und -teile, ein Fünftel auf Maschinen und chemische Erzeugnisse. Darüber hinaus sind Elektro-, Mess- und Regelungstechnik sowie elektronische Waren und Leistungen gefragt.

FCB in New York
Der FC Bayern München in New York.
Go West, FC Bayern München! In den USA wird der deutsche Rekordmeister auf Arsenal London, Real Madrid und AC Milan treffen. Doch die US-Tour hat auch einen unternehmerischen Aspekt. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, spricht in der New York Times über Internationalisierung und die Chancen, die der US-Markt bietet. Lesen Sie hier den ganzen Artikel über die AUDI Summer Tour aus 2018.

Beratung und Fachkenntnisse zählen.

Ob es um den Export von Waren in die USA geht oder um Investitionen vor Ort, zum Beispiel in den Aufbau eines Produktionsstandortes: Wer als global aufgestellter mittelständischer Unternehmer die Chancen der USA ausloten will, nimmt am besten Kontakt mit den regionalen Außenhandelskammern auf. Sie können eine erste Einschätzung darüber geben, ob und wie sich der lange Weg über den Atlantik lohnen kann. Die Kammer-Experten vermitteln erste Kontakte, etwa zu Messeveranstaltern.

Ein breites Netzwerk zählt als ein wichtiges Erfolgskriterium in den USA. Die Kammern vor Ort können Tipps zu Standorten geben, kennen die Regularien, die Risiken und die wichtigsten gesetzlichen Vorgaben des Marktes.

FC Bayern Expansion
"Der Schritt zur Deutsch-Amerikanischen Handelskammer ist ein Muss für den erfolgreichen Start in den USA.“
Francesco Salvatori
Head of Corporate & Investment Banking Americas, UniCredit New York
Schecks und Stand-by Letter of Credit.

Und die Usancen etwa in puncto Zahlungsverkehr: „Zum Beispiel sind hier noch Schecks in Papierform üblich. 70 Prozent der Zahlungen werden über Schecks abgewickelt. Auch bei elektronischen Zahlungen werden andere Formate als in Deutschland verwendet, zum Beispiel das CTX-Format des US-Clearingsystems ACH“, so Marsmann.

Statt der in Deutschland gebräuchlichen Bürgschaft oder Garantie kommt ein sogenannter „Stand-by Letter of Credit“ zum Einsatz.

Gründliche Vorbereitung beginnt in Deutschland.

„Neben einem Gespräch mit der eigenen Bank zu Hause und deren Vertretern vor Ort ist der Schritt zur Deutsch-Amerikanischen Handelskammer ein Muss für einen erfolgreichen Start in den USA“, sagt Francesco Salvatori. Diese bietet unter anderem Informationen für den Markteintritt USA sowie Ansprechpartner für bestimmte Branchen.

Weiter notwendig: gründliche Vorbereitung, Kontakte, Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen und eine gute lokale Anwaltskanzlei. So können sich Unternehmer schnell mit den örtlichen Gesetzen und Regularien vertraut machen und eine nachhaltige Strategie entwickeln.

Der Konsummarkt ist ungebrochen stark. Und 300 Millionen shopping-freudige Verbraucher sind eine lohnende Zielgruppe.“
Harm Bandholz
US-Chefvolkswirt UniCredit Research

Was kann im Einzelfall anders sein?

Firmen, die etwa eine Niederlassung in den USA eröffnen wollen, werden bei amerikanischen Banken nicht sofort ein Konto oder einen Kreditrahmen erhalten. Die Fülle an Informationen und Unterlagen, die vorzulegen sind, kann gewaltig sein.

Ob Exporteur oder Investor: Die HypoVereinsbank als Hausbank kennt den Unternehmer und setzt auf weiterführenden Dialog. Was benötigt der Unternehmer heute und in der Zukunft in den USA, was grenzüberschreitend? In New York wird der Unternehmer an die lokalen Gepflogenheiten des Zahlungsverkehrs herangeführt und kann ein lokales Konto bei der UniCredit New York eröffnen. Auch Kreditkarten für Firmenzwecke und eine Kreditlinie für den täglichen Bedarf, beispielsweise für einen Stand-by Letter of Credit (die US-Variante der Bürgschaft/Garantie) sind kurzfristig realisierbar.

Lösungen für alle Phasen der Internationalisierung.

Schließlich verfügt die HypoVereinsbank als Teil der UniCredit über eine langjährige Expertise im US-Markt. Ein Grund, warum auch der FC Bayern München die Bank als einen wichtigen Partner bei seiner Expansion nach Amerika sieht.

Dazu kommen Finanzlösungen, die auf mittelständische Unternehmen wie zum Beispiel den FC Bayern München zugeschnitten werden, um in allen Phasen der Internationalisierung zu unterstützen. So hilft das „Americas DCM“-Team Unternehmen bei der Partnersuche auf dem in den USA speziellen Finanzmarkt für Fremdkapital (Debt Capital Markets).

Die HVB bietet uns tiefgehendes Fachwissen. Deshalb kommt ihr hier eine Schlüsselrolle zu.
Karl-Heinz Rummenigge
Vorstandsvorsitzender, FC Bayern München AG

Ein anderer Grund: Marktanalysen zeigen, dass die USA ein exzellenter Zielmarkt für einen Weltklasse-Fußballclub wie den FC Bayern München sind. Was sich auch an der Zahl der Fan-Clubs dort ablesen lässt: Sie stieg in wenigen Jahren auf mehr als 150.

Produktion, Handel, Liquidität - Das können Sie von der HVB erwarten:

Die HypoVereinsbank als Teil der UniCredit bietet deutschen Unternehmen in den USA umfassende Unterstützung.

Sie planen einen Filialbetrieb beziehungsweise mehrere Produktionsstätten in den USA?

Es gibt die Möglichkeit, ein lokales Kontennetzwerk in den USA mit Lösungen für Electronic Banking aufzubauen. Zudem kann neben einem Anschluss zur deutschen Muttergesellschaft auch die Verbindung zu einer oftmals vorhandenen Infrastruktur für Cash Management/Pooling in Deutschland oder Europa sinnvoll sein.

Sie benötigen Unterstützung bezüglich Zahlungen bei Exporten aus den und Importen in die USA?

Es empfiehlt sich der Einsatz von Dokumentenakkreditiven. Gleiches gilt bei der Absicherung von Auslandsrisiken, wenn Sie selbst Begünstigte aus Akkreditiven sind.

Zudem sollten sich Unternehmer mit dem Thema Liquiditätsmanagement intensiv auseinandersetzen. Dazu gehören der Ankauf von Forderungen an Abnehmer, das Optimieren von Einkaufsbedingungen und Liquidität für Lieferanten.

Sie haben eine Frage? Wir stehen Ihnen zur Verfügung.
+49 89 378 213 27
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