Strategie Erfolgsstory

Grüne Investitionen, die sich lohnen!

Mit hohen Investitionen in mehr Nachhaltigkeit macht Kärcher-Chef Hartmut Jenner den schwäbischen Reinigungsspezialisten fit für die Zukunft. Erfahren Sie, was Jenner antreibt und warum sich das Engagement unterm Strich für das Unternehmen auszahlt.

Was Kaiser Wilhelm I. mit Nachhaltigkeit zu tun hat? Auf den ersten Blick sicher nicht viel. Doch fährt man nach Porta Westfalica in Ostwestfalen, sieht die Sache schon wieder anders aus. Dort steht seit fast 125 Jahren ein weithin sichtbares Denkmal, das seit 2008 zur Straße der Monumente zählt.

Und weil der Zahn der Zeit nun mal auch an 88 Meter hohen Bronzestatuen nagt, kommt Kärcher ins Spiel. Das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Winnenden, Weltmarktführer für Reinigungstechnik , engagiert sich seit über 40 Jahren für die restauratorische Reinigung von Denkmälern und Kulturmonumenten in aller Welt. Die mächtigen Präsidentenköpfe von Mount Rushmore haben sich die Reinigungsexperten schon vorgeknöpft, ebenso die Christusstatue in Rio de Janeiro oder das Brandenburger Tor in Berlin. Und das immer kostenlos, ohne Chemie und besonders schonend.

 

Was sollten Sie für Ihre Nachhaltigkeitsstrategie sonst noch wissen?

Nachhaltigkeit Kärcher

Klimaschutz

Möglichkeiten gibt es viele: Von der eigenen Energieerzeugung mit Solarpanels oder Blockheizkraftwerken über Wärmedämmung bis zum Kauf von Ökostrom.
Nachhaltigkeit Kärcher

Kreislaufwirtschaft

Müllvermeidung und der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen werden immer wichtiger. Eine Lösung: der Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Produktion oder als Verpackung.
Nachhaltigkeit Kärcher

Lieferkette

Wo kommen die Vorprodukte her, unter welchen Bedingungen werden sie produziert, wie ist der Transport organisiert? Gerade in der Lieferkette lässt sich so oft schon mit geringstem Einsatz viel bewegen.
Nachhaltigkeit Kärcher

Fuhrpark

Häufig weden mit den Firmenfahrzeugen nur kurze Strecken in der Region zurückgelegt. Warum also nicht den Fuhrpark auf Elektroantrieb umstellen und mit Ökostrom betreiben.
Nachhaltigkeit Kärcher

Mitarbeiterverantwortung

Oft unterschätzt, und doch so wichtig: die soziale Verantwortung. Investitionen zum Beispiel in Weiterbildung, Diversität, Gleichberechtigung oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.

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Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmens-DNA

Die aufwändigen restauratorischen Reinigungsarbeiten sind Teil des Kultur-Sponsorings von Kärcher und ein Baustein der strategischen Nachhaltigkeits-Offensive, die das Unternehmen 2012 angestoßen hat. Gerade erst wurde das Programm bis 2025 verlängert. Neue, noch ehrgeizigere Ziele sollen sicherstellen, dass Kärcher nicht nur in seinem Markt mit einer exorbitant hohen Markenbekanntheit, sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit an der Spitze bleibt.

 

Reinigen leistet einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit, denn es geht für uns darum, Werte zu erhalten. Dieser Gedanke ist bei Kärcher von Beginn an fest verankert.
Hartmut Jenner,
seit fast 20 Jahren Vorsitzender des Vorstands im 85 Jahre alten Familienunternehmen.

Doch dabei wollen es die Schwaben nicht belassen. 2012 beauftragte Hartmut Jenner ein Team aus internen und externen Experten, die Treiber für Nachhaltigkeit bei Kärcher zu analysieren und zu bewerten. Die darauf aufbauende Nachhaltigkeitsstrategie „Sustainable Excellence“ legte für Kärcher sodann verbindliche strategische Handlungsfelder und Ziele fest, die bis Ende 2020 umgesetzt werden sollten.

 

Emissionen und Verbrauch runter, soziales Engagement rauf!

Kaercher Hachhaltigkeit Facts

Um diese Ziele zu erreichen, schreckt Unternehmenschef Jenner auch vor hohen Investitionen nicht zurück. Beispielsweise wurde 2016 an allen deutschen Vertriebs-, Werks- und Logistikstandorten ein Energiemanagement-System eingeführt, das den Energieverbrauch von Kärcher in Deutschland um mehr als sieben Prozent senkte. Rund 4.500 Megawattstunden Strom pro Jahr spart das Unternehmen dadurch seither ein – das entspricht dem Durchschnittsbedarf von mehr als 1.100 Haushalten.

Nur ein Beispiel von vielen: die drei Photovoltaikanlagen am Standort Winnenden erzeugen mittlerweile über 100.000 kWh regenerativen Strom. Für Heizkraft setzt das Unternehmen an drei deutschen Produktionsstandorten auf eigene Holzpellet-Kraftwerke, die vollkommen klimaneutral arbeiten. Seinen Fuhrpark stellt Kärcher sukzessive auf elektrische Antriebe um.

Bei seinen Produkten unternimmt Kärcher vieles, um sie nachhaltiger zu machen. So hat das Unternehmen die Strahlrohre für seine Hochdruckreiniger im Endverbraucher-Bereich durch Rohre aus Recycling-Polyamid ersetzt. Der Kunststoff aus ausrangierten Auto-Airbags weist gegenüber dem originalen Ausgangsmaterial keinerlei Einbußen in seinen Eigenschaften auf. Sogenanntes Downcycling – also das Problem, dass recycelte Kunststoffe oft nicht die gleiche Wertigkeit haben wie der Ausgangsstoff, kann Kärcher damit vermeiden und stattdessen einen stabilen Wertstoffkreislauf schaffen.

Nachhaltigstes Großunternehmen 2020

Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises wählte Kärcher unter die Top 3 in der Kategorie „Nachhaltigste Großunternehmen 2020“.

Nachhaltigkeitsprogramm 2025

Der hohe Aufwand, den Kärcher in seine Nachhaltigkeits-Projekte investiert, zahlt sich aus: Bereits 2018, und damit zwei Jahre früher als geplant, waren 95 Prozent der selbstgesteckten 14 Nachhaltigkeitsziele erreicht. Doch dabei soll es nicht bleiben. Soeben hat Kärcher sein neues Nachhaltigkeitsprogramm 2025 verabschiedet, indem das Unternehmen die Messlatte nochmals ein deutliches Stück höher legt. So will der Reinigungsspezialist in Zukunft in allen Fertigungsstätten nur noch klimaneutral produzieren. Das in den Hochdruckreinigern verbaute Plastik soll bis zu 50 Prozent aus recycelten Rohstoffen bestehen. 

Und auch das soziale Engagement will Kärcher weiter ausbauen, unter anderem unterstützt das Unternehmen ein Wasseraufbereitungsprojekt in Kenia bei dem eine Million Filteranlagen installiert werden sollen. Jenner: „Als Familienunternehmen ist es für uns schon immer selbstverständlich, unser Fachwissen und unsere Technik zu nutzen, um anderen zu helfen. Wir unterstützen international zahlreiche karitative, soziale und kulturelle Einrichtungen und engagieren uns im Umweltschutz. Und diesen Weg werden wir auch in Zukunft entschlossen weitergehen, um unseren Beitrag für bessere Sozial- und Umweltstandards zu leisten.“ 

Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit im Mittelstand: