CEE-Geschäft

CEE-Geschäft? Aber sicher!

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:
Wieso scheitern so viele Mittelständler an der Digitalisierung? Welches sind die größten Hemmnisse und warum gehört der IT-Chef in den Vorstand? Lesen Sie hier die Antworten eines der bekanntesten Managementberater Deutschlands zum Thema Digitalisierung.

Deutschland ist und bleibt nach Angaben der Gesellschaft German Trade and Invest (GTAI) wichtigster Handelspartner für Mittel- und Osteuropa. Kein Wunder, dass Unternehmer nach GTAI-Umfragen in dieser Region weiterhin gute Absatzchancen konstatieren – selbst wenn westliche Regierungen Sanktionen gegen Russland erlassen haben, welche Exporte in diese Region einschränken oder gar untersagen, und die Krise in der Ukraine andauert. Den wirtschaftlichen und politischen Risiken des Abnehmerlandes muss bei Exportgeschäften besondere Beachtung geschenkt werden.

So erwarten wir für die CEE-Länder ein Wachstum von 3,6 % im Jahr 2019 und 2,8 % im Jahr 2020, während die Wirtschaft des Westbalkans 2019 bei 3 % und 2020 bei 2,5 % liegt. Die türkische Wirtschaft dürfte 2019 um 5% schrumpfen, bevor sie sich 2020 langsam erholt. Das russische BIP könnte 2019 und 2020 um rund 1% wachsen und damit deutlich unter den CEE Vergleich liegen. Diese sehr unterschiedliche Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unterstützt die Aussage einer genauen Abschätzung der Risiken der Abnehmerländer.

Die Situation in Polen: Das Land hat seit Jahren ein positives Wirtschaftswachstum , zuletzt (2018) von gut 5 Prozent. Auch für 2019 wird ein Wachstum von ca. 4 Prozent prognostiziert. Tschechien und die Slowakei gehörten in den vergangenen Jahren jeweils zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften in Europa – für 2019 wird eine Verlangsamung erwartet.

CEE Geschäft

Erfolgreich im Ausland.

Für erfolgreiche Geschäfte mit Partnern im Ausland ist Kompetenz wichtig. Erfahrene Anwälte, Berater und die richtige Bank können dafür sorgen, Hindernisse frühzeitig aus dem Weg zu räumen.
Eine Bank, die das Unternehmen erfolgreich ins und im Ausland begleitet,
  • versteht das Geschäftsmodell des Unternehmenens

  • steht im strategischen Dialog mit dem Unternehmer

  • begleitet ihn bei der Internationalisierung

Welche Risiken sollten in welchen Ländern abgesichert werden?

„Liefergeschäfte nach Russland und in die Ukraine bleiben schwierig und anspruchsvoll“, sagt Michael Germann, Co-Head of Global Transaction Banking Germany bei der HypoVereinsbank. Dabei ist vor allem das politische Risiko zu beachten. „Wir raten Unternehmern daher dazu, ihre Geschäfte mit Kunden oder Lieferanten in diesen Ländern entweder risikofrei zu strukturieren – zum Beispiel durch Vorkasse – oder aber geeignet abzusichern – zum Beispiel über ein Akkreditiv oder eine Garantie.

Im Gegensatz dazu stehen die Länder in Zentraleuropa wirtschaftlich wesentlich gesünder da. Hier sollten Sie überprüfen, ob das Zahlungsrisiko Ihres Geschäftspartners für Sie akzeptabel ist. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie das Zahlungsrisiko/Zahlungsziel Ihres Kunden über Ihre Hausbank absichern – zum Beispiel über ein Factoring.

Wettbewerbsvorteil
"Wir kennen Banken, Importeure und die Branchen. Wir können den Unternehmen also einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen, weil wir am Markt vor Ort tätig sind.“
Michael Germann
Co-Head of Global Transaction Banking Germany, HypoVereinsbank (HVB)

Sollte Ihr Geschäftspartner eine Fakturierung des Geschäftes in einer anderen Währung als Euro wünschen, kann Ihnen Ihre Hausbank über geeignete Absicherungsinstrumente das Währungskursrisiko abnehmen.

Binden Sie Ihre Hausbank auf jeden Fall rechtzeitig in Ihre Verhandlungen mit Ihren Kunden ein, sodass Sie mit dieser die geeignete Absicherung besprechen können!

Staatliche Absicherung wie Euler-Hermes-Deckungen.

Wenn private Mittel wie Akkreditive aufgrund der hohen Risiken nicht mehr greifen, kommen die staatlichen Euler-Hermes-Deckungen ins Spiel. Lieferantenkreditdeckungen sichern eine Forderung aus einem einzigen Ausfuhrgeschäft ab. Falls wiederholt Kunden in unterschiedlichen Ländern beliefert werden, greifen die Ausfuhrpauschal-Gewährleistungen.

Tipp: Unternehmer nehmen am besten im Vorfeld zu einem regionalen Euler-Hermes -Experten Kontakt auf, um das für sie optimale Angebot herauszufiltern.

Bildergalerie: CEE - Zu Besuch bei den Partnern im Osten

Deutschland ist traditionell stark im Handel mit osteuropäischen Staaten. Eine Beziehung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Im Fokus: 7 Länder, die - so unterschiedlich sie sein mögen - eins gemeinsam haben: intensive Handelsverbindungen mit Deutschland.

 

Der Bestellerkredit, auch Finanzkredit genannt, ist ein liefergebundener Kredit, der einem Käufer (Importeur) von einem Kreditinstitut gewährt wird, um seine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Lieferanten (Exporteur) zu begleichen. Die Absicherung dieses Kredites erfolgt über die Ausfuhrgewährleistungen des Bundes im Rahmen einer Exportkreditversicherung. Sowohl wirtschaftliche als auch politische Risiken können in die Deckung mit einbezogen werden.

Top 10: Deutschlands größte Handelspartner.
  • Exporte
  • Importe
  • Umsatz
  • Außenhandelssaldo
Mit langjähriger Erfahrung Risiken beherrschbar machen.

Die HypoVereinsbank zeichnet sich durch eine langjährige Expertise in Osteuropa aus und ist vor Ort präsent. „Wir kennen Banken, die Importeure, haben Branchen-Know-how sowie Kenntnis der Geschäftsusancen in den einzelnen Ländern Osteuropas. Wir können den Unternehmen also einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen“, sagt Germann.

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